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24.01.2014 - 13:01 Uhr


Folgt die Antwort auf sechs Paukenschläge?

Adrian Ramos (Nr. 20) war einer der beiden Berliner Doppeltorschützen beim 6:1-Kantersieg über Frankfurt zu Saisonbeginn

Der Aufsteiger feierte, während für Europa-League-Starter Frankfurt eine schwere Hinrunde begann. Die Eintracht - nicht der Aufsteiger - kämpft um den Klassenerhalt

Er soll Frankfurt mehr Stabilität verleihen: Alexander Madlung, ehemaliger Herthaner, muss aber zunächst wohl auf die Bank

München - Ramos, Brooks, Allagui, Allagui, Ramos, Ronny. Sechsmal ließ es Hertha  BSC beim Saisonstart gegen Eintracht Frankfurt klingeln und krönte sich als als Aufsteiger zum ersten Tabellenführer der neuen Spielzeit. Das 6:1 war der Startschuss für eine beeindruckende Hinserie der Hertha, die - wie Frankfurt im Jahr zuvor - im Kampf um Europa mitmischt. Während die Berliner ihren famosen Lauf im ersten Samstagabendspiel (ab 18 Uhr im Live-Ticker) der Rückrunde fortsetzen wollen, besinnt sich die Eintracht auf ebenjene Stärken aus der Vorsaison - und will mit diesen die Scharte des 1. Spieltags auswetzen.

"Wir haben etwas gutzumachen", sagte Eintracht-Coach Armin Veh. "Ein Heimsieg wäre psychologisch enorm wichtig." Frankfurt will sich seiner Stärken aus der letzten Saison besinnen und den Berlinern mit der bewährten Flügelzange Stefan Aigner und Takashi Inui beikommen.

Meier trotz Oberschenkelproblemen einsatzbereit

Vorne könnten die beiden nicht nur Hinrunden-Torschütze Alexander Meier, der trotz leichten Oberschenkelproblemen spielen kann, sondern auch Jan Rosenthal mit Vorlagen füttern. "Wir haben aus der Hinserie gelernt", sagt Rosenthal, der nach Startschwierigkeiten vor der Winterpause immer besser in Schuss kam. "Wir wussten, dass wir Kraft brauchen“, sagt Rosenthal, "die haben wir jetzt getankt."

Nicht von Beginn an ran darf zwar Alexander Madlung. Für den ehemaligen Berliner ist die Partie dennoch eine besondere: Sieben Jahre verbrachte er beim BSC, diente sich von der A-Jugend bis zum erfahrenen Bundesliga-Spieler hoch. Madlung, der ebenso wie Hoffenheims Tobias Weis im Winter zur Eintracht kam, sieht die Partie und die Brisanz, die das Hinspielergebnis mit sich bringt, gewohnt nüchtern: "Mehr als drei Punkte konnten die Berliner beim 6:1 im Hinspiel auch nicht gewinnen. Natürlich war das für sie der Start einer Euphoriewelle, wenn man nach dem Aufstieg gleich so loslegt. Aber jetzt wird das sicher anders. Hertha spielt auswärts, und die Liga kennt das Team nun ganz gut."

Ronny wohl für Cigerci

BSC-Trainer Jos Luhukay warnt die Seinen deutlich den Revanchegelüsten der Eintracht. "Das Hinspiel liegt ein halbes Jahr zurück, das ist vorbei. Wir müssen versuchen, die Wiedergutmachung zu verhindern", meinte der Niederländer.

Aus dem Vollen schöpfen kann Luhukay allerdings nicht: "Cigerci, Brooks, Burchert und Gersbeck fallen aus", zählte der 50-Jährige auf. Auch Alexander Baumjohann fehlt weiterhin. Für Tolga Cigerci könnte Per Skjelbred auf die Acht rücken. Für den Brasilianer Ronny winkt dadurch ein Platz in der Startelf. 

"Wir haben einige Alternativen im Mittelfeld. Wichtig ist, dass wir Stabilität bekommen", warnt Luhukay. Peter Niemeyer, Peer Kluge und Levan Kobiashvili seien laut dem Niederländer ebenso Kandidaten für die erste Elf. Im Tor wird Thomas Kraft nach überstandenen Achillessehenprblemen rechtzeitig fit.

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