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16.12.2013 - 11:12 Uhr


FC Bayern Mannschaft des Jahres 2013

Bastian Schweinsteiger (l.) und Holger Badstuber mit der Auszeichnung zur "Mannschaft des Jahres". Ihre Teamkollegen sind schon bei der Club-WM in Marokko

Der Champions-League-Titel war die Krönung für die herausragende Saison der Bayern

Baden-Baden - Erst zum dritten Mal ist der FC Bayern München zu Deutschlands "Mannschaft des Jahres" gekürt worden. Auf der Gala zum "Sportler des Jahres" in Baden-Baden nahmen Karl-Heinz Rummenigge sowie die verletzen Nationalspieler Bastian Schweinsteiger und Holger Badstuber die Ehrung entgegen.

Rummenigge gingen schon bei der Weihnachtsfeier vor zwei Wochen fast die Superlative aus, als er das historische Jahr 2013 Revue passieren ließ. "Der Respekt in der Welt vor dem FC Bayern war nie größer! Wir haben alles erlebt, was es im Positiven zu erleben gibt. Es ist von Januar bis Dezember wunderbar gelaufen", sagte der Vorstandsvorsitzende des FCB und strahlte mit den 200 anwesenden Gästen in Alfons Schuhbecks "teatro" um die Wette.

Umsatz von 432 Millionen

Es gab für den FC Bayern, der seit Monaten von Rekord zu Rekord eilt, auch allen Grund, sich selbst zu feiern. Hinter dem Rekordmeister lag die erfolgreichste Epoche der Vereinsgeschichte - deutscher Meister, Pokalsieger, europäischer Supercup-Gewinner und vor allem großer Triumphator in der Champions League.

Da passte es auch ins Bild, dass die Münchner im November auch noch die besten Zahlen aller Zeiten präsentieren konnten. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2012/2013 betrug 432,8 Millionen Euro bei einem Gewinn nach Steuern von 14,0 Millionen Euro. Auf dem mittlerweile legendären Festgeldkonto liegen 135 Millionen Euro.

Image nachhaltig gesteigert

Er kenne keinen Fußball-Verein auf der Welt, "der so gesund ist wie wir", sagte Präsident Uli Hoeneß und taxierte den Wert des Rekordmeisters laut Focus auf 1 bis 1,2 Milliarden Euro, die Eigenkapitalquote liege bei 78 Prozent.

"Die Marke FC Bayern strahlt wie niemals zuvor in der Geschichte. Ich kann mich wirklich nicht erinnern, wann es uns jemals besser gegangen ist", führte Hoeneß weiter aus, was Rummenigge nur bestätigen konnte: "Wir spielen guten Fußball, haben die Finanzen total im Griff, und die Zukunft sieht rosarot aus."

Doch wichtiger als die blanken Zahlen ist Hoeneß und Rummenigge das Image des FC Bayern - und dies habe sich nach Ansicht des Präsidenten noch einmal "nachhaltig" gesteigert, "nicht nur in Deutschland". Das Image sei so gut, "wie es vielleicht noch nie war", ergänzte Rummenigge. Der Hype mache sich laut Vorstands-Mitglied Jörg Wacker, zuständig für die internationale Vermarktung, auch im Ausland bemerkbar: "Durch den Triple-Sieg sind wir faktisch einer der besten Vereine der Welt. Bei der Markenbewertung im Weltfußball haben wir Manchester United überholt und stehen an Nummer eins."

 Sportlich sind die Münchner derzeit defintiv die Nummer eins. Großen Anteil daran habe laut Rummenigge die Breite des Kaders. "Man kann gar nicht mehr von einer besten Elf sprechen, sondern eher von den besten 18 oder 20", sagte der Bayern-Boss.

Großer Anteil von Heynckes

Noch größer schätzt er aber den Einfluss seiner beiden Trainer ein. Vor allem Jupp Heynckes hat sich mit dem Gewinn des Triples ein Denkmal beim FC Bayern gesetzt und seinem Nachfolger Pep Guardiola ein schweres Erbe hinterlassen. Der spanische Starcoach ist aber auf dem besten Weg, an die Erfolge anzuknüpfen. In allen Wettbewerben liegen die Münchner erneut klar auf Kurs.

Für Guardiola ist der Grund dafür einfach. "Du hast mir ein perfektes Team übergeben", sagte der 42-Jährige jüngst in einer Laudatio über Heynckes: "Das kann ich nicht toppen! Deine Leistung bleibt immer heilig in der Geschichte des Fußballs. Jupp ist in Deutschland eine Legende - und auch in Spanien kennt ihn jedes Kind. " Worte, die Heynckes gerührt zur Kenntnis nahm - und die er sofort weitergab: "Es ist eine wunderbare Mannschaft, die Historisches geleistet hat."

 

Das Ergebnis der Wahl:

1. FC Bayern München (Fußball) 3782 Punkte

2. Nationalmannschaft Frauen (Fußball) 1562

3. VfL Wolfsburg Frauen (Fußball) 1134

4. HSV Hamburg (Handball) 800

5. Patrick Hausding/Sascha Klein (Wasserspringen) 789

6. Nationalmannschaft Männer (Hockey) 725

7. THW Kiel (Handball) 604

8. Nationalmannschaft Frauen (Volleyball) 579

9. Nationalmannschaft Frauen (Hockey) 539

10. Nationalmannschaft Tischtennis (Herren) 529 

Zum "Sportler des Jahres" wurde Diskuswerfer Robert Harting, zur "Sportlerin des Jahres" die Speerwerferin Christina Obergföll geehrt.

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