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02.08.2013 - 14:09 Uhr


Allofs lässt bei Gustavo nicht locker

Er soll zum Wolfsburger Königstransfer werden: Luiz Gustavo (l.) steht im Visier von VfL-Manager Klaus Allofs

Beim ersten Audi-Cup-Spiel gegen den FC Sao Paolo stand Gustavo noch für Bayern auf dem Platz

Beim Confederations Cup hatte Gustavo (o.) für Brasilien überzeugt. Er war Stammspieler und gewann den Titel

Karlsruhe - Sportdirektor Klaus Allofs vom VfL Wolfsburg will sich weiterhin intensiv um einen Transfer von Mittelfeldspieler Luiz Gustavo vom FC Bayern München zu den Niedersachsen bemühen.
Allerdings räumte der Wolfsburger Manager bei einem Medientreff in Karlsruhe vor dem DFB-Pokalspiel des VfL im Wildparkstadion (Samstag, ab 20:15 Uhr im Live-Ticker) gegen den Zweitliga-Aufsteiger KSC ein, dass für den angedachten Königstransfer noch einige Hindernisse zu überwinden seien.

Gesamtpaket müsse stimmen



Drei Punkte zählte Allofs auf, die erfüllt sein müssten, um den bis 2015 vertraglich beim Triple-Sieger gebundenen brasilianischen Nationalspieler verpflichten zu können, der angesichts des Überangebots an Weltklassekickern im Bayern-Mittelfeld öfter auf der Ersatzbank sitzen könnte: Die Münchner müssten Gustavo zum einen wirklich abgeben wollen.

Gustavo, der zuletzt seine Bereitschaft zu einem Vereinswechsel signalisierte, müsste zu einem Engagement bei den Wölfen bereit sein. Nicht zuletzt müsste auch das finanzielle Gesamtpaket stimmen.
"Die Einnahmen aus dem Pokal werden sicher nicht reichen, auch wenn wir weiterkommen sollten. Wir machen aber nicht mehr alles mit", sagte Magath-Nachfolger Allofs. Gustavo, so der frühere Werder-Manager, würde prima ins Konzept von Trainer Dieter Hecking und der neuen strategischen Ausrichtung des Vereins passen.

Allofs peilt Rückkehr nach Europa an



Allofs gab auch zu bedenken, dass Gustavo sicher gerne auf internationalem Parkett und nicht nur in der Bundesliga spielen würde, um sich für einen Platz im Team des WM-Gastgebers besser empfehlen zu können.

Wolfsburg hat sich weder für die Champions League noch für die Europa League qualifiziert. Das soll sich ändern. "Wir wollen mittelfristig wieder in einem internationalen Wettbewerb vertreten sein", sagte Allofs. Er weiß: Der kürzeste Weg zurück nach Europa ist der DFB-Pokal.

Reinhard Sogl
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