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29.11.2013 - 11:40 Uhr


Eintracht mit Rückenwind, 96 mit Sorgen

Aufwind durch den Europacup: Sebastian Jung (M.) und seine Teamkollegen wollen gegen Hannover nachlegen

Nicht zu fassen: Mirko Slomkas Hannoveraner sind seit sieben Spielen sieglos

Ron-Robert Zieler fordert: "Dass wir in einer ganz gefährlichen Situation sind, müssen jetzt endlich mal alle verstehen"

Frankfurt - Beflügelt vom denkwürdigen Erfolg im Europapokal am Donnerstag gegen Bordeaux peilt Eintracht Frankfurt in der Bundesliga die Wende an.
"Das wird uns Auftrieb und Selbstvertrauen geben", sagt Mittelfeldspieler Sebastian Rode mit Blick auf das Sonntagsspiel bei Hannover 96 (ab 15 Uhr im Live-Ticker).

"Der dreckige Sieg tut uns unheimlich gut"



"Der dreckige Sieg tut uns unheimlich gut", meinte Eintracht-Trainer Armin Veh. Rückenwind kann die Eintracht gebrauchen: In der Liga sind die Hessen seit dem 14. September (3:0 bei Werder Bremen) ohne Dreier und nur noch drei Punkte von einem direkten Abstiegsrang entfernt.

Gegner Hannover wartet seinerseits seit sieben Spielen auf einen Sieg. Der Verlierer des direkten Duells bleibt auf alle Fälle im unteren Tabellendrittel hängen.

Slomka leidet



Entsprechend ernst ordnen die Verantwortlichen die Situation ein. "Wir dürfen jetzt keine Luftschlösser bauen und wollen uns schnellstmöglich aus dieser schwierigen Situation befreien", sagte 96-Manager Dirk Dufner am Freitag. Diesem Ziel müsse alles untergeordnet werden. "Das geht nur über Geschlossenheit."

Trainer Mirko Slomka ist sich der prekären Lage bewusst: "Die Situation geht mir nah. Ich leide unter dieser Serie", sagte er. Gegen Frankfurt müsse sich seine Mannschaft "zerreißen". In den vergangenen neun Heimspielen gab es für Hannover nur eine Niederlage. "Dabei soll es bleiben", sagte Slomka: "Wir befinden uns in der kampfbetonten Zone der Tabelle - so müssen wir auch auftreten: Laufstark, willig und frech."

Hannovers Coach fehlen die Verletzten Felipe (Aufbautraining), Franca (Aufbautraining), Lars Stindl (Muskelfaserriss) und Didier Ya Konan (Knöcheloperation). Salif Sane fehlt aufgrund seiner Gelb-Rot-Sperre.

Schluss mit dem Fluch?



Eintracht-Coach Armin Veh hegt indes berechtigte Hoffnung, dass für Sonntag und die weitere Zukunft ein leidiges Thema vom Tisch ist: der Fluch der Schlussminuten. Die Hessen haben mittlerweile sieben Gegentore ab der 82. Spielminute hinnehmen müssen, zehn Punkte kosteten die späten Gegentreffer. Am Donnerstag in Bordeaux war endlich einmal die Eintracht Nutznießer eines späten Tores. Martin Lanig traf in der 83. Minute zum Sieg.

Veh fehlen am Sonntag die Verletzten Stefano Celozzi (Muskelfaserriss im Oberschenkel), Marco Russ (Muskelfaserriss im Oberschenkel), Stefan Aigner (Oberschenkelzerrung) und Marc Stendera (Reha nach Kreuzbandriss).


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