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05.10.2013 - 22:25 Uhr


Bloß kein Remis mehr

In der Vorsaison trennen sich Nürnberg und Hamburg im Frankenland mit 1:1 - ein Ergebnis, das dieses Mal keine Kontrahenten entscheidend weiterhilft

Per Nilsson (l.) kehrt in den Nürnberger Kader zurück

HSV-Coach Bert van Marwijk sieht noch viel Verbesserungspotenzial bei seiner neuen Mannschaft

München - Tief drin im Tabellenkeller stehen beide Kontrahenten, doch die Vorzeichen grenzen Nürnberg und Hamburg vorm direkten Duell am Sonntag doch voneinander ab. Während nämlich die Franken ihre Punkte zu oft mit den Gegnern teilen, sucht die Hamburger Defensive immer noch nach der gewünschten Stabilität.

19 Gegentreffer musste der HSV in den bisherigen sieben Spielen bereits hinnehmen, diese Flut soll unter dem neuen Coach Bert van Marwijk ein Ende finden - am besten schon in Nürnberg (Sonntag ab 15 Uhr im Live-Ticker).

Die Richtung stimmt aber schon mal nach dem 2:2-Unentschieden bei Europa-League-Teilnehmer Frankfurt. Dennoch bremst HSV-Sportchef die Euphorie. "Wir werden uns sicherlich noch einige Wochen freischwimmen müssen." Immerhin hat der Bundesliga-Dino immer noch nur fünf Punkte auf dem Konto. Deshalb kommt van Marwijks Forderung nicht von ungefähr. "Alles muss noch besser werden", forderte der Ex-Bondscoach unmittelbar nach dem Schlusspfiff in Frankfurt.

Um dieses Ziel zu erreichen, lässt van Marwijk nichts unversucht. Am Freitag ließ er sogar unter Ausschluss der Öffentlichkeit üben. "Einmal in der Woche ist es wichtig, dass wir so trainieren, wie wir spielen", sagte van Marwijk, "dann ist es normal, dass wir geschlossen trainieren. Ich denke aber auch an die Fans." Die warten noch auf den ersten Auswärtssieg der Saison. In Nürnberg müssen die Hanseaten aber erneut auf einige Spieler verzichten. Dennis Diekmeier, Tomas Rincon, Ivo Ilicevic, Slobodan Rajkovic und Kerem Demirbay fallen verletzt auf.

Schluss mit Unentschieden



Während der HSV zumindest einmal in der Saison jubeln durfte, sind die Nürnberger noch ohne Sieg, haben aber auch nur zwei Mal verloren. Demzufolge stehen bereits fünf Remis zu Buche. Somit geht es für den "Club" nicht nur darum, den ersten vollen Erfolg einzufahren, sondern auch, den punktegleichen HSV hinter sich zu lassen. "Am Sonntag wollen wir definitiv den ersten Dreier", erklärte FCN-Coach Michael Wiesinger.

Freude gibt es für Wiesinger wohl beim Blick auf sein verfügbares Personal. Mit Per Nilsson, Markus Feulner, Mike Frantz und Timo Gebhart kann der Ex-Profi nämlich gleich auf vier potenzielle Stammspieler nach überstandenen Verletzungen wieder zurückgreifen. Lediglich Angreifer Daniel Ginczek wird den Nürnbergern weiterhin fehlen. Ein Blick auf die Spiele der Vorsaison könnte zusätzlich für Nürnberger Hoffnung sorgen. Auswärts siegten die Franken zum Saisonauftakt mit 1:0, zuhause gab es ein 1:1. Aber mit Remis kennt sich der "Club" ohnehin bestens aus.

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