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01.08.2013 - 13:39 Uhr


FC Bayern souverän zurück in der Spur

Pep Guardiola (l.) bot auf der Sechs anstelle des angeschlagenen Thiago Bastian Schweinsteiger auf (© Imago)

Neues Duo? In der Innenverteidigung agierte erstmals Javier Martinez (r.) an der Seite von Dante

Mario Mandzukic sorgte in der 55. Minute für die erlösende 1:0-Führung

München - Plötzlich wurde es hektisch auf der Tribüne der Allianz Arena. Als Mario Götze seinen Platz auf dem Unterrang der Haupttribüne einnahm, bildete sich schnell eine Traube von Fans um den Neuzugang des FC Bayern München. Geduldig erfüllte der Youngster die Fotowünsche und sah wie sein neuer Club sich mit einem 2:0 (0:0)-Sieg im Halbfinale des Audi-Cups gegen den FC Sao Paulo erfolgreich für die Niederlage im Super-Cup gegen seinen Ex-Club Borussia Dortmund rehabilitierte - auch wenn noch nicht alles rund lief.
Während Götze nach seinem Muskelbündelriss weiter auf seinen ersten Auftritt im Bayern-Trikot wartet, feierte ein anderer nach längerer Verletzungspause sein Startelf-Comeback: Bastian Schweinsteiger durfte an seinem 29. Geburtstag auf seiner Lieblingsposition im defensiven Mittelfeld ran. "Er ist sehr wichtig für uns, ein super, super Spieler, eine große Persönlichkeit", sagte Bayern-Coach Pep Guardiola, der mit dessen Leistung "sehr zufrieden" war.

Schweinsteiger und die Positionsfrage



Welche Rolle Schweinsteiger künftig im 4-1-4-1-System ausüben wird, bleibt eine spannende Frage. "Das entscheidet letztendlich der Trainer. Ich kann auf allen drei zentralen Positionen im Mittelfeld spielen", sagte Schweinsteiger. Gegen den sechsmaligen brasilianischen Meister war Schweinsteiger jedenfalls gleich wieder der Chef im Mittelfeld und überzeugte als Ballverteiler gegen einen kompakten, aber ansonsten harmlosen Gegner.

In der Offensive mangelte es der im Vergleich zum Supercup auf sieben Positionen veränderten Bayern-Elf allerdings an der konsequenten Verwertung der Torchancen. "Wir hätten mehr Tore schießen können, aber insgesamt hat mir unsere Spielanlage ganz gut gefallen", sagte Thomas Müller, der nach knapp einer Stunde eingewechselt wurde.

Kapitän Philipp Lahm, der gegen Sao Paulo mal wieder auf einer ungewohnten Position im Mittelfeld zum Zug kam, zog ebenfalls ein positives Fazit: "Wir hätten zur Halbzeit auch 3:0 führen können. Wir brauchen jetzt nicht unser Spiel schlecht reden und den Gegner stark reden. Wir haben 2:0 gewonnen und waren klar die bessere Mannschaft." Dass zu den Treffern von Mario Mandzukic (55.) und Mitchell Weiser (89.) keine weiteren hinzukamen, lag auch an der 40 Jahre alten Torhüter-Legende Rogerio Ceni, der mehrere Torchancen der Münchner vereitelte - kurz vor Schluss allerdings mit einem Elfmeter an Manuel Neuer scheiterte.

Neue Rolle für Martinez



Bis auf den Strafstoß war die Abwehr des Triple-Siegers nahezu beschäftigungslos. An der Seite von Dante agierte dabei erstmals Javier Martinez in der Innenverteidigung und machte seine Sache, bis auf kleinere Abstimmungsprobleme gut. "Er ist schnell und kopfballstark. Er kennt diese Position und ich denke, das ist eine gute Aufstellung", sagte Dante über seinen neuen Kollegen.

Das Ziel, hinten die Null zu halten wurde somit erreicht und soll auch im Finale gegen Manchester City am Abend wieder erfüllt werden. Und für die Offensive sitzt ja noch ein weiterer neuer Kollege auf der Tribüne, der baldmöglichst eingreifen will und nicht nur die Fans sondern auch die gegnerischen Abwehrreihen in Aufruhr versetzen will.

Aus München berichtet Maximilian Lotz
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