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13.01.2014 - 16:01 Uhr


Bester Zehner: "Raffael kann fast alles"

Raffael (l.) von Borussia Mönchengladbach gewinnt die Wahl der bundesliga.de-User als "Zehner der Hinrunde"

Hinter dem Brasilianer erreicht Toni Kroos (M.) den 2. Platz bei der User-Wahl

Jubeln kann Kroos auch mit seinem Teamkollegen Mario Götze (l.). Der Ex-Dortmunder wird Dritter

München - Voll eingeschlagen. Das ist Raffael Caetano de Araujo, kurz Raffael, in Mönchengladbach. Der Brasilianer blüht unter Trainer Lucien Favre richtig auf und ist einer der Hauptverantwortlichen für den Gladbacher Höhenflug. Mit dem Fohlen belegt Raffael in der Bundesliga den 3. Platz, bei der Wahl zum besten "Zehner der Hinrunde" trohnt der Spielmacher ganz oben. 

Mit 34 Prozent der Stimmen setzte sich Raffael gegen seine Konkurrenten durch. Der 28-Jährige war ein absoluter Aktivposten im Gladbacher Kombinationsfußball. Ob auf der "Zehn" oder als hängende Spitze gemeinsam mit Max Kruse, der 1,74 Meter-Mann wirbelte die gegnerischen Abwehrreihen durcheinander. Nicht nur die starke Passquote von 84 Prozent, sondern auch seine neun Tore und vier Torvorlagen überzeugten die User von bundesliga.de. "Raffael ist der komplette Fußballer. Den kann man selbst als Innenverteidiger spielen lassen", meint Gladbachs Vize-Präsident Rainer Bonhof gegenüber der "Rheinischen Post".

Bei der Wahl zum "Spieler der Hinrunde" war Raffael bereits hinter Adrian Ramos auf den 2. Platz gewählt worden. Auf seiner Position bekam er nun die meisten Stimmen. Auch seine Teamkollegen schätzen den zurückhaltenden Mittelfeldakteuer: "Er kann fast alles. Auf dem Platz spuckt er keine großen Töne, ist aber immer anspielbereit. Man kann ihn immer schicken, aber er selbst spielt auch gerne den Doppelpass oder einen überragenden Steilpass. Und zur Not haut er den Ball dank seiner überragenden Abschlussqualitäten einfach mal in den Winkel", lobt Patrick Herrmann.

Kroos und Götze folgen

Qualitäten, die auch auf Toni Kroos zutreffen. In einem überragenden Team ragte der Mittelfeldspieler häufig heraus. Den Konkurrenzkampf bei den Bayern nahm Kroos gut an und sammelte im Mittelfeld des FCB die meiste Spielzeit (1127 Minuten, Teilzeit-Sechser Lahm sammelte einige seiner 1198 Bundesliga-Minuten als Rechtsverteidiger, Anm. d. Red.). Einen Treffer markierte Kroos selbst, drei weitere legte der Nationalspieler auf. 21 Prozent der stimmen bringen dem 24-Jährigen den 2. Platz.

Dahinter landet ein weiterer Münchner. Neuzugang Mario Götze startete beim Triple-Sieger erst nach seiner Verletzung richtig durch. Der ehemalige Dortmunder traf vier Mal selbst und bereitete vier Treffer vor. 16 Prozent wählten den 21-Jährigen.

Arnold vor Firmino

Maximilian Arnold folgt auf Rang 4. Der Youngster ist beim VfL Wolfsburg unverzichtbar geworden. Aus der Zentrale der Wölfe verdrängte Arnold, der noch für die A-Jugend spielen könnte, den etablierten Diego. Schon fünf Tore hat der 19-Jährige auf dem Konto - sechs Prozent der Stimmen fallen auf ihn. Roberto Firmino von Hoffenheim belegt mit vier Prozent den 5. Platz. 19 Prozent der User hatten übrigens "einen anderen Spieler" vorne gesehen.

Sebastian Blome

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