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01.12.2013 - 21:04 Uhr


14. Spieltag: Darüber spricht die Liga

München - X-tes Hoffenheimer Spektakel, acht verwandelte Elfmeter, zwei Paar Schuhe in Leverkusen und eine Maschine beim menschelnden FC Bayern - darüber spricht die Liga am 14. Spieltag.
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X-tes Hoffenheimer Spektakel

Der neutrale Zuschauer kam beim Spiel Hoffenheim gegen Bremen mal wieder voll auf seine Kosten - sehr zum Leidwesen von Markus Gisdol. "Das geht mir total auf den Sack. Ich glaube nicht mehr daran, dass wir in diesem Jahr noch ein normales Spiel abliefern werden. Wenn wir irgendwann mal sieben Tore schießen, bekommen wir sicher auch sieben", brach es aus dem 1899-Coach heraus. In den 14 TSG-Spielen dieser Saison fielen satte 66 - Ligahöchstwert. Auch an zwei der vier torreichsten Spiele dieser Saison war Hoffenheim beteiligt, darunter jetzt das 4:4 (in keinem Spiel fielen mehr Tore) gegen Bremen. (Topdaten)

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Acht verwandelte Elfmeter

Acht Elfmeter an einem Spieltag, die alle verwandelt wurden, gab es in der Bundesliga noch nie - entscheidend ist also die hundertprozentige Trefferquote. (XL-Galerie) Die Spieler, die für diesen neuen Rekord sorgten, heißen Rodriguez, Salihovic (2), Hunt, Lewandowski (2), Choupo-Moting und Farfan. Beinahe hätte sich auch noch Mkhitaryan in diese Reihe geschossen, doch der Armenier musste in der 4. Minute der Nachspielzeit in Mainz die Kugel an Lewandowski (Interview) abgeben. "Ich hatte angezeigt, die 9 soll schießen. Ich wollte nur, dass der Ball drin ist", sagte Jürgen Klopp. Den Rekord hätte es laut dem BVB-Trainer in jedem Fall gegeben: "Miki hätte ihn natürlich auch rein geschossen."

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Zwei Paar Schuhe

"Bundesliga und Champions League sind zwei verschiedene Paar Schuhe", fasste Gonzalo Castro die Woche von Bayer Leverkusen treffend zusammen. Dem 0:5 gegen Manchester ließ die Werkself ein 3:0 gegen Nürnberg folgen. Ein erster Schritt zur Wiedergutmachung also. Geht es nach Castro, könnte der Auftritt noch eine weitere positive Wirkung haben: "Ich hoffe, dass wir Rudi mit dem Sieg die Schmerzen etwas mildern können." Leverkusens Sportdirektor Völler war im Vorfeld der Partie mit einer Nierenkolik ins Krankenhaus eingeliefert worden, schaute sich das Spiel aber im Fernsehen an.

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Eine Maschine beim FC Bayern

"Wir sind alle Menschen und keine Maschinen", sagte Manuel Neuer nach dem Arbeitssieg seines FC Bayern gegen Braunschweig. Arjen Robben kann der Torhüter damit nicht gemeint haben. Denn der Niederländer produziert derzeit Tore am Fließband (Personalie), nach jeweils einem gegen Dortmund und Moskau jetzt zwei gegen die Eintracht. In 19 Pflichtspielen in dieser Saison hat Robben zwölf Tore erzielt und elf Treffer vorbereitet - das sind die meisten Torbeteiligungen bei den Bayern. Im Durchschnitt erzielte der Außenstürmer alle 125 Minuten selbst ein Tor und ist damit der effizienteste Mittelfeldspieler der Bundesliga-Geschichte.

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