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06.08.2013 - 18:57 Uhr


"Wir sind bereit für die Bundesliga"

Szabolcs Huszti (M.) traf bei Victoria Hamburg zum 2:0-Endstand (© Imago)

Umbruch: Nach den Abgängen von Routiniers wie Sergio da Silva Pinto und Mario Eggimann setzt 96 auf junge Kräfte wie Leonardo Bittencourt (© Imago)

Zum Saisonstart empfängt Mirko Slomka (r.) mit seinen 96ern am Samstag den VfL Wolfsburg (© Imago)

Hamburg - Mit den Neuzugängen Leonardo Bittencourt, Salif Sane oder auch Edgar Prib hat der Kader von Hannover 96 eine deutliche Frischzellenkur erhalten. Dagegen haben Routiniers wie zum Beispiel Sergio da Silva Pinto oder Mario Eggimann den Verein verlassen.
Auf Spieler wie Szabolcs Huszti kommt damit in der kommenden Saison scheinbar noch mehr Verantwortung zu. Der Ungar selbst sieht darin aber kein Problem. "Als Fußballer muss man auf dem Platz immer viel kommunizieren. Da ist es egal, ob man jung oder alt ist. Klar, wir als erfahrene Spieler müssen als Vorbild vorangehen. Aber die Youngster haben genügend Qualität. Die brauchen unsere Hilfe nicht", sagte Huszti im bundesliga.de-Interview.

Der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler sprach auch über den Pokalerfolg in Hamburg, die schwache Defensive der Vorsaison und die anstehende Spielzeit mit dem Derby gegen Eintracht Braunschweig.

bundesliga.de: Herr Huszti, das 2:0 bei Victoria Hamburg entwickelte sich nicht so leicht wie erwartet. Warum tat sich Hannover 96 beim Regionalligisten so schwer?

Szabolcs Huszti: Der Spielverlauf war für den DFB-Pokal ja nicht ungewöhnlich. Borussia Dortmund hat auch erst sehr spät getroffen. Wir sind eine Runde weitergekommen und nur das war wichtig.

bundesliga.de: Ist Hannover bereit für den Bundesliga-Start?

Huszti: Ja, wir sind bereit. Wir haben in den vergangenen Tagen und Wochen sehr hart gearbeitet. Das merken wir natürlich in den Beinen, die in Hamburg deshalb nicht die frischesten waren. Aber bis zum Spiel gegen Wolfsburg werden wir gut erholt sein.

bundesliga.de: Das Team hat viele junge, talentierte Spieler dazubekommen, einige ältere sind gegangen. Haben Sie als Führungsspieler auf und abseits des Platzes nun mehr Arbeit?

Huszti: Als Fußballer muss man auf dem Platz immer viel kommunizieren. Da ist es egal, ob man jung oder alt ist. Klar, wir als erfahrene Spieler müssen als Vorbild vorangehen. Aber die Youngster haben genügend Qualität. Die brauchen unsere Hilfe nicht.

bundesliga.de: 60:62 betrug die Tordifferenz von 96 in der vergangenen Saison. Wenn Sie es sich aussuchen könnten, würden Sie lieber weniger Gegentreffer kassieren oder die Treffsicherheit der Mannschaft beibehalten?

Huszti: Ich würde am liebsten noch mehr Tore schießen und viel, viel weniger kassieren. Wir müssen als Mannschaft schauen, dass wir uns in allen Belangen verbessern. Denn wir erzielen die Tore und bekommen sie auch gemeinsam.

bundesliga.de: Worauf freuen Sie sich in der kommenden Saison am meisten? Auf das "neue" Derby gegen Eintracht Braunschweig vielleicht?

Huszti: Für die Fans ist dieses Derby natürlich etwas ganz Besonderes. Auch für uns Spieler wird es speziell. Aber letztlich können wir uns mit einem Sieg auch nur drei Punkte für die Tabelle verdienen. Deshalb gehen wir jede Partie 100 Prozent motiviert an.

Das Gespräch führte Michael Reis
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