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10.11.2013 - 22:36 Uhr


12. Spieltag: Darüber spricht die Liga

Darüber spricht die Liga: Rekord-Bayern, Gladbachs Coach Lucien Favre, das historische Torlos-Remis (v.l. im Uhrzeigersinn)

Darüber spricht die Liga: Rekord-Bayern, Gladbachs Coach Lucien Favre, das historische Torlos-Remis (v.l. im Uhrzeigersinn)

München - Nur noch zwei Wochen, dann schaut die ganze Liga nach Dortmund. Der FC Bayern wird dort zu Gast sein und die Vorzeichen könnten nicht unterschiedlicher sein. Die Münchner sind Tabellenführer und haben einen Rekord in der Tasche - mal wieder. Dortmund leckt hingegen die Wunden nach einer gebrauchten Woche. Nur einer aus der BVB-Familie kann sich freuen. Darüber spricht die Liga am 12. Spieltag...
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Rekord vs. Riesenfrust

"Die Bayern haben vor 15 Monaten beschlossen, das Verlieren einzustellen", sagte Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Sonntagmorgen im "SPORT1-Doppelpass" mit sauerländischer Süffisanz. Der BVB-Geschäftsführer umschreibt humorvoll, was nun amtlich ist: Die Münchner haben den Rekord für Spiele ohne Niederlage verbessert. 37 Begegnungen wartet die Liga nun schon auf einen Ausrutscher des Tabellenführers. Als nächster Club darf sich Watzkes Borussia als Spielverderber versuchen. "Wir haben auch in der vergangenen Saison trotz des großes Bayern-Vorsprungs am Ende nicht gegen sie verloren", sagte der 54-Jährige nach Dortmunds Niederlage in Wolfsburg. Dabei schwingt wohl die Hoffnung mit, eine schlimme BVB-Woche mit einem Erfolg gegen die Bayern zu tilgen. Erst die Pleite gegen Arsenal, dann das 1:2 beim VfL. Und als wäre das noch nicht genug, riss sich Neven Subotic auch noch das Kreuzband. Folge: Saisonaus für den Serben. Kaum zu glauben, aber wahr: Bei so vielen Negativschlagzeilen gibt es doch einen glücklichen Dortmunder: Roman Weidenfeller. Er steht mit 33 Jahren erstmals im DFB-Kader und könnte der älteste Debütant in der Nationalmannschaft werden. Damit wären wir wieder bei Rekorden. Dieses Mal jedoch für einen Nicht-Bayern.

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1.000 Mal probiert, 1.000 Mal ist nichts passiert

"Das ist ein typisches 0:0-Spiel." Diese an Fußball-Stammtischen gebräuchliche Redewendung dürfte zwar beim Niedersachsenderby zwischen Hannover und Braunschweig (Nachbericht) nicht allzu oft gefallen sein, weil das Spiel alles andere als langweilig war, dennoch endete die Begegnung ohne Torfreude. Und dennoch muss man gratulieren. Es war nämlich die 1.000. Begegnung der Bundesliga-Historie, die mit 0:0 endete. Dem aktuellen Trend entspricht das jedoch nicht: Das Derby-Remis war erst das zweite torlose Spiel in der gesamten Saison.

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Verlieren verlernt

Apropos Derby: Nach der Derby-Niederlage gegen Braunschweig (0:2) mussten die VfL-Fans wohl schon das Schlimmste für die Saison befürchten, doch es kam wie so oft im Leben: anders. Vier Spiele und zwölf Punkte später kratzen die Niedersachsen an den Champions-League-Rängen (Tabelle). Soviel zum Thema frühe Saisonprognosen. Beim Blick auf die Resultate wird auch eine Art Standardergebnis deutlich. Vier Mal hieß es am Ende aus Wölfe-Sicht 2:1.

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Drei Schweizer, zwei Meinungen

Bei Politikern oder Eltern ist man das gewohnt: Der eine sagt A, der andere B. Soweit so gut. Dass Trainer verschiedener Teams auch unterschiedliche Meinungen vertreten, ist auch längst bekannt. Drei Schweizer fügen dem fußballerischen Meinungs-Potpourri nach Gladbachs Erfolg über Nürnberg eine weitere Facette hinzu. Die Protagonisten: Borussen-Coach Lucien Favre, Gladbachs Granit Xhaka und Nürnbergs Josip Drmic. Das Diskussionsthema: Eine vermeintliche Elfmetersituation zugunsten der Gäste. Die beteiligten Spieler waren sich schnell einig: Kein Elfmeter. "Granit hat den Ball getroffen und der Schiedsrichter hat alles richtig gemacht. Man muss auch fair sein", sagte Drmic. Xhaka sah es genauso: "Wenn er das pfeift, höre ich auf mit Fußball - mit 21." Der Schiedsrichter pfiff nicht - hätte er aber müssen, wenn es nach Favre gegangen wäre. "Das war ein Elfmeter." Na dann ist doch alles geklärt, oder?

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Karius: Vier gewinnt

Die Schnelllebigkeit des Fußball-Geschäfts verkörpert im Moment niemand so gut wie Loris Karius. Am 31. Oktober 2013 trudelte die Meldung seiner Versetzung vom Mainzer Bundesliga- ins Regionalliga-Team über die Nachrichtenticker Deutschlands. Wahrgenommen wurde diese allenfalls als Randnotiz. Zehn Tage später ist der 20 Jahre alte Schlussmann in aller Munde. Keine Rede mehr von einer Verbannung, Ausmusterung oder Degradierung. Nachdem gegen Frankfurt gleich die beiden Torhüter Heinz Müller und Christian Wetklo ausfielen sowie "Aushilfs"-Keeper Sebastian Polter im Offensivbereich ran musste, wurde Karius auf einmal wieder gebraucht und stand sofort im Mittelpunkt. Vier Torschüsse wehrte der Torhüter ab. Am Ende siegte der FSV mit 1:0 und hinten stand die Null.

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Wetten, dass...?

Johannes Witzenrath. Der Name war bis zur ZDF-Show "Wetten dass...?" am Samstagabend nicht mal Fußball-Experten bekannt. Dabei ist er selbst mit nachweislich mehr Fußball-Sachverstand gesegnet, als so mancher Experte. Die Betonung liegt dabei auf "nachweislich". Denn der 23-Jährige gewann seine Wette bei Showmaster Markus Lanz mit Bravour (Interview). "Und ich kann es jetzt noch kaum fassen", sagte Witzenrath, der als Wettkönig nun um 50.000 Euro reicher ist. Da staunte selbst Wettpate Lukas Podolski nicht schlecht.

Christoph Gailer

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