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04.08.2013 - 10:14 Uhr


"Club" beim angstlosen SVS, Veh zuhause

Angreifer Daniel Ginczek feiert sein Pflichtspieldebüt für den 1. FC Nürnberg. Der Club muss beim SV Sandhausen ran (© Imago)

Eintracht Frankfurt gastiert beim Regionalligisten FV Illertissen. Für Trainer Armin Veh ist die Partie bei den Schwaben eine ganz besondere: Der 52-Jährige ist gebürtiger Illertissener

Fabian Boll, der sich vor Wochenfrist beim KSC als Feuerwehrmann probierte, und seine Kiezkicker reisen zum Drittligisten Preußen Münster (© Imago)

München - Natürlich ist der 1. FC Nürnberg gegen den SV Sandhausen Favorit. Doch beim "Club" wird man bestimmt nicht den Fehler machen, den Zweitligisten auf die leichte Schulter zu nehmen. Zu markant ist die Erinnerung an die erste DFB-Pokal-Runde der vergangenen Saison, als sich der FCN nach einer turbulenten Partie dem Regionalligisten TSV Havelse 2:3 geschlagen geben musste. Neben den Franken und den Badenern treffen am Sonntagabend zudem der FV Illertissen und Eintracht Frankfurt sowie Preußen Münster und der FC St. Pauli aufeinander.

SV Sandhausen - 1. FC Nürnberg



Zum ersten Mal überhaupt stehen sich der SV Sandhausen und der 1. FC Nürnberg in einem Pflichtspiel gegenüber (ab 20:15 Uhr im Live-Ticker). Im Hardtwaldstadion will es der FCN besser machen als im Vorjahr, als man schon in Runde eins scheiterte. Ans letztjährige Pokalaus in Havelse will Trainer Michael Wiesinger ohnehin nicht mehr zurückdenken. "Wir wollen unser Spiel durchziehen und, egal wie, weiterkommen", sagt der 40-Jährige. "Das ist die Partie, auf die wir die ganze Vorbereitung hingearbeitet haben." Personell kann Wiesinger aus dem Vollen schöpfen. Einzig hinter dem Einsatz von Timo Gebhart steht ein Fragezeichen. Den Mittelfeldspieler plagen nach dem Spiel bei Leeds United Adduktorenprobleme.

Auch für den SVS war der Pokal in der vergangenen Saison nur ein kurzes Intermezzo. Nach einem Sieg in der ersten Runde gegen Energie Cottbus war in Runde zwei gegen Schalke Endstation. Auch jetzt wartet mit dem 1. FC Nürnberg wieder ein Bundesligist auf die Kurpfälzer. Trotzdem traut Präsident Jürgen Machmeier seiner Mannschaft einiges zu: "Die Mannschaft hat das Zeug, eine Überraschung zu schaffen." Trainer Alois Schwartz sieht das ähnlich: "Wir werden den Mannen aus der Noris mit Respekt entgegen treten, ohne dabei Angst zu verspüren." Der 46 Jahre alte Übungsleiter wird gegen den Favoriten aus Nürnberg auf David Ulm (Trainingsrückstand), Markus Kübler (Bauchmuskelprobleme) und Max Müller (Nasenbeinbruch) verzichten müssen.


FV Illertissen - Eintracht Frankfurt



Eintracht-Trainer Armin Veh ist bekanntlich keiner, der lange um den heißen Brei herumredet. Auch vor dem Pokal-Spiel beim Regionalligisten FV Illertissen (ab 18:15 Uhr im Live-Ticker) weiß er seine Ziele kurz und prägnant in Worte zu fassen. "Ich erwarte einen Sieg und auch, dass wir das Spiel dominieren", sagt der 52-Jährige. "Wir gehen als Favorit in das Spiel."

Für Veh, der bei den Frankfurtern seit zwei Jahren auf der Trainerbank sitzt, ist die Partie bei den Schwaben eine ganz besondere. Veh ist gebürtiger Illertissener. "Es ist schon etwas Außergewöhnliches, dass wir in meiner Heimatstadt spielen", erklärt der Eintracht-Coach. "Meine Familie wird auch ins Stadion kommen." Veh muss gegen den FV Marc Stendera (Kreuzbandriss), Sonny Kittel (Reha) sowie die beiden Keeper Kevin Trapp und Felix Wiedwald (Rotsperre) ersetzen. Deshalb wird Aykut Özer, der normalerweise bei der U23 zwischen den Pfosten steht, sein Startelfdebüt bei den Profis feiern.


Preußen Münster - FC St. Pauli



Auf dem Papier ist Preußen Münster ein Drittligist. Trotzdem will St. Paulis Trainer Michael Frontzeck die Begegnung wie ein Meisterschaftsspiel angehen (ab 18:15 Uhr im Live-Ticker). "Vom Niveau her sehe ich Münster, das den Aufstieg im Vorjahr nur knapp verpasst hat, auf Augenhöhe mit den Aufsteigern Karlsruhe und Bielefeld", sagt Frontzeck. Apropos Karlsruhe. Vor Wochenfrist trennten sich die Kiezkicker vom KSC torlos unentschieden. Eine Partie, die Spuren hinterlassen hat.

Gleich vier Spieler - Philipp Tschauner, Marc Rzatkowski, Fin Bartels und Markus Thorandt - mussten unter der Woche pausieren. "Sie werden beim Pokalspiel alle im Kader sein. Ob sie auch auf dem Platz stehen, werden wir sehen", so Frontzeck. Mit dem Quartett, aber ohne Kevin Schindler, Florian Mohr (beide Aufbautraining), Sebastian Schachten (Reha) und Dennis Daube (Knieprobleme) will der 49-Jährige die Aufgabe Münster angehen.
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