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01.10.2013 - 11:06 Uhr


Duelle des 8. Spieltags

Angstgegner: Bayer-Knipser Stefan Kießling (l.) hat gegen FCB-Schlussmann Manuel Neuer eine gute Bilanz (©Imago)

Angstgegner: Bayer-Knipser Stefan Kießling (l.) hat gegen FCB-Schlussmann Manuel Neuer eine gute Bilanz (©Imago)

München - In der BayArena begegnet ein Schlussmann seinem wohl größten Alptraum, zwei Trainer wollen ihre Bilanz aufbessern, in Rheinhessen treffen sich zwei Sieglose, ein ehemaliger Breisgauer schaut in der Heimat vorbei und ein Duell zwischen einem heimstarken und auswärtsschwachen Team steht an. bundesliga.de präsentiert fünf brisante Duelle des kommenden Wochenendes.
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Neuer(s) Alptraum: Stefan Kießling

Wenn Stefan Kießling vor Manuel Neuer zum Schuss ansetzt, ahnt der Bayern-Schlussmann sicher nichts Gutes. Schon fünf Mal hat der Stürmer von Bayer 04 Leverkusen in der Bundesliga gegen Neuer getroffen - kein Spieler war in der deutschen Eliteliga öfter gegen den deutschen Nationalkeeper erfolgreich; nur der Ex-Wolfsburger Grafite schaffte es ebenfalls fünf Mal. Jetzt kann Kießling im Topspiel zuhause gegen den deutschen Rekordmeister Neuer mal wieder unruhige Nächte bereiten. Ein Tor gegen den Triple-Sieger könnte auch einen nicht unbedeutenden Nebeneffekt haben: Die Werkself würde mit einem Sieg ihre makellose Heimbilanz weiter ausbauen und am FC Bayern in der Tabelle vorbeiziehen.

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Die weiße Weste: Favre gegen Klopp

Eigentlich kann sich die Bilanz von BVB-Coach Jürgen Klopp gegen seinen Amtskollegen Lucien Favre sehen lassen. In sieben Aufeinandertreffen gab es für Klopp drei Siege, drei Remis und eine Niederlage. Fuhr er aber in den 100 Kilometer entfernten Borussia-Park, wollte es mit einem Dreier noch nicht recht funktionieren. Zuletzt blieb Gladbach dreimal ungeschlagen (zwei Remis, ein Gladbach-Sieg). VfL-Coach Favre hat gegen seinen Nachbarn an der Seitelinie also eine weiße Weste - zumindest daheim. Beide dürften großes Interesse haben, die Serie auszubauen - beziehungsweise dem sieglosen Treiben endlich ein Ende zu bereiten.

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Das Ex-Duell: Schuster gegen Flum

In der Saison 2008/09 feierten beide in ihrer ersten Saison beim SC Freiburg mit dem Aufstieg in die Bundesliga einen Riesenerfolg, nun treffen sie als Gegner aufeinander: Julian Schuster und Johannes Flum. Der Erfolg mit den Breisgauern war für beide Mittelfeldspieler ein echter Karrieresprung, fortan konnten sie sich langfristig im Profi-Geschäft etablieren und sorgten mit dem SC für ordentlich Furore. Zur neuen Saison wechselte Flum dann das Trikot und läuft nun für die Frankfurter Eintracht auf. Der 26-Jährige kehrt das erste Mal in die alte Heimat zurück. Seine ehemaligen Kollegen um Kapitän Schuster werden ihn sicher nicht mit drei Punkten beschenken wollen.

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Sieglos: Choupo-Moting gegen Salihovic

Maxim Choupo-Moting und Sejad Salihovic treffen mit dem 1. FSV Mainz 05 und 1899 Hoffenheim aufeinander und haben etwas gemeinsam: Beide konnten mit ihren Clubs noch nie gegeneinander gewinnen. Choupo-Moting weißt gegen die Hoffenheimer eine Bilanz von drei Unentschieden und zwei Niederlagen auf. Bei Salihovic sieht es da noch düsterer aus. Der Bosnier spielte gegen die Rheinhessen nur ein Mal Unentschieden, ging jedoch ganze vier Mal als Verlierer vom Platz. Ein Sieg für die Mainzer oder die Sinsheimer wäre also für beide Offensivkräfte eine echte Premiere. Neben der mageren Punkteausbeute läuft es dazu persönlich für die Kicker noch nicht rund. Choupo-Moting kam zwar in jedem Spiel zum Einsatz, hat aber erst einen Treffer auf dem Konto. Salihovic war ebenfalls erst einmal erfolgreich - musste jedoch bereits eine Rot-Sperre von drei Partien absitzen.

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Zuhause hui, auswärts pfui: 96 vs. Hertha

Begegnen sich in Niedersachsen Hannover 96 und Hertha BSC, ist das Ergebnis eigentlich vorprogrammiert: Die 96er sind zuhause eine echte Macht, konnten alle vier Heimspiele für sich entscheiden. Bei den Berlinern läuft es auf fremden Platz hingegen nicht so rund. Bisher gab es noch keinen Sieg in der Ferne (zwei Remis, eine Niederlage). Stellvertrend für die Bilanz stehen Szabolcs Huszti und Adrian Ramos. Beide gehören in ihrem jeweiligen Team zu den besten Torschützen, netzten jeweils drei Mal ein - allerdings nur daheim. Huszti hat mit seinen Treffern einen wichtigen Beitrag zu Hannovers Heimdominanz beigetragen. Würde Berlins Ramos auch auswärts so oft treffen wie daheim, könnte sich die Hertha Hoffnungen auf einen dreifachen Punkterfolg machen.

Zusammengestellt von Yannik Schmidt

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