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01.11.2013 - 12:13 Uhr


113 Jahre Nürnberger Clubgeschichte

Fanbetreuer Jürgen Bergmann (M.) überreicht Gerd Haubner einen Club-Ball. Meisterspieler Heini Müller (r.) sieht zu

Fanbetreuer Jürgen Bergmann (M.) überreicht Gerd Haubner einen Club-Ball. Meisterspieler Heini Müller (r.) sieht zu

Nürnberg - Total begeistert von der großen Resonanz war Gerd Haubner, der 1. Vorsitzende des offiziellen Fan-Clubs "Die Burg-Glubberer Abenberg" am Sonntagabend, als die Kirchweih-Ausstellung über 113 Jahre Geschichte des 1. FCN zu Ende ging. Alle gezeigten Exponate stammten aus der privaten Sammlung des Fußballenthusiasten. Schon bei der Eröffnung am Freitag war der Ausstellungsraum im Heimathaus voll.
Hausherr Jürgen Kuhn, der Heimatvereinsvorsitzende, konnte zahlreichen Gästen "Grüß Gott" sagen und stellte mit Organisator Gerd Haubner der Versammlung einen "besonderen Mann" vor, der sich auskenne und eine "besondere Ausstellung" zusammengestellt habe.

Gerd Haubner begrüßt Ehrengäste



Ein bisschen berührt war Haubner dann doch, als er die vielen Leute sah. Schließlich mache er so eine Ausstellung zum ersten Mal. Jedenfalls freute er sich, mit Hans Zeiner den zweiten Bürgermeister der Stadt Abenberg, den hauptamtlichen Fanbetreuer Jürgen Bergmann vom 1. FC Nürnberg, Rainer Kraus, den "Abenberger Clubspieler" und Dieter Altmann, den Fan-Bezirkskoordinator des Bezirks Ostbayern, begrüßen zu können.

Absoluter Ehrengast an diesem Abend aber war Heiner Müller, Ehrenmitglied bei den "Burg-Glubberern" und Deutscher Fußballmeister mit dem 1. FCN im Jahr 1961. Er war gekommen, den Fans Rede und Antwort zu stehen und verriet gleich einen ersten Unterschied zwischen heute und früher: "Zu meiner Zeit wurde in der Kabine fränkisch gesprochen", heute Sportenglisch, sonst "versteht ja niemand mehr, wohin der Ball gespielt werden soll".

Fanbetreuer Jürgen Bergmann übermittelt Grüße des Vorstandes und der Mannschaft



Jürgen Bergmann vom 1. FC Nürnberg überbrachte die allerbesten Grüße der beiden Vorstände Martin Bader und Ralf Woy, vom Trainerstab sowie von der gesamten Mannschaft. "In der Kabine wird nach wie vor fränkisch gesprochen", witzelte Bergmann auf die Anmerkung von Heini Müller. "Nur heut versteht dich fast keiner mehr". Insofern hätten sich die Zeiten geändert. Bergmann lobte die Ausstellung. "Es sind sehr, sehr schöne Stücke da". Man sehe, mit wie viel Liebe und Leidenschaft hier Anhänger ihrem Hobby FCN frönen. Er entdeckte ein, zwei Exponate, die nicht einmal im Museum des 1. FCN zu finden sind.

Mit dem Wunsch, dass die Ausstellung viel Erfolg und viele spendenfreudige Gäste haben möge, übergab Bergmann als kleines Dankeschön für das Engagement für den FCN einen aktuellen Club-Ball mit den Unterschriften der kompletten Lizenzspielermannschaft, "die nicht alle fränkisch können". Haubner solle diesen Ball 50, 60 Jahre in den Schrank legen und dann die nächste Ausstellung machen, gab Bergmann dem Veranstalter noch mit auf den Weg. Die während der Ausstellung eingegangenen Spenden kommen übrigens zu 100 Prozent dem Projekt "Rot-schwarzes Blut rettet Leben" des 1. FC Nürnberg zugute.
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