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30.01.2013 - 13:58 Uhr


Totale Lust auf den Stuttgarter Weg

Endlich ist es fix: Der VfB Stuttgart und sein Trainer Bruno Labbadia halten sich die Treue

Seit Dezember 2010 ist der ehemalige Stürmer für die sportlichen Geschicke der Stuttgarter verantwortlich

Labbadia (r., mit Mladen Petric) trainierte zuvor den Hamburger SV, Leverkusen, Fürth und Darmstadt 98

328 Bundesliga-Spiele und 103 Tore: So liest sich die starke Bilanz von Labbadia (r.) als Profi. Er stürmte für Hamburg, Kaiserslautern, Bayern, Köln, Bremen und Bielefeld. Auch in der 2. Bundesliga lief er 229 Mal auf (101 Tore)

Stuttgart - Bruno Labbadia trägt den schwäbischen Sparkurs auch weiterhin mit. Der 46-Jährige hat seinen Vertrag als Trainer beim VfB Stuttgart verlängert. Labbadia bleibt den Schwaben weitere zwei Jahre bis 2015 erhalten.
"Ich bin sehr glücklich. Seitdem wir hier angefangen haben, sind wir diesen intensiven Weg bedingungslos mitgegangen. Dieser Weg ist für uns noch lange nicht zu Ende", sagte Labbadia nach seiner Unterschrift am Mittwoch.

Es gelte nun, "die geschaffenen Strukturen in der Mannschaft sowie im gesamten Verein auszubauen. Wir wollen den VfB-Fans ein Team präsentieren, das Spaß macht und begeistert, so wie es uns in der vergangenen Rückrunde auch schon gelungen ist. Darauf habe ich totale Lust und deshalb freue ich mich auf die kommende Zeit", ergänzte der VfB-Coach.

Lob von Bobic und Mäuser



Labbadia ist seit Dezember 2010 im Amt und sorgt nach einigen Trainerwechseln beim VfB in den Jahren zuvor wieder für Konstanz auf diesem Posten. "Wir sind mit der Arbeit des gesamten Trainerteams sehr zufrieden. Sie genießen bei uns großes Vertrauen, weil wir wissen, dass sie noch nicht am Ende mit ihren Zielen sind", betonte Sportdirektor Fredi Bobic. Labbadia habe die Mannschaft "in einer schwierigen Phase übernommen und stetig weiterentwickelt", sagte Präsident Gerd E. Mäuser.

Der frühere Profi hatte die Stuttgarter in seinem ersten Halbjahr vor dem Abstieg gerettet und den VfB im vergangenen Jahr trotz des eingeschlagenen Sparkurses in die Europa League geführt. Dort hat der VfB immerhin die Zwischenrunde gegen Genk erreicht. In der Liga musste der VfB zuletzt drei Niederlagen hinnehmen, hat als Tabellenelfter aber weiter Anschluss an die internationalen Plätze.

Labbadia geht den "Stuttgarter Weg" mit



Für Aufsehen hatte Labbadia in der Hinrunde mit seiner Wutrede ("Die Trainer sind nicht die Mülleimer") gesorgt. Kritik übte er da auch am Umfeld der Stuttgarter, das zu hohe Erwartungen schüren würde. Der Verein hatte in den vergangenen Wochen angesichts gewisser Vorbehalte des Trainers deshalb viel getan, um Labbadia vom "Stuttgarter Weg" zu überzeugen.

Bobic dehnte die Verträge von wichtigen Profis wie Christian Gentner, Tamas Hajnal, Georg Niedermeier und Gotoku Sakai sowie jene von Mitarbeitern aus dem Funktionsteam aus. Auch Co-Trainer Eddy Sözer unterschrieb am Mittwoch ein neues Arbeitspapier bis 2015. Überdies holte Bobic in Felipe Lopes den von Labbadia geforderten Ersatz für Abwehrmann Maza und verpflichtete Federico Macheda - einen Stürmer, wie vom Trainer gewünscht.

Die Profis sind erleichtert, dass die Hängepartie endlich beendet ist. "Das ist super. Ich bin froh, dass es jetzt so weit ist", sagte Stürmer Vedad Ibisevic schon vor einigen Tagen.
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