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29.07.2013 - 16:24 Uhr


DFL Sommercamp 2013: Begrüßung mit Rettig und Träsch

Bei der letztjährigen Ausgabe des DFL-Sommercamps, trafen sich junge Fußballfans unterschiedlichster Vereine. Ein fröhliches und harmonisches Miteinander soll es auch 2013 wieder geben

Vielfältiges Programm: Der Ball am Fuß wird beim Sommercamp natürich groß geschrieben

Aber auch zahlreiche Workshops (wie das gemeinsame Wappenmalen 2012) und Aktionen abseits des Fußballplatzes, sollen den Kindern spielerisch Wissen und soziale Kompetenzen vermitteln

München - Am Sonntag empfing der 1. FC Köln die Fortuna aus Düsseldorf zum ersten rheinischen Derby seit über 14 Jahren. Einen Tag später ist ein Reisebus aus dem Rheinland in Richtung Wolfsburg unterwegs. An Bord eine große Gruppe glühender FC-Fans und begeisterter Fortuna-Anhänger, die gemeinsam einige Tage ihrer Sommerferien verbringen wollen.
Und damit keine Langeweile aufkommt, wurden in Leverkusen auch noch zahlreiche Bayer-Fans eingesammelt. Klingt eigentlich unglaublich? Nicht, wenn die Kinder der Kids-Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga zum großen DFL-Sommercamp aufbrechen.

Begrüßung mit Rettig, Träsch und Müller



Bereits am Montag wartet der erste Höhepunkt des viertägigen Camps auf die 250 Kinder und 60 Betreuer. Bei der abendlichen Eröffnungsveranstaltung werden Andreas Rettig (Geschäftsführer DFL), Kurt Gaugler (Geschäftsführender Vorstand Bundesliga-Stiftung), Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Thomas Röttgermann (Geschäftsführer VfL Wolfsburg Fußball GmbH) die Kids im Camp willkommen heißen. In einer anschließenden Talkrunde können die Kinder Wolfsburgs Profi Christian Träsch und Triple-Siegerin Martina Müller mit ihren Fragen löchern.

32 der 36 deutschen Proficlubs haben mittlerweile einen Kids-Club. Rund 100.000 Kinder deutschlandweit profitieren bereits von den pädagogischen Angeboten des Profifußballs. Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl von Cottbus, Kaiserslautern oder Trier. Die Kids-Clubs sind ein wichtiger Baustein der Frühprävention von Gewalt, Rassismus und Vorurteilen sowie gesundheitlicher Risiken und sind Teil des Zehn-Punkte-Plans für mehr Sicherheit im Fußball. Das gemeinsame Sommercamp findet in diesem Jahr bereits zum dritten Mal statt. Die Resonanz wurde jedes Jahr größer. 2011 besuchten 63, 2013 220 und dieses Jahr 250 Kinder das Camp.

"Grenzenlos aktiv: fußballstark und lesefit"



Die Finanzierung wird zu einem großen Teil von der Bundesliga-Stiftung übernommen. Die 19 teilnehmenden Clubs müssen lediglich ihre Fahrt- und Personalkosten übernehmen. Im Rahmen des Wolfsburger Camps wird auch zum ersten Mal der Schwerpunkt vorgestellt, auf den sich die Kids-Clubs für die kommende Saison verständigt haben.

Unter dem Motto "Kids-Clubs - grenzenlos aktiv: fußballstark und lesefit" werden sich die Clubs eine Spielzeit lang gemeinsam mit der Stiftung Lesen und der Deutschen Fußball Liga DFL dem Thema "Lesen" widmen. Da passt es hervorragend, dass Boris Pfeiffer, einer der Autoren der Kinderbuchserie "Die drei ??? Kids", zu einer Lesung im Camp vorbeischauen wird. Im Anschluss erhält jeder der Teilnehmer ein handsigniertes Exemplar der "drei ???". Da sind einige neidische Blicke von Betreuern, die ebenfalls mit Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews groß geworden sind, vorprogrammiert. Aufgeteilt in zwölf Gruppen durchlaufen die Kids in den vier Tagen viele verschiedene Stationen.

Abwechslungsreiches Programm



Neben dem Toben im Klettergarten und dem Spiel mit dem Ball gehören auch ernstere Themen zum Programm. Die Polizei klärt die Kids in einem altersgerechten Workshop über Kriminalität und Internetsucht auf, die Aktion Mensch sensibilisiert die Kinder mit Blindenfußball und Rollstuhlbasketball für die Bedürfnisse behinderter Mitmenschen und die Initiative "Show racism the red card" klärt über Rassismus auf. Darüber hinaus bringt die Stiftung Fußball und Lesen an fünf Stationen spielerisch zusammen. Auch ein Besuch der Autostadt Wolfsburg mit ihren vielfältigen Möglichkeiten darf natürlich nicht fehlen.

Bei der Aufteilung der Gruppen wird bunt gemischt. Maximal zwei Kinder aus einem Verein finden sich in derselben Gruppe wieder. So fahren die Kids der verschiedenen Clubs nicht nur gemeinsam mit dem Bus, sondern spielen auch im Camp zusammen. Welche Bedeutung den Kids-Clubs bei der DFL zugemessen wird, lässt sich auch daran erkennen, dass Geschäftsführer Andreas Rettig die Kinder bei der Eröffnungsveranstaltung begrüßen wird. Donnerstagmorgen geht es für die Campteilnehmer dann zurück nach Hause. Im Bus Richtung Rheinland werden wieder die kleinen Fans von Köln, Düsseldorf und Leverkusen sitzen. Mit vielen neuen Freunden im Gepäck.

Florian Reinecke
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