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01.11.2013 - 18:35 Uhr


Frankfurt hat den Angstgegner zu Gast

Eintracht Frankfurt empfängt den VfL Wolfsburg um Ivica Olic (r.) - gegen die Wölfe haben Takashi Inui (l.) und Co. eine schwache Bilanz

Die Wolfsburger sind der Angstgegner von Frankfurt. Das Team von Dieter Hecking kommt mit Rückenwind, zuletzt gewann der VfL zwei Mal in Folge

Gegen Borussia Mönchengladbach kassierte die Eintracht zuletzt eine 1:4-Klatsche.

München - Frankfurt empfängt am Abend den VfL Wolfsburg (ab 18:00 Uhr im Live-Ticker). Gegen kein Team hat die Eintracht eine schlechtere Bilanz als gegen die Wölfe. In 22 Vergleichen konnten die Hessen nur vier Mal über einen Sieg jubeln, zehn Partien gingen verloren.
Während Frankfurt zuletzt gegen die noch sieglosen Freiburger und Nürnberger nur Unentschieden spielte und in Gladbach deutlich verlor, befindet sich das Team von Dieter Hecking nach zwei Siegen in Folge im Aufwärtstrend.

Dritter Sieg in Folge im Blick



Besonders im Heimspiel gegen Werder Bremen am letzten Spieltag lieferte der VfL eine gute Vorstellung ab. Nun soll auswärts nachgelegt werden. Das Selbstvertrauen ist groß in Wolfsburg. "Ein weiterer Dreier wäre natürlich für unsere gesamte Situation eine tolle Sache und ein wichtiger Schritt, um tabellarisch gesehen vielleicht sogar schon eine kleine Lücke reißen zu können zu den anderen Teams", meint Hecking. Und die Mannschaft gebe ihm "auch das Gefühl, dass sie unbedingt nachlegen will".

Der 49-Jährige weiß aber, dass trotz der Tabellensituation ein ebenbürtiger Gegner wartet: "Die Eintracht hat großes Potenzial, zeigt das auch in der Europa League mit ihrer attraktiven Spielweise. Das ist eine Mannschaft, die nach vorne spielt, sehr hohes Tempo gehen kann und natürlich auch in der Bundesliga deutlich erfolgreicher sein kann, als das bislang in dieser Saison der Fall war."

Personell wird sich beim Tabellensechsten wohl nicht viel ändern. Die Verletzten Felipe Lopes, Ja-Cheol Koo (beide Außenbandriss im Sprunggelenk), Christian Träsch (Haarriss im Mittelfuß) und Vieirinha (Kreuzbandriss) fallen weiterhin aus. Bas Dost befindet sich hingegen wieder im Aufbautraining und steht möglicherweise im Kader. Ob es zu einem Einsatz reicht ist jedoch fraglich.

Frankfurt zuhause noch ohne Sieg



Frankfurts letzter Sieg liegt schon einige Zeit zurück. Am fünften Spieltag schlug die Eintracht Werder Bremen auswärts mit 3:0. Zuhause ist die Mannschaft von Armin Veh aber noch komplett ohne Sieg. Ein Erfolg gegen Wolfsburg ist für die Frankfurter ebenfalls ein seltenes Erlebnis. "Ich bin keiner, der verrückte Dinge macht oder martialische Sprüche wie 'Gras fressen' oder 'Es geht um die Existenz'. Wenn ich die Jungs rund mache, bringt das keinem etwas", bleibt der Coach ruhig.

"Der VfL kauft Luiz Gustavo für 25 Millionen und dann kommen wir daher. Unser Abstand zu Nürnberg oder Freiburg ist nicht so groß wie der zu Wolfsburg", vergleicht der 52-Jährige. "Wirtschaftlich können wir nicht mithalten", sagt Veh, "sportlich aber sind wir dazu in der Lage.""Wir brauchen einfach mal das Quäntchen Glück, das uns in dieser Saison oft fehlte"

Der Trainer muss gegen Frankfurt möglicherweise auf Sebastian Jung verzichten. Der Rechtsverteidiger hatte im Spiel bei Borussia Mönchengladbach einen Schlag auf die Wade erlitten. Als Ersatz stünde Stefano Celozzi bereit. Außerdem fehlen noch die Langzeitverletzten Marc Stendera (Kreuzbandriss) und Pirmin Schwegler (Bänderriss).

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