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11.08.2013 - 20:27 Uhr


"Das war ein geiles Spiel"

HSV-Trainer Thorsten Fink ist vom Spektakel in der Veltins-Arena auf Schalke begeistert

HSV-Trainer Thorsten Fink ist vom Spektakel in der Veltins-Arena auf Schalke begeistert

München - Der 1. Spieltag endet mit einem Torfestival: Schalke 04 trennt sich 3:3 vom Hamburger SV. Der Mainzer 3:2-Sieg gegen den VfB Stuttgart war nach Meinung von Trainer Thomas Tuchel "ein dickes Brett, das wir bohren mussten". Aufsteiger Hertha BSC sorgt bereits am Samstag mit dem 6:1 für einen Paukenschlag. bundesliga.de präsentiert die Trainerstimmen.
FC Schalke 04 - Hamburger SV 3:3

Jens Keller (Trainer Schalke 04): In der zweiten Halbzeit haben wir viel richtig gemacht. Da war es so, wie wir eigentlich von Anfang an spielen wollten. In der ersten Halbzeit hat es nicht geklappt, warum auch immer. Ich hoffe, dass die Verletzung bei Julian Draxler nicht so schlimm ist.

Thorsten Fink (Trainer Hamburger SV): Wir sind nicht so ganz gut ins Spiel gekommen. Ich bin aber zufrieden, wie die Mannschaft nach dem 0:1 reagiert hat. Letztes Jahr hätten wir hier noch 3:0 oder 4:0 verloren. Die Mannschaft hat aus ihren Fehlern im letzten Jahr gelernt. Jeder, der hier war, kann sagen, dass das ein geiles Spiel war. Beide wollten gewinnen und haben sich nicht versteckt. Am Ende war es ein verdientes 3:3.


1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart 3:2

Thomas Tuchel (Trainer 1. FSV Mainz 05): Wir haben die drei Punkte heute schon verdient, aber es war ein dickes Brett, das wir bohren mussten. Ich finde es bemerkenswert, dass der VfB Stuttgart, wenn er zu uns kommt, nicht mehr automatisch der Favorit ist. Wir haben uns viele Torchancen rausgespielt, aber wir haben auch viele ausgelassen. Die beiden Müllers waren in einer starken und leidenschaftlichen Mannschaft sehr auffällig.

Bruno Labbadia (Trainer VfB Stuttgart): Der entscheidende Punkt war, dass wir beim Stande von 1:1 zwei hundertprozentige Chancen nicht gemacht haben.


Hertha BSC - Eintracht Frankfurt 6:1

Trainer Jos Luhukay (Hertha BSC): Wir haben in jeder Minute versucht, Frankfurt nicht in den Rhythmus kommen lassen. Die Leistung war sensationell. Wir haben jetzt die ersten drei Punkte, jetzt können wir noch ein bisschen das Spiel genießen. Aber wir werden ganz schnell wieder in den Alltag zurückkehren. Wir können immer noch etwas verbessern. Der Anfang ist gelungen, jetzt wollen wir daran anknüpfen.

Trainer Armin Veh (Frankfurt): Es ist schwer für mich, das Spiel zu analysieren. Ich werde es mir noch mal ansehen müssen, denn es sind so viele Dinge passiert, die sonst nicht passieren. Wir haben in den ersten 15 Minuten dominiert, danach war Hertha aber voll da. Sie haben präzise gespielt, waren dynamisch und effektiv. Wir haben nie richtig den Zugriff gehabt.


Eintracht Braunschweig - Werder Bremen 0:1

Trainer Torsten Lieberknecht (Eintracht Braunschweig): "Wir haben ein sehr gutes Spiel abgeliefert, ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir hätten fast noch die Antwort auf den Nackenschlag gehabt. Heute können wir definitiv mit erhobenem Haupt vom Platz gehen."

Trainer Robin Dutt (Werder Bremen): "Ich glaube, es ist mehr eine Last von der Mannschaft und dem Verein als von mir gefallen. Für die Mannschaft war das richtig wichtig in diesem Hexenkessel. Wir hatten 65, 70 Minuten die bessere Spielanlage. Respekt an Braunschweig, das sie offensiv einwechseln. Das hat uns natürlich auch die Räume gegeben, Konter zu setzen."


FC Augsburg - Borussia Dortmund 0:4

Trainer Markus Weinzierl (FC Augsburg): Wir sind natürlich enttäuscht, das haben wir uns anders vorgestellt und gewünscht. Ich finde dennoch, dass wir gute Ansätze gezeigt haben, aber unsere Fehler sind eiskalt bestraft worden. 60 Minuten war das eine ordentliche Leistung. Die Niederlage ist in meinen Augen zu hoch.

Trainer Jürgen Klopp (Dortmund): Der Gegner war extrem stark, entwickelt sich im Sekundentakt. Wir waren erst in der zweiten Halbzeit stärker, die Räume wurden dann größer. Wir haben tolle Tore erzielt und das Spiel souverän beendet. Aubameyang ist heute toll eingesetzt worden. Ich bin nicht überrascht über das, was er anbietet, darüber, dass alle Bälle reingehen, aber schon. Das ist ein sehr guter Anfang.


Bayer Leverkusen - SC Freiburg 3:1

Trainer Sami Hyypiä (Leverkusen): Ich habe das Spiel gar nicht so einseitig gesehen. In der 1. Halbzeit haben wir eine halbe Stunde sehr gut gespielt, dann haben wir Tempo und Konzentration ein bisschen verloren. Die zwei schnellen Tore nach der Pause waren sehr gut rausgespielt. Alles in allem bin ich froh, dass wir das erste Spiel gewonnen haben, das gibt uns Selbstvertrauen.

Christian Streich (Freiburg): In einem solchen Spiel, zu einem solchen Zeitpunkt, sind wir chancenlos. Leverkusen war uns individuell total überlegen. Dass wir individuell immer wieder ausgespielt werden können, wissen wir. Dann muss taktisch hundertprozenig alles passen. Das ist im Moment unser Problem. Ich hätte eben gerne noch drei oder vier Monate Zeit gehabt.


Hannover 96 - VfL Wolfsburg 2:0

Trainer Mirko Slomka (Hannover): Beide Mannschaften haben ein starkes Spiel geliefert. Es war ein unheimliches Tempo, eine fantastische erste Halbzeit. Es freut mich wahnsinnig für Leon Andreasen, dass er nach seiner langen Verletzungspause das wichtige 1:0 für uns erzielt hat. In der zweiten Halbzeit haben wir dann ein bisschen Angst bekommen und sind zurückgewichen. Zudem haben wir die Konterchancen nicht konsequent genutzt, dann aber Gott sei Dank rechtzeitig noch das 2:0 gemacht. Ansonsten wäre es sicherlich noch einmal wild geworden.

Trainer Dieter Hecking (Wolfsburg): Ein resiges Kompliment an meine Mannschaft, sie hat das Spiel trotz zweifacher Unterzahl bis zur 85. Minute ausgeglichen gestaltet. Wir haben ganz stark begonnen und hätten eigentlich schon nach zwei Minuten in Führung gehen müssen. Das 0:1 haben wir dann auf dem Tablett serviert. Unterm Strich ist es aber ein verdienter Sieg für 96, sie haben unsere Fehler mit Cleverness ausgenutzt. Wir müssen jetzt den Mund abwischen und weitermachen.


1899 Hoffenheim - 1. FC Nürnberg 2.2

Trainer Markus Gisdol (Hoffenheim): Ich weiß noch nicht so richtig, wie ich das Spiel werten kann und will. Ich habe ein lachendes und ein weinendes Auge. Nach dem 2:0 haben vielleicht fünf oder zehn Prozent Konsequenz gefehlt, weil wir gedacht haben, dass wir die Nürnberger dort haben, wo wir sie haben wollen. Mit der Gesamtleistung bin ich aber über weite Strecken zufrieden.

Trainer Michael Wiesinger (Nürnberg): Für uns war dieser Punktgewinn sehr wichtig, denn man will mit einem positiven Ergebnis in die Saison starten. Es war ein sehr bewegendes und hochintensives Spiel. Wir hatten Glück, dass wir zur Pause nur 0:1 hinten lagen. Nach dem 0:2 muss ich meiner Mannschaft ein Reisenkompliment machen. Ab dann haben wir wieder Fußball gespielt. Ich bin zufrieden, wir haben einen Punkt mitgenommen.


FC Bayern München - Borussia Mönchengladbach 3:1

Trainer Pep Guardiola (FC Bayern): Wir sind zufrieden, dass wir das erste Spiel gewonnen haben. Wir brauchen Ergebnisse in den ersten drei, vier Spielen, denn einige Spieler sind noch nicht bei einhundert Prozent. Wir hätten in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit das Spiel besser kontrollieren müssen. Bei beiden Elfmeter-Entscheidungen lag der Schiedsrichter richtig, ich hätte sie auch gegeben.

Trainer Lucein Favre (Mönchengladbach): So viele Torchancen haben wir selten gehabt, besonders hier in München. Schade, für das erste Spiel habe ich sehr viel Positives gesehen. Aber dennoch gibt es viel zu korrigieren. Bei dem ersten Handelfmeter war die Situation nicht klar genug, aber man muss die Entscheidung akzeptieren. Wir wollten gegen die Bayern mitspielen, das ist die einzige Chance, hier zu punkten. Man muss wagen, noch vorn zu spielen, das haben wir versucht.
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