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19.02.2014 - 09:30 Uhr


Der große Abstiegscheck:
1. FC Nürnberg

Der Trend zeigt nach oben. Der 1. FC Nürnberg feierte gegen den FCA den dritten Dreier in der Rückrunde und trotzt damit der Verletztenmisere

München - 17 Bundesligaspiele: Null Siege. Mit so einer Bilanz ging der 1. FC Nürnberg als ein sicherer Absteiger in die Rückrunde. Allerdings ließ sich das Team von Gertjan Verbeek dadurch nicht verunsichern und zeigte anschließend famosen Offensivfußball - mit Erfolg: Neun von zwölf möglichen Punkten holten die "Cluberer". Allen voran Josip Drmic blüht unter Verbeek auf. Der Schweizer traf in vier Spielen fünf Mal.

Trotzdem ist bei den Franken nicht alles rosig. Die Verletztenliste wird immer länger. "Das ist katastrophal für den 1. FC Nürnberg", klagte Coach Verbeek nach der Derby-Pleite gegen den FC Bayern über die Ausfälle der Stammspieler Daniel Ginczek und Timothy Chandler. Immerhin stimmt der Zusammenhalt im Team. "Immer wieder fällt einer aus, aber als Mannschaft fällt uns trotzdem eine Antwort ein", bemerkte Abwehrrecke Per Nilsson beim 1:0-Auswärtssieg der Franken in Augsburg. Und der Erfolg beim FCA zeigt: Im Gegensatz zur Hinrunde gewinnen die Franken auch die Spiele, in denen sie nicht überzeugen. 

Aber trotz des guten Rückrundenstarts ist noch nichts erreicht. "Wir müssen auf uns schauen und Punkte holen", erklärte Verbeek. "Unser Ziel ist weiterhin die Marke von 35 Punkten. Der Weg ist noch lang." Dabei helfen wird sicherlich Winterneuzugang Ondrej Petrak. Der junge tschechische Mittelfeldspieler musste aufgrund des zahlreichen Ausfälle in der Abwehr aushelfen und zeigte solide Leistungen.

Das macht Hoffnung

  • Nürnberg ist stabil, kassierte die wenigsten Gegentore (36) und Niederlagen (sieben) aller Teams ab Platz zwölf.

  • Nürnberg punktete am häufigsten nach Rückständen (acht Mal, davon ein Sieg und sieben Remis).

  • Nürnberg hat auswärts die beste Bilanz aller Abstiegskandidaten und verlor nur in München, Mönchengladbach und Leverkusen.                                

  • Der FCN hat das Pech abonniert und scheiterte am häufigsten an Latte oder Pfosten (17 Mal). Kaum vorstellbar, dass diese Serie bis zum Saisonende hält

Das macht Sorgen

  • Der "Club" ist durch großes Verletzungspech gehandicapt, zuletzt in Augsburg fehlte fast die halbe Stammelf der Hinrunde (Pogatetz, Chandler, Frantz, Hasebe, Ginczek).

  • 19 Gegentore kassierte Nürnberg in den letzten 30 Minuten: Mit der Ausdauer scheint es beim FCN nicht weit her zu sein. 

  • Nürnberg erzielte in zehn Heimspielen nur neun Tore (vier davon in der Rückrunde gegen Hoffenheim) - so wenige wie kein anderes Team.

Ausblick

Die Tendenz geht in Richtung Ligaverbleib. Erst recht nachdem der "Club" trotz der Verletzungsmisere den in dieser Saison starken FC Augsburg besiegte. Auch vom spielerischen Potenzial ist Nürnberg absolut ligatauglich. Und nicht zuletzt scheint der FCN mit Gertjan Verbeek den richtigen Trainer für das Unternehmen Klassenerhalt verpflichtet zu haben.

 

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