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01.01.1970 - 01:00 Uhr


Ochs: "Die vier Siege haben gut getan"

Viermal Startelf, viermal gewonnen: Seit Patrick Ochs wieder spielt, siegt der VfL ununterbrochen

Nach Stationen in Frankfurt und Hoffenheim scheint Ochs (l.) endlich den Druchbruch geschafft zu haben

In 203 Bundesliga-Spielen erzielte Ochs (l.), der 2005 für Frankfurt sein Bundesliga-Debüt gab, vier Tore

Wolfsburg - Der VfL Wolfsburg startet durch. Nach vier Siegen in Folge haben es sich die Wölfe in den internationalen Tabellenregionen bequem gemacht. Zu den Gewinnern der letzten Wochen zählte vor allem Patrick Ochs, der erst in diesen vier Spielen wieder den Sprung in die Mannschaft schaffte, in Frankfurt gleich zwei Tore vorbereitete und auch gegen Dortmund stark spielte.
Mit bundesliga.de spricht er über seine Entwicklung in Frankfurt, Hoffenheim und beim VfL und die nächste Aufgabe in Nürnberg.

bundesliga.de: Herr Ochs, am 9. Spieltag kamen Sie erstmals in dieser Saison beim VfL zum Einsatz. Seitdem haben die Wölfe jedes Spiel gewonnen. Sind Sie jetzt so etwas wie das neue Vereinsmaskottchen?

Ochs: (lacht) Nein, mit Sicherheit nicht. Aber ich freue mich natürlich, dass wir diese Siegesserie starten konnten, seit ich wieder spiele.

bundesliga.de: Sie haben lange auf diese Chance gewartet und sie dann beim Schopf gepackt. Wie sind Sie an die Aufgabe herangegangen?

Ochs: Bei meinem ersten Einsatz habe ich zunächst einmal die Sicherheit gesucht, indem ich einfache Bälle gespielt habe. Von Minute zu Minute bin ich dann mehr reingekommen. Mit zunehmendem Spielrhythmus klappt es natürlich immer besser. Mittlerweile habe ich zu alter Stärke zurückgefunden.

bundesliga.de: Glauben Sie, dass Sie jetzt nach zweieinhalb Jahren den Durchbruch in Wolfsburg geschafft haben?

Ochs: Ich habe jetzt vier Spiele auf gutem Niveau bestritten und versuche, so weiterzumachen. Ob ich den Durchbruch geschafft habe, vermag ich nicht zu sagen. Aber ich bin auf einem guten Weg.

bundesliga.de: Sie sind im Jahr 2011 nach zuvor sieben Jahren bei Eintracht Frankfurt zum VfL Wolfsburg gewechselt? Mit welchen Zielen und Erwartungen?

Ochs: Natürlich, um in der Tabelle vor Frankfurt zu stehen, die dann abgestiegen sind. Der VfL bot einfach die besseren Ambitionen. Das war der ausschlaggebende Faktor.

bundesliga.de: Diese Erwartungen haben sich zunächst nicht erfüllt. Wie schwer und lehrreich waren diese erste Zeit in Wolfsburg und das knappe Jahr in Hoffenheim?

Ochs: Sicherlich habe ich mir das anders vorgestellt. Aber man weiß vorher nie, wie es läuft. Diese Zeit hat mich auch als Persönlichkeit sehr geprägt, denn ich habe gelernt, dass es nicht immer so läuft, wie man es sich erhofft oder vorstellt. Deswegen genieße ich die Zeit jetzt auch umso mehr.

bundesliga.de: Der VfL hat sich nach den vier Siegen in Serie auf Platz 5 vorgearbeitet. Hat die Mannschaft das Zeug dazu, diesen internationalen Platz auch am Saisonende einzunehmen?

Ochs: Wir reden nicht von internationalen Zielen. Wir wollen in der Liga so gut wie möglich abschneiden und da haben uns diese vier Siege besonders gut getan. Das wollen wir jetzt so beibehalten.

bundesliga.de: Nach der Länderspielpause gastieren die Wölfe beim sieglosen Tabellenletzten 1. FC Nürnberg. Beim letzten Spiel gegen ein Bundesliga-Schlusslicht gab es eine 0:2-Heimniederlage gegen Braunschweig. Kann sich der VfL dort gegenwärtig fast nur blamieren?

Ochs: Uns ist bewusst, dass Nürnberg mit dem Rücken zur Wand steht und das uns eine schwere Aufgabe erwartet. Aber wir müssen keine Angst haben.

Die Fragen stellte Tobias Gonscherowski
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