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09.02.2013 - 14:06 Uhr


Zurück in die Spur

Duell der Kruses: Fortunas Robbie Kruse (r.), hier im Hinspiel gegen Karim Guede, traf zuletzt doppelt...

Auch Freiburgs Max Kruse (l.) war zuletzt in Hoffenheim erfolgreich

Kann er auflaufen? Freiburgs Daniel Caligiuri (r.) ist fraglich

München - Zwei torlose Remis und eine Pleite: Der SC Freiburg ist noch nicht im neuen Jahr angekommen. Gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf (ab 17 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio) soll der erste Dreier für den SC her, der mit 28 Punkten aber immer noch voll im Soll liegt. Allerdings bangt Freiburgs Coach Christian Streich um einen Schlüsselspieler: Der Einsatz von Daniel Caligiuri ist fraglich.
Der Mittelfeldspieler konnte wegen einer Wadenverhärtung bis zum Freitag noch nicht trainieren. "Nicht ausgeschlossen", erklärte Streich, dass Neuzugang Hendrick Zuck für Caligiuri in die Startelf rückt. Auch Cedrick Makiadi ist nach seiner Rückkehr vom Afrika-Cup wieder ein Alternative fürs Zentrum.

Streich: Düsseldorf "unbequemer Gegner"



Die Personallage ist beim SC also noch unklar, im Gegensatz zur Strategie: "Wir wollen das Spiel gestalten und wieder mutig auftreten, wir müssen die Räume besetzen und Stabilität beweisen", erklärte Streich. Die Düsseldorfer - der einzige Verein, gegen den Freiburg in der Bundesliga noch sieglos ist - erwarten die Breisgauer "auf Augenhöhe. Sie sind fokussiert auf den Klassenerhalt und ein sehr unbequemer Gegner. Sie spielen kompakt und arbeiten alles ab", sagte Co-Trainer Lars Voßler. "Sie spielen extrem auf die Umschaltbewegung hin, um dann überfallartig zu kontern", ergänzte Streich.

Kontern kann die Fortuna, auswärts und sonntags eher nicht: Geht man nach der Statistik, ist für Düsseldorf in Freiburg nichts zu holen. Bei drei Auftritten am Sonntag setzte es bisher drei Niederlagen und in den letzten sechs Auswärtsspielen holte die Elf von Norbert Meier nur einen einzigen Punkt.

"Freiburg hat eine Mannschaft, die kampfkräftig und laufstark ist und über das Kollektiv kommt", sagte Meier: "Der SC ist ein gestandener Bundesligist. Wir haben im Hinspiel gesehen, wie schwierig es ist, gegen dieses Team zu spielen." In der Hinrunde gab es ein 0:0.

Latka spielt mit Maske



Zuletzt konnten sich die Fortunen mit einem Sieg gegen den VfB Suttgart (3:1) ein wenig Luft verschaffen. "Wir dürfen uns nicht zufrieden geben. Fußball ist ein Wochengeschäft. Das Spiel gegen den VfB liegt schon in der Vergangenheit, nun haben wir Freiburg vor der Brust", sagte Meier.

Mit Robert Almer, Robbie Kruse und Ivan Paurevic kickten drei Fortunen unter der Woche für ihre Nationalteams über die vollen 90 Minuten. Dabei wunderte sich Meier vor allem über den langen Auftritt von Kruse. "Ich hatte eigentlich mit seinem Nationaltrainer Holger Osieck, der ein alter Weggefährte von mir ist, besprochen, dass er nur 45 bis 60 Minuten zum Einsatz kommen soll." Kruse, der auf seinen Namensvetter Max vom SC trifft, blieb aber verletzungsfrei. Ganz im Gegensatz zu Martin Latka, der trotz seines Nasenbeinbruchs mit Maske auflaufen wird.

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