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02.06.2013 - 15:11 Uhr


HSV will mit "Wunschkandidat" Kreuzer nach oben

Oliver Kreuzer wird seinen Dienst an der Elbe am 11. Juni antreten (© Imago)

Der 47-Jährige (r.) ist seit 2011 als Sportlicher Leiter für den Karlsruher SC tätig - nun zieht es ihn nach Hamburg

Als Spieler schnürte Kreuzer (l.) für den KSC und den FC Bayern die Schuhe

Hamburg - Nach einer Hängepartie ist der Wechsel von Oliver Kreuzer als neuer Sportdirektor zum Hamburger SV seit Sonntagvormittag perfekt. Der 47-Jährige verlässt den Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC und wird am 11. Juni seinen Dienst in der Hansestadt antreten.
Es war exakt 11:15 Uhr, als der Aufsichtsrats-Vorsitzende Manfred Ertel den rund 500 Mitgliedern bei der Jahreshauptversammlung der Norddeutschen den Transfer mitteilte. Noch am Freitag hatten sich die beiden Clubs in der Frage der Transferentschädigung für den 47-Jährigen zwar angenähert, waren aber noch zu keiner Einigung gekommen.

Kreuzer "die beste Lösung für den Verein"



"Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Oliver Kreuzer. Uns war wichtig, dass dem HSV ein monatelanges Vakuum auf dieser Position erspart geblieben ist", begründete Ertel nun die einstimmige Entscheidung des elfköpfigen Kontrollgremiums und betonte: "Oliver Kreuzer war unser Wunschkandidat. Er ist in der aktuellen Situation die beste Lösung für unseren Verein. Er hat bei seinen bisherigen Stationen in Basel, Salzburg und bei Sturm Graz extrem erfolgsorientiert gearbeitet. Beim KSC hat er gezeigt, wie man mit kleinen Mitteln und gerade dem Einbau von jungen Spielern erfolgreich sein kann."

Auch Kreuzers bisheriger Arbeitgeber zeigte sich mit der gefundenen Lösung schlussendlich zufrieden: "Es waren harte und intensive Verhandlungen. Mit der beschlossenen Vereinbarung können wir als KSC sehr gut leben", teilte Karlsruhes Präsident Ingo Wellenreuther mit.

Ziel ist das internationale Geschäft



Kreuzer, der einen Drei-Jahres-Vertrag erhält, tritt an der Alster die Nachfolge von Frank Arnesen an. Die Hamburger hatten sich von dem Dänen kurz nach dem Saisonende getrennt. HSV-Trainer Thorsten Fink, der den neuen Sportchef aus gemeinsamen Tagen bei RB Salzburg kennt, hatte sich zuletzt mehrfach für dessen Verpflichtung stark gemacht.

Der HSV-Aufsichtsratsboss erwartet von seiner neuen Führungskraft, die "Rothosen" in der kommenden Spielzeit in einen internationalen Wettbewerb zu führen. "Vor dieser Spielzeit wären wir mit dem nun erreichten 7. Platz sehr zufrieden gewesen. Jetzt aber haben wir für die Zukunft höhere Ziele", sagte Ertel.
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