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Bundesliga

04.03.2013 - 10:44 Uhr


Kampf um Platz 4: Die Favoriten

Sieben Teams, ein Ziel: Platz 4 ist für Frankfurt, Hannover, Mainz, Freiburg, Gladbach, Schalke und Hamburg noch drin

Der Topfavorit auf den begehrten Platz ist Eintracht Frankfurt um Trainer Armin Veh, das zuletzt allerdings schwächelte

Der Außenseiter sind im Moment Teams wie Hannover 96 um Keeper Ron-Robert Zieler (r.), das in Dortmund keine Chance hatte

München - Die Plätze 1 bis 3 der Tabelle scheinen vergeben - das Rennen um Platz 4 ist offener denn je. Nur fünf Punkte trennen Frankfurt auf dem begehrten Champions-League-Qualifikationsplatz von Hannover 96 auf Platz 10.
Wo liegen die Stärken, wo die Schwächen der Teams? Wo müssen die Teams noch nacharbeiten, wenn es mit dem europäischen Geschäft klappen soll? bundesliga.de hat die Lage analysiert. Im zweiten Teil geht es um die Mannschaften von Platz 7 bis 4: Hamburg, Schalke, Freiburg und Frankfurt.

Frankfurts großer Trumpf ist Hamburgs größtes Problem: Die Norddeutschen sind zu unkonstant. Maximal vier Spiele am Stück blieb der HSV in dieser Spielzeit ohne Pleite. Trotz eines überragenden Keepers Rene Adler steht bei Hamburg so gut wie nie die Null - in den letzten acht Spielen war dies nur ein einziges Mal der Fall. Die Rothosen zeigen besonders gegen die Aufsteiger (vier von 15 möglichen Punkten) Nerven. Und auch im Saisonfinish sind Aogo, Jansen & Co. nicht gerade bekannt dafür, cool zu bleiben. Vergangene Saison holte Hamburg nur neun Punkte aus den letzten zehn Partien und landete mit Ach und Krach auf Rang 15.

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Schalke (36 Punkte): Die Form stimmt

Drei Spiele, sieben Punkte, zuletzt zwei Dreier in Serie - Schalke kommt wieder besser in Schuss. Die Rückrundentabelle der Konkurrenten um Platz 4 führt S04 an. Auch der Biss ist Jens Kellers Jungs nicht abzusprechen: Nach den Bayern sind die Gelsenkirchener das zweikampfstärkste Team der Liga. Der Schuh drückt beim Champions-League-Teilnehmer eher hinten: 39 Gegentore nach 24 Spielen hatten sie zuletzt vor einem Vierteljahrhundert (1987/88) schlucken müssen. Die Hoffnung in der Offensive ruht auf Klaas-Jan Huntelaar - sein Torlos-Fluch endete immerhin zuletzt in Wolfsburg.

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Freiburg (36 Punkte): Defensive und Moral europareif

Die Breisgauer überzeugen mit starker Defensive und großer Moral. Nur Tabellenführer Bayern München hat weniger Tore kassiert als die Streich-Elf (23 in 24 Spielen!). Die kompakteste Defensive der Liga (der durchschnittliche Abstand der Feldspieler zueinander ist beim SC am kleinsten) musste nur sechs Niederlagen hinnehmen - auch hier ist nur das Top-Trio FCB, BVB und Bayer besser. Fünf Mal holten die Südbadener Zählbares trotz Rückständen, auch im Pokal schafften sie noch einen Sieg trotz 0:2-Rückstand in Mainz. Was spricht also noch gegen Freiburg? Höchstens die Doppelbelastung und der Traum vom Pokalsieg, der in den Köpfen herumspuken könnte.

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Frankfurt (38 Punkte): Konstant, aber formschwach

Der Aufsteiger hat punktemäßig die besten Karten - und auch die Konstanz spricht für die Eintracht. An allen Saisonspieltagen stand die Veh-Elf in den Top fünf der Tabelle - in 22 von 24 Runden sogar auf Rang 4. Sorgen macht allerdings der jüngste Trend: Vier Spiele, kein Tor, kein Sieg. Auch gegen Konkurrent Gladbach blieben Alex Meier & Co. ohne Treffer. Mit der Torflaute des besten Torschützen Meier (552 Minuten ohne Tor) ist die Ergebniskrise der Hessen eng verknüpft. Läuft es bei Meier wieder, dürfte der Traum von Europa realisierbar sein.

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