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05.04.2013 - 19:37 Uhr


Slomka ruft Endspurt um Europa aus - VfB weiter mit Personalnot

Mohammed Abdellaoue (l.) schoss Hannover 96 im Hinspiel mit einem Doppelpack zum 4:2-Sieg

Nach dem 2:0-Auswärtserfolg am vergangenen Wochenende beim FC Augsburg wollen die Hannoveraner gegen den VfB Stuttgart den nächsten Schritt Richtung Europa League machen

Mirko Slomka warnt jedoch: "Wir dürfen Stuttgart auf keinen Fall unterschätzen und müssen dagegenhalten"

Mit einem Sieg gegen Hannover wollen Gotoku Sakai und der VfB die 1:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund vergessen machen

Hannover - Trainer Mirko Slomka von Bundesligist Hannover 96 hat vor der Partie gegen den VfB Stuttgart am Sonntag (ab 17 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio) den "Endspurt um die Europa League" ausgerufen. Mit einem Sieg gegen die Schwaben wollen sich die "Roten" an Platz 6 herankämpfen.
"Wir müssen dagegenhalten", sagte Slomka und verwies auf die Konterstärke und Aggressivität der Stuttgarter: "Wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen."

Dritte Europacup-Teilnahme möglich



Aktuell rangiert Hannover auf Platz zehn, bei fünf Punkten Rückstand auf Eintracht Frankfurt auf Rang sechs. 96 will sich unbedingt zum dritten Mal in Serie für den internationalen Wettbewerb qualifizieren.

"Aber natürlich ist die Situation nicht so komfortabel, aus dem Windschatten heraus auf Fehler der Konkurrenz hoffen zu müssen", sagte Slomka, der wieder auf Torjäger Mame Diouf setzen kann. Der Senegalese hat seine Gelbsperre abgesessen.

Mit erheblichen Personalsorgen geht der VfB Stuttgart ins Gastspiel. Trainer Bruno Labbadia muss auf Georg Niedermeier (Gelb-Rot-Sperre) und Martin Harnik (Gelb-Sperre) verzichten. Dazu stehen hinter dem Einsatz von Federico Macheda (Sprunggelenksblessur), Felipe Lopes (Adduktorenprobleme), William Kvist (Fußverletzung) und Tim Hoogland (Fieber) Fragezeichen. Langzeitverletzt sind ohnehin unter anderem Cacau und Daniel Didavi. Zumindest ist Kapitän Serdar Tasci nach seine Grippeerkrankung wieder zurück.

Labbadia reagiert auf BVB-Kritik



Genervt war Labbadia von der Kritik an der Spielweise seiner Elf gegen Borussia Dortmund (1:2). "Ich finde es schade, dass ein attraktives Spiel auf ein Niveau gebracht wird, dass nichts mehr mit Fußball zu tun hat", sagte der 47-Jährige. Unfair sei anders, man müsse die Kirche im Dorf lassen, jedes Wort dazu sei unnötig. "Sollen wir etwa so spielen wie der HSV in München?", fügte Labbadia an. Die Hamburger hatten beim FC Bayern eine 2:9-Klatsche bezogen und nahezu keine Gegenwehr gezeigt.

Labbadia, der Linksverteidiger Arthur Boka womöglich wieder im defensiven Mittelfeld aufbieten wird, warnt vor der Partie in Hannover vor allem vor den Kontern der Niedersachsen. "Ihre Stärke liegt im Umschaltspiel", sagte der Coach, der bei den 96ern "eine gute Qualität und Quantität im Offensivbereich" ausgemacht hat. Mit einem Sieg würde seine Elf bis auf zwei Punkte an Hannover heranrücken und noch einmal Kontakt zur oberen Tabellenhälfte aufnehmen.


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