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Bundesliga

08.12.2013 - 22:12 Uhr


Darüber spricht die Liga

München - Jürgen Klopp bemüht Katja Ebstein. Auch bei  Franck "Scorpion" Ribery, Robin "Don't Worry" Dutt und Gertjan "ABBA" Verbeek geht's musikalisch zu. Darüber spricht die Liga am 15. Spieltag!

 

Wunder gibt es immer seltener

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"Wunder gibt es immer wieder", sang Katja Ebstein beim Grand Prix 1970. "Wunder gibt es immer wieder - aber bei uns leider nicht so oft", klagte Jürgen Klopp (r., © Imago) nach der Pleite gegen Bayer. Einem Wunder käme es in der Tat gleich, wenn der Dortmunder Coach am Mittwoch in Marseille eine sattelfeste Innenverteidigung zusammenbekommen würde. Diesmal verletzten sich Bender und Sahin. Die beiden Sechser sowie Hummels, Subotic, Schmelzer und der nicht spielberechtigte Friedrich sind keine Option für das Champions-League-"Endspiel" bei Olympique. Ebstein wurde übrigens Dritte beim Grand Prix in Amsterdam. Für den BVB wäre das sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions-League-Gruppe viel zu wenig. Aber wie heißt es im Refrain noch so schön: "Heute oder morgen können sie gescheh'n." Vielleicht wacht ja Julian Schieber morgen schon als Innenverteidiger auf.

The Hurricane is ready to win

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"Here I Am - Rock You Like A Hurricane!" wäre definitiv die passende Begleitmusik für das, was sich in Bremen abspielte. Nicht Orkan Xaver, sondern Hurrikan Franck fegte beim unfassbaren 7:0 der Bayern über verzweifelte Werderaner hinweg. Zwei Tore, zwei Vorlagen. Und dabei war Franck Ribery (l., © Imago) nach seiner Verletzung gerade erst wieder dabei - ein weiteres Bewerbungsschreiben für die Wahl zum Weltfußballer. Doch nicht Ribery, sondern Reals Cristiano Ronaldo gilt dort als großer Favorit. "He's licking his lips, he's ready to win" heißt es bei den Scorpions. Und Riberys Präsident Uli Hoeneß hat noch ein paar selbst komponierte Verse parat. "Wenn er's nicht wird - (jetzt den Scorpions-Beat vorstellen!) - dann ist das ne Sauerei!" 

Dutt makes it double

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"Don't Worry, Be Happy" von Bobby McFerrin schallte nach der höchsten Heim-Pleite in Werders Liga-Geschichte melancholisch aus den Boxen des Weserstadions. Für Trainer Robin Dutt (r., © Imago) endete die Partie mit einer besonders kuriosen Statistik: Der Gesamtstand der letzten beiden Partien als Trainer gegen Pep Guardiola lautet 1:14. Als Coach von Bayer Leverkusen war er bei Peps FC Barcelona 2012 mit 1:7 untergegangen. Seine Gegentoranzahl hat er also - ganz im Sinne von McFerrins "when you worry you make it double" verdoppelt. Immerhin: So viele Treffer hat Dutts Neu-Stammkeeper Raphael Wolf in seinen ersten beiden Bundesliga-Spielen nicht kassiert. Mit elf Stück (vier gegen Hoffenheim, sieben gegen die Bayern) steht er noch ordentlich da, und man mag es kaum glauben, aber schuld war er dabei an keinem einzigen.

Verbeek takes it all

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Welcher Song charakerisiert nun die Lage bei Gertjan Verbeeks Nürnbergern am besten? "Never Again" von Nickelback vielleicht? 15 Spiele, 15 Mal kein Sieg. "One Of A Kind" von Placebo würde ganz gut passen, wenn man das ganze europäisch betrachtet. In den vier Top-Ligen England, Spanien, Italien und Deutschland hat nur der FCN noch nie gewonnen. "Was muss man mehr tun" sinnierte Verbeek (© Imago) philosophisch nach dem 1:1 seiner erneut glücklosen Jungs gegen Mainz, "um ein Spiel zu gewinnen?" Düstere Stimmung im Frankenland. "I just Can't Take It Anymore" von den Lemonheads vielleicht? Weit gefehlt, denn "The Winner Takes it All", von ABBA trifft die Situation dort am besten. Die sieben letztplatzierten Vereine der Liga haben nämlich alle verloren - bis auf den FCN, den absoluten Gewinner des Spieltags im Abstiegskampf. "The winner takes it all, the loser has to fall, It's simple and it's plain - why should I complain?"

Christoph Gschoßmann

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