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06.02.2014 - 18:34 Uhr


Fehlstarter: Hertha BSC

München - Abgerackert und abgewatscht: Gleich mehrere Teams haben mit zwei Niederlagen aus zwei Spielen einen Fehlstart hingelegt. bundesliga.de analysiert die Lage der Fehlstarter.

In der Hauptstadt gibt es keinen Grund zur Beunruhigung. Zwar hat Hertha BSC beide Spiele nach der Winterpause verloren, doch das Auftreten der Mannschaft stimmte. In Frankfurt bedingte ein einziger individueller Fehler die Niederlage, zuhause gegen Nürnberg geriet die Alte Dame durch unglückliche Schiedsrichterentscheidungen ins Hintertreffen. Trotz der Pleiten löst ein Blick auf die Tabelle beim Aufsteiger keinerlei Unbehagen aus. Berlin rangiert auf Rang 8 mit elf Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone. Die Situation ist komfortabel, zudem wirkt die Elf von Jos Luhukay sehr gefestigt.

Fakten

Spielerisch lief bei den Hauptstädtern im neuen Jahr wenig zusammen. Das einzige Rückrundentor erzielte die Hertha nach einer Ecke, aus dem Spiel heraus trafen Per Skjelbred und Co. noch gar nicht. Dafür klingelte es hinten. Thomas Kraft kassierte vier Gegentore, dabei bekam er lediglich fünf Schüsse auf seinen Kasten. Der Ex-Bayern-Keeper zeigte also nur eine einzige Parade.

Trainer

Wie heißt es so schön? Jos Luhukay ist der Vater des Erfolges in Berlin. Der Niederländer formte eine Mannschaft, stieg mit ihr in die Bundesliga auf und ist nach einer furiosen Hinrunde auf dem besten Weg, die Klasse zu halten. Luhukay stellt die Bedürfnisse einzelner Spieler hinter die Interessen der Mannschaft. Wer mitzieht, gerne. Wer nicht, der hat es schwer. Selbst Mittelfeldstar Ronny bekam das zu spüren und fand sich in der laufenden Saison des öfteren auf der Bank wieder.

Personalien

Beim Aufsteiger machten in der Hinrunde in aller Regelmäßigkeit Namen von sich hören, mit denen man vor der Saison nicht gerechnet hätte. Während Peer Kluge und Peter Niemeyer auf enttäuschende zehn beziehungswise 353 Einsatzminuten kamen, entwickelten sich HSV-Leihgabe Skjelbred, der Japaner Hajime Hosogai oder Tolga Cigerci zu unverzichtbaren Größen. Cigerci ist wie Skjelbred nur ausgeliehen, Hertha besitzt aber eine Kaufoption für den Deutsch-Türken, die auch gezogen werden soll. "Ich möchte Tolga über den Sommer hinaus behalten, wir wollen ihn kaufen", sagt Luhukay im "kicker".

Ausblick

Hertha ist definitiv kein Sorgenkind. Luhukay weiß, was er will und hat um sich herum eine Mannschaft geschart, die charakterstark ist und deren Gefüge extrem stabil ist. Auch wenn "die Leichtigkeit der Hinrunde fehlt", wie Luhukay es ausdrückt, gehen die Berliner als klarer Favorit in die Partie beim Hamburger SV und könnten letzte Gedanken an einen Abstieg mit einem Sieg endgültig beiseite schaffen.

David Schmidt

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