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25.04.2014 - 18:04 Uhr


Big-Point-Spiel um die Königsklasse

Im Hinspiel lieferten sich Gladbach und Schalke ein packendes Duell. Die Fohlen gewannen zuhause mit 2:1

Doch die Königsblauen haben seit 22 Jahren kein Heimspiel mehr gegen Gladbach verloren. Max Meyer (M.) wird wahrscheinlich spielen können

Gladbach musste zuletzt trotz eines guten Auftritts in Freiburg eine bittere 2:4-Klatsche einstecken. Filip Daems (r.) verschoss einen Elfmeter

München - Borussia Mönchengladbach kämpft gegen eine schwarze Serie auf Schalke (Sonntag ab 17 Uhr im Live-Ticker). Die Fohlen-Elf hat seit 22 Jahren nicht mehr in Gelsenkirchen gewonnen. Setzt sich die Serie fort, wird sich Gladbach aus dem Kampf um den begehrten Champions-League-Qualifikations-Platz verabschieden.

Auf der anderen Seite verteidigen die Königsblauen ihren dritten Platz vehement vor Leverkusen. Momentan sind sie vier Punkte vor Bayer und damit ohne Umwege über die Play-offs für die Königsklasse qualifiziert.

Keller hofft auf Meyer

S04-Trainer Jens Keller kann am Sonntag wohl auf den leicht angeschlagenen Youngster Max Meyer zurückgreifen. Der Einsatz von Topstürmer Klaas-Jan Huntelaar war zunächst fraglich, der von Jefferson Farfan unmöglich. Meyer hatte sich im Training die Hüfte verdreht, wird nach Ansicht von Trainer Jens Keller aber rechtzeitig fit: "Das sollte und dürfte kein Problem sein."

Der Niederländer Huntelaar musste wegen Rachenschmerzen medikamentös behandelt werden, gab am Samstag aber grünes Licht. Bei Farfan sei die allergische Reaktion auf ein Schmerzmittel noch nicht abgeklungen. Abwehrspieler Kyriakos Papadopoulos wird in der laufenden Saison aller Voraussicht nach kein Spiel mehr bestreiten. Der Grieche war nach mehreren Knieoperationen ins Training zurückgekehrt, hatte sich aber in der Übungseinheit am Mittwoch die Schulter ausgekugelt.

Favre: "Anders als in der Hinrunde"

Gladbach Coach Lucien Favre kann hingegen auf den gesamten Kader zurückgreifen. Mit den zuletzt angeschlagenen Oscar Wendt und Martin Stranzl kehren auch die letzten beiden Spieler aus dem Lazarett zurück. Der Schweizer warnt vor dem wiedererstarkten Gegner: "Schalke spielt eine sehr gute Rückrunde, das ist eine andere Mannschaft als in der Hinrunde", sagte er.

Gleichzeitig bremst Favre die hohen Erwartungen im Umfeld der Borussia: "Man kann nicht drei Jahre nach der Rettung vor dem Abstieg ganz oben dabei sein, das ist unmöglich." Der 56-Jährige hatte Gladbach 2011 übernommen und über die Relegation noch zum Klassenerhalt geführt.

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