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05.10.2013 - 22:29 Uhr


Alltag für die Reisegruppen

Enges Duell: Takashi Inui (l.) und seine Eintracht müssen bei Jonathan Schmids Club in Freiburg ran

Nicht dabei: Fallou Diagne (l.) fliegt nach seinem Platzverweis gegen Dortmund auch in Sevilla vom Feld

Einsatz fraglich: Johannes Flum (l.) und Marco Russ kehrten mit Blessuren von der Europapokal-Reis aus Zypern zurück

München - Freiburg und Frankfurt waren unter der Woche in europäischer Mission unterwegs. Für das Duo geht es nach dem Europa-League-Auftritt in Sevilla bzw. Nikosia im Bundesliga-Alltag nun wieder um drei Zähler - besonders die Gastgeber sind als noch siegloser Club besonders unter Druck.
In Sevilla gab es für die Freiburger Reisegruppe wenig zu lachen. Bei der 0:2-Niederlage flog auch noch Fallou Diagne vom Platz und zog sich den Zorn von Trainer Christian Streich zu. "Sehr sehr viele Spieler in unserer Mannschaft kämpfen Tag und Nacht darum, sich weiterzuentwicklen. Sie sind bereit, alles aus sich raus zu holen: physisch und psychisch. Es wäre sehr wünschenswert, wenn Fallou dies ganz schnell auch könnte", sagte der 48-Jährige. Diagne wird auch gegen Frankfurt fehlen, weil er auch in der Bundesliga gesperrt ist (Sonntag ab 15 Uhr im Live-Ticker). Der 24 Jahre alte Verteidiger wird wohl von Immanuel Höhn oder Pavel Krmas ersetzt.

"Wir müssen uns extrem steigern - Frankfurt ist besser als Sevilla", sagte Abwehrmann Matthias Ginter, während Streich ergänzte, "wir müssen schauen, dass wir auch das wegstecken - am Sonntag alles aus uns rausholen, den Frankfurtern einen richtigen Kampf bieten." Dabei werden den Breisgauern aber neben Diagne mit Vladimir Darida, Vaclav Pilar, Mensur Mujdza und Marco Terrazzino gleich mehrere Akteure wegen Verletzungen fehlen.

Frankfurt mit ansteigender Formkurve



Die Eintracht, mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet, ist nun wettbewerbsübergreifend seit sechs Pflichtspielen ohne Niederlage, gewann beim APOEL Nikosia in der Europa League auch das zweite Gruppenspiel (3:0). Diese Schwung wollen die Hessen natürlich mit in den Breisgau nehmen.

Trotz der guten Phase will Coach Armin Veh nämlich noch eine weitere Steigerung sehen. "Wir haben leider noch zu wenig Punkte für unsere Leistung, deswegen wäre es wichtig, dass wir in Freiburg was holen." Mit einem Sieg in Freiburg könnte Frankfurt den Vorsprung auf den Gegner sogar auf acht Punkte ausbauen und sich somit noch weiter von den Abstiegsregionen entfernen. Auf die leichte Schulter nimmt Veh die Freiburger aber keineswegs. "Sie haben für die Abgänge auch einiges geholt. Da sind schon ein paar richtig gute Spieler dabei." In der Vorsaison holte Frankfurt immerhin vier Punkte gegen Freiburg (2:1, 0:0).

Ein Fragezeichen steht noch hinter den Einsätzen der Frankfurter Johannes Flum, Marco Russ und Stefan Aigner. Das Trio kehrte mit leichten Blessuren aus Zypern zurück. Sicher fehlen wird derweil Kapitän Pirmin Schwegler, der Ex-Freiburger Jan Rosenthal sowie Torjäger Alexander Meier.

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