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19.03.2014 - 14:53 Uhr


Abstiegs-Krimi hoch drei: Nürnberg gegen Frankfurt

München - Am Wochenende brodelt es am Tabellenende: Die Mannschaften von Platz 12 bis 17 treffen in direkten Duellen aufeinander. Mit dabei: Eintracht Frankfurt. Die Hessen haben einen komfortablen Vorsprung verspielt und sind wieder mittendrin im Abstiegskampf. Am 26. Spieltag muss sich die Veh-Elf beim 1. FC Nürnberg behaupten. Die Franken wiederum können mit einem Sieg in der Tabelle an den Hessen vorbeiziehen (ab 15 Uhr im Live-Ticker).

Nürnbergs Sportdirektor Martin Bader hatte trotz der sieglosen Hinrunde den Optimismus nicht verloren. Er verwies in der Winterpause auf die traditionell gute Rückrunde der Franken. Diese Tradition scheint sich - auch wenn es zuletzt Rückschläge gab - im Jahr 2014 fortzusetzen. Nachdem man in der Hinrunde als erste Mannschaft der Historie sieglos geblieben war, gab es seit dem 17. Spieltag schon vier Siege. Damit liegt der "Club" in der Rückrundentabelle auf dem 6. Rang.

Knipser vorne - Elfmeterkiller hinten

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Der Hoffnungsträger des 1. FC Nürnberg heißt Josip Drmic. Mit zwölf Saisontoren liegt der Stürmer auf Rang 6 der Torjägerliste. Auswärts ist der Schweizer sogar der beste Torschütze der Bundesliga (neun Treffer). Im Jahr 2014 traf er bereits sechsmal - und ist so extrem wichtig für den Erfolg des "Club". Drei der vier Rückrundenspiele, in denen Drmic kein Treffer gelang, verlor Nürnberg.

Neben Drmic hat sich Keeper Raphael Schäfer zum Leistungsträger im Team entwickelt. Im Moment ist der Kapitän in bestechender Form. Gegen Braunschweig parierte der 35-Jährige zwei Strafstöße, beim HSV wehrte er elf Bälle ab.

Der "Club" ist der Rekordabsteiger der Bundesliga. Paradoxerweise spricht dieser Fakt sowohl für als auch gegen den Verbleib des 1. FC Nürnberg in Deutschlands höchster Spielklasse. Verein und Fans kennen sich mit Abstiegskampf aus. Die aktuelle Situation kommt wenig überraschend, daher ist der Druck auf die Mannschaft nicht so hoch wie beispielsweise beim VfB Stuttgart. 

Restprogramm: Frankfurt (H), Stuttgart (H), Freiburg (A), Mönchengladbach (H), Wolfsburg (A), Leverkusen (H), Mainz (A), Hannover (H), Schalke (A).

Leistungsträger schwächeln - Zambrano springt ein

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In den vergangenen Wochen ist das Polster von Eintracht Frankfurt auf die Abstiegsränge mehr und mehr geschmolzen. Mittlerweile hat die SGE nur noch vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Die bittere 1:4-Niederlage gegen den SC Freiburg am vergangenen Spieltag hat die Situation weiter verschärft und steckt den Hessen noch immer in den Knochen. Chancenverwertung und Abwehrverhalten hatte Armin Veh gegen den Sport-Club zu bemängeln. 26 Torschüsse, 18 Flanken und zwölf Eckbälle reichten gerade einmal zu einem Tor. Wie es geht, zeigten die Freiburger: Aus sieben Torschüssen resultierten vier Treffer.

Was das Abwehrverhalten angeht, könnte sich in Nürnberg einiges ändern. Der Hoffnungsträger der Eintracht, Carlos Zambrano, kehrt in die Startelf zurück. Gegen Freiburg fehlte der Peruaner gelbgesperrt. In Nürnberg soll der 24 Jahre alte Abwehrchef die hessische Defensive wieder stabilisieren. Zambrano, der für seine kompromisslose Spielweise bekannt ist, kann und muss die Mannschaft von Armin Veh im Kampf um den Klassenerhalt anführen. Denn die anderen Leistungsträger der Eintracht sind angeschlagen oder befinden sich im Formtief. 

Kapitän Pirmin Schwegler ist wegen seines Nasenbeinbruchs und einer Rippenprellung nach wie vor angeschlagen. Seine Vize Alex Meier wird wegen einer Adduktorenzerrung ausfallen. Mittelfeldmotor Sebastian Rode fehlt bis Saisonende.Tranquillo Barnetta konnte bisher nicht an seine Glanzzeiten in Leverkusen anknüpfen, und auch Takashi Inui läuft seiner Form hinterher. In dieser Spielzeit war er noch an keinem Tor beteiligt. Letzte Saison sammelte der Japaner noch 15 Scorer-Punkte. Gegen den 1. FC Nürnberg muss der Knoten platzen, sonst ist auch das letzte bisschen Vorsprung dahin.

Restprogramm: Nürnberg (A), Mönchengladbach (H), Wolfsburg (A), Mainz (H), Schalke (A), Hannover (H), Hoffenheim (A), Leverkusen (H), Augsburg (A).

Freiburg - Bremen | Stuttgart - Hamburg | Nürnberg - Frankfurt

Alle Abstiegsduelle im März

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