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01.01.2014 - 13:01 Uhr


Ramos hängt sie alle ab

Adrian Ramos wurde von den bundesliga.de-Usern zum "Spieler der Hinrunde" gewählt

Zweiter in der Gunst der User wurde Gladbachs Brasilianer Raffael

Auch Bayern-Star Franck Ribery landete auf dem Treppchen

München - Er ist das Gesicht des Hertha-Aufschwungs: Adrian Ramos, der die Berliner in der vergangenen Saison zurück in die Bundesliga führte, hat in der  abgelaufenen Hinrunde entscheidenden Anteil am überraschenden Erfolg des Aufsteigers.

Ramos feierte einen souveränen Start-Ziel-Sieg und sammelte herausragende 52,36 Prozent der User-Stimmen. Hinter dem Angreifer landeten Gladbachs Brasilianer Raffael (15,55 Prozent) und Bayern-Star Franck Ribery (14,11 Prozent) auf dem Treppchen. Robert Lewandowski, Arjen Robben und Bernd Leno hatten mit dem Ausgangs der Wahl nichts zu tun.

Mit elf Toren liegt Ramos gleichauf mit BVB-Knipser Lewandowski an der Spitze der Torschützenliste. Dabei besticht der Kolumbianer mit seiner Sprungkraft ebenso wie am Boden: Vier Treffer gelangen Ramos jeweils mit dem Kopf und dem rechten Fuß, während er mit Links drei Mal einnetzte. Damit trug Ramos entscheidend dazu bei, dass die Hertha auf Platz 6 überwintert.

Lob von Preetz und Luhukay

"Das ist das erste Mal, dass er über längere Zeit sein Potenzial bei uns umsetzt, nicht nur phasenweise“, sagt Manager Michael Preetz, der den heute 27-Jährige 2009 verpflichtete. Ramos ist alles andere als ein reiner Strafraumspieler. Dank seiner Schnelligkeit ist er die Speerspitze der Berliner Kontertaktik, die im Laufe der Hinrunde bereits viele Gegner überraschte. Zudem ist er technisch versiert und als "erster Verteidiger" auch in der Rückwärtsbewegung sehr hilfreich fürs Team.

Obwohl Herthas Cheftrainer "keinen bestimmten Spieler hervorheben will", kommt er nicht umhin, seinen Torjäger zu loben: "Adrian Ramos ist mit seinen Toren schon sehr wichtig", sagt Luhukay. So wichtig, dass Ramos wohl sein einziger Spieler ist, auf den er im Hertha-Kollektiv nicht verzichten kann. Bleibt die Frage, ob Ramos noch auf den WM-Zug aufspringt und mit seinem Heimatland Kolumbien nach Brasilien fährt. Cheftrainer Jose Pekerman machte zulezt immer einen Bogen um den Hertha-Stürmer - wie es scheint helfen nur weitere Tore, um den Argentinier zu überzeugen.

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