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01.12.2012 - 19:14 Uhr


Richtungweisende Begegnung

In der vergangenen Saison holten die Bremer gegen Hoffenheim vier Punkte, gewannen im Kraichgau und holten zuhause ein Remis

Markus Babbel hat im Moment wenig Grund zur Freude, denn seine Mannschaft steckt tief im Tabellenkeller

Gegen Leverkusen haben die Bremer in den meisten Zweikämpfen das Nachsehen und verlieren schlussendlich mit 1:4

München - Am Sonntag kommt es in der Bundesliga zum Duell zwischen Hoffenheim und Bremen. Zwar trennen die beiden Mannschaften vor dem Spiel sechs Punkte, die Bremen Vorsprung hat, doch mit einem Sieg der Kraichgauer würden auch die Werderaner gefährlich nahe an die Abstiegsränge rücken (Sonntag, ab 15 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio)
Der Trend bei den Hoffenheimer zeigt stark nach unten nach drei Niederlagen in Serie (4:9 Tore). Dadurch rutschte die TSG nach zuvor vier Punkten aus zwei Spielen wieder in die Abstiegsregionen der Tabelle, wo sie nur durch einen Sieg wieder rauskommen können. Mit Sebastian Rudy fehlt Trainer Markus Babbel gegen die Norddeutschen aber ein wichtiger Mann im Mittelfeld. Der ehemalige Stuttgarter sitzt eine Gelbsperre ab. Matthieu Delpierre fällt ebenfalls mit einer Verletzung aus und wird wohl durch Pelle Jensen ersetzt. "Wir haben genügend Qualität in der Mannschaft, um das zu kompensieren", sieht Babbel im Ausfall des Franzosen keine Schwächung. Zuhause holte Hoffenheim in der laufenden Spielzeit acht Punkte (zwei Siege, zwei Remis) in sieben Begegnungen, der letzte Sieg liegt aber schon fast einen Monat zurück (am 3. November 2012, 3:2 gegen Schalke). Babbel sieht zwischen Bremen und Hoffenheim gewisse Paralellen, vor allem, wo die Stärken und Schwächen der beiden Mannschaften liegen: "Die Situation in Bremen ist wie bei uns. Ein hohes Maß an Qualität in der Vorwärtsbewegung, aber Probleme in der Defensive." Für Babbel ist es am Sonntag übrigens ein besonderes Spiel. Er feierte sein Debüt auf der 1899-Trainerbank ausgerechnet in der Vorsaison beim Auswärts-Remis in Bremen (1:1).

Fritz vor Startelf-Comeback



In Hoffenheim fehlt Werder Mittelfeldspieler Zlatko Junuzovic wegen einer Gelbsperre. Für ihn wird wohl Kapitän Clemens Fritz sein Comeback in der Startelf geben. In Wolfsburg und bei der bitteren 1:4-Heimpleite gegen seinen Ex-Club Leverkusen wurde Fritz jeweils eingewechselt. Mit Aleksandar Ignjovski und Marko Arnautovic kommen zuletzt zwei angeschlagene Akteure ebenfalls zurück in den Kader von Trainer Thomas Schaaf. Mit dabei ist auch Vize-Kapitän Aaron Hunt, der in der Einheit am Samstag zwar immer mal an der Wade "etwas spürte, aber einsatzfähig" ist. "Das ist nichts, dass mich hindert", sagte Werders derzeit bester Torschütze. Hingegen muss Ersatzkeeper Rapahel Wolf pausieren. "Er hat Hüftprobleme, deswegen nehmen wir diesmal Richard Strebinger mit", sagte Schaaf. Die Auswärtsbilanz der Bremer ist in dieser Saison noch sehr bescheiden. Nur am fünften Spieltag holte der Meister von 2004 auf fremdem Platz drei Punkte (2:1-Sieg in Freiburg), hinzu kommen noch zwei Remis. In der vergangenen Saison feierte Werder einen 2:1-Erfolg im Kraichgau (Tore durch Arnautovic und Rosenberg).

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