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02.11.2013 - 14:08 Uhr


Der FCA will gegen Mainz die Wende

Die formschwachen Augsburger empfangen Mainz 05 und wollen nach drei Niederlagen wieder einen Sieg

Shawn Parker (l.) und Co. sind vor dem starken Beginn der Augsburger gewarnt. In den letzten fünf Partien ging der FCA stets in Führung...

konnte diese aber kein einziges Mal über die 90 Minuten retten. Tobias Werner fordert, mit Mann und Maus zu verteidigen

München - Viel Lob, wenig Ertrag: Der FC Augsburg will im Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 (ab 15 Uhr im Live-Ticker) endlich wieder Zählbares verbuchen. Die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl wusste zuletzt spielerisch zu überzeugen, doch die Punktausbeute stimmte nicht.
"Wir haben drei Mal in Folge verloren. Diesen Trend wollen wir im Heimspiel durchbrechen", sagt der Coach. In der Tabelle trennen die beiden Clubs gerade einmal drei Punkte. Mit einem Sieg in der SGL Arena könnten die Augsburger also am Gegner vorbeiziehen.

"Wir müssen effektiver werden"



"Da müssen wir in Führung gehen und diese dann mit Mann und Maus verteidigen", meint Mittelfeldspieler Tobias Werner. Das gelang den Augsburgern in den letzten Spielen nur zum Teil. Fünf Mal in Folge ging der FCA in Führung, konnte aber keines der Spiele am Ende gewinnen.

Warum den Augsburgern am Schluss der Ertrag fehlt weiß Weinzierl: "Wir müssen effektiver werden, Fehler minimieren. Das ist eine Frage von Selbstvertrauen und Reife." Der 38-Jährige verspricht aber auch: "Wir werden uns da noch entwickeln" und meint, "wenn wir gegen Mainz zu 100 Prozent da sind, dann haben wir die Chance, das Heimspiel mit unseren tollen Fans im Rücken zu gewinnen."

Er muss in Mainz seine Mannschaft jedoch umstellen. Jan Moravek fehlt wegen seiner fünften Gelben Karte. Arif Ekin fällt mit seiner Muskelverletzung weiter aus und auch Panagiotis Vlachodimos steht nicht zur Verfügung, da er an einer Sehnenzerrung laboriert. Die zuletzt gesperrten Paul Verhaegh und Matthias Ostrzolek kehren allerdings wieder zurück.

Mit Erfahrung an "extrem schwere" Aufgabe



Die Mainzer haben ihre Talfahrt von sechs Spielen ohne Sieg gestoppt. Shinji Okazaki war mit seinen zwei Toren der Matchwinner beim 2:0-Sieg gegen Eintracht Braunschweig. Für den Japaner war es der erste Doppelpack in der Bundesliga und ein völlig neues Gefühl.

Mehr Routine hatte dafür die Mannschaft von Thomas Tuchel. Der Trainer schickte gegen Braunschweig ein Team mit einem Altersschnitt von 30,2 Jahren auf den Rasen. Auch bei der Aufgabe in Augsburg wird wohl die Erfahrung in Reihen der Mainzer dominieren. "Extrem schwer", nennt sie Tuchel, "doch es bleibt unser Anspruch dort zu punkten." Besonders vor der Anfangsphase des FCA warnt der 40-Jährige: "Ich finde, dass Augsburg richtig Wucht entwickeln kann. Vor allem in den Anfangsminuten der Spiele. Kein Wunder, dass sie oft in Führung gegangen sind."

Einen frühen Rückstand will er gegen die Weinzierl-Elf auf jeden Fall vermeiden. "Wir brauchen Leidenschaft, Robustheit, glasklare taktische Unterstützung und eine absolute Wachheit", so der Coach, dem die Verletzten Niko Bungert (Knochenödem), Julian Koch (Aufbautraining nach Schulter-OP), Julian Baumgartlinger (Meniskus-OP) und Niki Zimling (Hüftprellung) fehlen werden. Außerdem bangt Tuchel um den Einsatz von Nicolai Müller. Eine Entscheidung ob der offensive Mittelfeldspieler mitwirken kann, wird erst kurz vor der Partie fallen.


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