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03.12.2013 - 22:21 Uhr


Effektive TSG schmeißt Schalke raus

Die Hoffenheimer um Jeremy Toljan (l.) bringen Schalke 04 im Pokal zu Fall

Die TSG schockt Schalke in der ersten Hälfte mit drei Toren in nur 14 Minuten: Erst bringt Kai Herdling (3.v.r.) in der 21. Minute eine Flanke im Tor der Schalker unter...

... dann erhöht Kevin Volland (r.) zum 0:2 in 32. Minute....

... und Roberto Firmino krönt die Leistung der TSG in der ersten Halbzeit sogar noch mit dem 0:3 (35.)

Die Schalker kommen mit mehr Feuer aus der Kabine: Hier bringt Schalke-Kapitän Benedikt Höwedes (2.v.l.) TSG-Stürmer Sven Schipplock zu Fall

Schalke drückt, doch Torhüter Jens Grahl (l.) kann einen Schuss von Julian Draxler (r.) gerade noch so an den Pfosten lenken

Farfan gelingt in der 67. Minute zwar mit einem tollen Schlenzer noch der Anschluss, doch dabei bleibt es dann auch

Torhüter Grahl (2.v.l.), der noch keine Bundesligaminute aufzuweisen hat, kann sein Glück kaum fassen und stürmt die Trainerbank seiner Hoffenheimer

Gelsenkirchen - Dank einer starken ersten Hälfte mit drei Toren ist 1899 Hoffenheim beim Ligarivalen Schalke 04 ins Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Kai Herdling (21.), Kevin Volland (32.) und Roberto Firmino (35.) nutzten innerhalb weniger Minuten die Schwächen der Schalker Defensive gnadenlos aus. Nach der Pause brachten die Königsblauen die Gäste zwar noch einmal in Bedrängnis, zu mehr als dem 1:3-Anschlusstreffer von Jefferson Farfan (67.) reichte es dennoch nicht.
Schalke 04 verspielte somit schon drei Wochen vor Weihnachten das erste Saisonziel und muss sich nun in den nächsten Wochen in der Bundesliga und in der Champions League beweisen. Nach dem Bundesliga-Spiel bei Tabellennachbar Borussia Mönchengladbach am Samstag folgt nur vier Tage später das entscheidende Spiel in der Gruppenphase der Champions League gegen den FC Basel. Nur mit einem Sieg gegen die Schweizer kann Schalke noch den Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse schaffen.

"Wir haben eine erste Halbzeit abgeliefert, die völlig indiskutabel war. Wir müssen uns bei unseren Fans entschuldigen. Wir sind rausgegangen und dachten, es geht mit links. Ich hätte zur Halbzeit zehn Spieler auswechseln können", sagte Schalke-Trainer Jens Keller im Sky-Interview. Zufrieden war 1899-Coach Markus Gisdol: "Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert. Wir haben nach der Führung viele Dinge besser als zuletzt gemacht. Das war der Schlüssel zum Erfolg."

Hoffenheim schockt Schalke in der ersten Hälfte



Drei Tage nach dem souveränen 3:0-Sieg in der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart zeigten die Königsblauen wieder ihr anderes Gesicht: Unkonzentriert gingen sie gegen die schlechteste Defensive der Liga zu Werke und schlugen sich durch katastrophale Fehler quasi selbst. Herdling, Volland und Firmino nutzten die Schalker Patzer zu Toren. Hoffenheim zog zum vierten Mal in fünf Jahren ins Viertelfinale ein.

Schalke hatte zwar viel Platz, nutzte ihn aber nicht. Hoffenheim konterte blitzschnell und gefährlich. Dennoch fiel der Führungstreffer der Gäste aus heiterem Himmel: Eine Flanke von Herdling flog an Freund und Feind vorbei ins Tor, die Schalker Abwehr und Torhüter Ralf Fährmann sahen dabei nicht gut aus.

Auch danach profitierten die Kraichgauer von haarsträubenden Fehlern der Gastgeber. Vor dem 0:2 verlor Atsuto Uchida den Ball, Jermaine Jones grätschte ins Leere. Auch vor dem dritten Gegentreffer patzte Jones. So gingen die Gelsenkirchener unter gellenden Pfiffen mit dem höchsten Rückstand in einem Pflichtspiel zu Hause seit 25 Jahren in die Pause.

Farfan sorgt noch mal für Spannung



Keller hatte zunächst auf die Sieger von Samstag gesetzt. Zum dritten Mal in Folge stand Fährmann im Tor. Youngster Max Meyer, der gerade seinen Vertrag bis 2018 verlängert hatte, saß erneut nur auf der Bank. Nach der Pause wechselte Keller den 18-Jährigen ein. Doch am Spiel änderte es zunächst wenig, lediglich ein Pfostenschuss von Draxler sorgte für Aufregung (64.). Dann traf Farfan und brachte für kurze Zeit die Spannung zurück ins Spiel. Am Ende verhinderte Fährmann aber sogar eine noch höhere Niederlage.

Hoffenheims Coach Markus Gisdol, bis vor einem Jahr noch Co-Trainer auf Schalke, nahm wie angekündigt einen Wechsel im Tor vor: Für den in die Kritik geratenen Stammkeeper Koen Casteels spielte der unerfahrene Jens Grahl. Zudem stellte der Hoffenheim-Coach die wacklige Defensive um. Für David Abraham und den angeschlagenen Sejad Salihovic kamen Jannik Vestergaard und Jeremy Toljan zum Einsatz.

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