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Bundesliga

14.09.2013 - 17:17 Uhr


Das Duell der Sieglosen

Keine Zeit, um die Köpfe hängen zu lassen: Die Braunschweiger wollen im Keller-Duell die Wende schaffen

Last-Minute-Transfer Makoto Hasebe (l.) wird für die Nürnberger wohl sein Debüt geben

Domi Kumbela trifft auf Daniel Ginczek (nicht im Bild) - die beiden besten Torjäger der vergangenen Zweitligasaison stehen sich gegenüber

Braunschweig - Am Sonntag kommt es zwischen Eintracht Braunschweig und dem 1. FC Nürnberg zum Duell der beiden einzigen noch sieglosen Teams (ab 17 Uhr im Live-Ticker).Um den Anschluss zum Rest der Liga nicht zu verlieren, brauchen beide Mannschaften dringend einen Befreiungsschlag. Der erste Dreier ist dafür die Voraussetzung.
Der Start in die Saison hätte für die beiden Mannschaften am Tabellenkeller wahrlich besser laufen können. Braunschweig und der "Club" haben ligaweit mit je 31 Prozent eine der höchsten Fehlpassquoten. Die Nürnberger sind erstmals seit 1963 nach den ersten fünf Pflichtspielen einer Saison noch sieglos.

Hasebe als neuer Hoffnungsträger



"Mit solchen Situationen muss man umgehen, sachlich bleiben und sich auf das Wesentliche konzentrieren", sagte Nürnberg-Coach Michael Wiesinger zum schwachen Saisonstart. Er habe dennoch das Gefühl, dass man wieder eine gemeinsame Richtung gefunden habe. Am Sonntag werde wieder gemeinsam angegriffen und gemeinsam verteidigt - sogar mit einem Neuzugang.

Auf Makoto Hasebe, der in Braunschweig wohl sein Debüt die Franken feiern wird, ruhen große Hoffnungen. Wiesinger hält viel vom Neuzugang: "Makoto ist ein Spieler, der Führungsqualitäten mitbringt und uns vom Charakter her überzeugt hat. Er kennt die Bundesliga gut und wird uns sofort weiterhelfen." Der Wolfsburger Meisterspieler von 2009 lief beim VfL meist im defensiven Mittelfeld auf und soll dort auch in Nürnberg für Stabilität sorgen.

"Wir dürfen den Mut nicht verlieren"



Mehr Stabilität braucht auch Eintracht Braunschweig. Mit vier Niederlagen und einer Tordifferenz von -8 ist Braunschweig der schwächste Aufsteiger der Bundesliga-Geschichte.

Nach dem enttäuschenden Saisonstart warnt Eintracht-Coach Thorsten Lieberknecht jedoch vor unnötiger Panikmache. "Jeder Spieler darf auch weiterhin Fehler machen, aber wir dürfen den Mut nicht verlieren." Das Team habe in den ersten Spielen neben individuellen Fehlern auch eine Latte an positiven Dingen gezeigt, weshalb der 40-Jährige keinen besonderen Druck vor der richtungsweisenden Partie verspüre.

Verzichten muss Lieberknecht dabei auf Offensivspieler und Neuzugang Jan Hochscheidt, der sich einen Muskelbündelriss zuzog und mehrere Wochen ausfällt (zur Meldung). Der Ex-Auer Hochscheidt stand in den ersten vier Bundesligaspielen jeweils in der Startelf der Niedersachsen.

Platzt der Knoten?



Nicht nur bei den Teams läuft es noch nicht rund. Auch zwei Leistungsträger sind bislang nicht in der Spur. Mit Domi Kumbela und Daniel Ginczek treffen die beiden besten Torjäger der vergangenen Zweitligasaison direkt aufeinander, was auf Tore hoffen lässt.

In der laufenden Spielzeit hat Ginczek bislang einen Treffer für den "Club" erzielt. Kumbela ist noch ohne Torerfolg, war aber zum Saisonanfang auch noch verletzt. Am Sonntag soll der Knoten platzen, nicht nur persönlich, sondern auch für das Team, wollen die Stürmer für den Befreiungsschlag sorgen.

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