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25.08.2013 - 10:30 Uhr


Eintracht-Duell um erste Punkte

Armin Veh (l.) kann auf seinen Toptorjäger Alex Meier zählen, der in vier Pflichtspielen drei Treffer erzielt hat

Vaclav Kadlec wechselt mit der Empfehlung von 39 Toren in 147 Pflichtspielen für Sparta Prag zu den Frankfurtern

Karim Bellarabi (M.) stieg 2011 mit Eintracht Braunschweig in die 2. Bundesliga auf

München - Zwei Spiele, null Punkte - mit ähnlichen Vorzeichen gehen Eintracht Braunschweig und Eintracht Frankfurt in das direkte Duell (ab 15 Uhr im Live-Ticker). Die Hessen sammelten mit einem 2:0-Sieg in den Europa-League-Playoffs bei Qarabagh Agdam Selbstvertrauen - haben allerdings die weite Reise nach Aserbaidschan und zurück in den Knochen stecken. Der Aufsteiger aus Braunschweig verkaufte sich zuletzt in Dortmund teuer, auch wenn am Ende nichts Zählbares heraussprang.
"Das Lob für die gezeigte Leistung war berechtigt", sagt Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht. "Jetzt dürfen wir uns nicht nur daran ergötzen sondern müssen in allen Bereichen ans Limit gehen, um mit aller Macht zu punkten." Dabei verspricht ein Rückkehrer schnelle Hilfe: Karim Bellarabi wird bis zum Saisonende das Trikot der "Löwen" tragen. Vor seinem Wechsel zu Leverkusen stand der 23-Jährige bereits von 2008 bis 2011 bei den Braunschweigern unter Vertrag.

Bellarabi ist heiß - Kadlec vor Debüt



"Durch den Transfer von Karim Bellarabi haben wir noch mehr Möglichkeiten den Kader zu bestücken sowie ein Spielsystem auszuwählen", freut sich sein Trainer über den altbekannten Neuzugang, der zuletzt jedoch mit einer hartnäckigen Schambeinentzündung zu kämpfen hatte. "Nun bin ich nach der langen Verletzung wieder topfit, kann Gas geben und möchte unbedingt Spielpraxis sammeln", sagt Bellarabi.

Aber auch die andere Eintracht aus Frankfurt war in der vergangenen Woche nochmals auf dem Transfermarkt tätig. Mit Stürmer Vaclav Kadlec unterschrieb Armin Vehs Wunschspieler bei den Hessen. Und sein neuer Trainer stellte dem Tschechen zugleich sein Bundesliga-Debüt in Aussicht. "Das könnte sein. Er ist fit, aber final kann ich das jetzt noch nicht entscheiden", sagt Veh.

Meier, der "Mister Doppelpack"



Im offensiven Mittelfeld ist Alex Meier nicht erst seit seinem Doppelpack in Aserbaidschan gesetzt. "Alex kann immer einen Unterschied machen", hofft sein Trainer auf eine ähnliche Erfolgsquote Meiers in Braunschweig. Und diese Hoffnungen sind durchaus berechtigt, schließlich schnürte Meier in seinen drei Zweitligaspielen gegen die Braunschweiger jeweils einen Doppelpack.

Gut möglich, dass der 30-Jährige im Gastspiel beim Aufsteiger zusätzlich, wie schon am Donnerstag in Baku, wieder in die Rolle des Kapitäns schlüpfen wird. Denn ein Einsatz des zuletzt angeschlagenen Pirmin Schwegler ist laut Veh offen. Definitiv verzichten muss der 52 Jahre alte Trainer auf Sebastian Jung (Muskelfaserriss) und Marc Stendera (Kreuzbandriss).

"Einige Härtefälle" in Braunschweig



Bei den Gastgebern steht Offensivspieler Domi Kumbela nach seiner Sehnenverletzung im Oberschenkel vor der Rückkehr in den Kader. "Löwen"-Coach Lieberknecht steht also vor der Qual der Wahl: "Durch die taktische Kaderauswahl wird es sicherlich einige Härtefälle geben, da es viele der Jungs verdient hätten."

Wer am Ende die Punkte verdient hat, wird das Spiel zeigen. Zumindest ist sich Gäste-Coach Veh sicher, dass die weite Reise nach Aserbaidschan keine Spuren hinterlassen hat. "Es war alles gut organisiert und wir sind ja auch gleich wieder zurückgeflogen, deswegen war es nicht allzu anstrengend", sagt Veh und geht davon aus, "dass wir Sonntag fit sind, um erfolgreich zu sein."

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