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10.04.2013 - 10:01 Uhr


HSV gewinnt Retterspiel beim VfB Lübeck

Hamburg - Für die Elf von Thorsten Fink stand am Dienstagabenddas sogenannte "Retterspiel" beim Hansestadt-Nachbarn VfB Lübeck auf dem Programm. Der sportliche Vergleich beider Teams spielte dabei jedoch nur eine untergeordnete Rolle, im Vordergrund standen die finanziellen Erlöse, die dem in der Insolvenz befindlichen Traditionsclub helfen sollen, auch in der kommenden Saison eine Spielgenehmigung zu erhalten. Rund 10.500 Zuschauer lockte der Auftritt des HSV beim VfB Lübeck an. Damit stand schon vor Anpfiff fest: Das "Retterspiel" war ein voller Erfolg.
Und kaum war der Anpfiff des Unparteiischen ertönt, da hatten die Lübecker Anhänger auch aus sportlicher Sicht Grund zum Jubeln. Handgestoppte 17 Sekunden waren gespielt, als Mustafa Zazai zum 1:0 für die Hausherren traf. Ein Gastgeschenk der Rothosen, das auch das einzige am heutigen Abend bleiben sollte. Denn fortan zeigte sich der Klassenunterschied auch auf dem Rasen. Mit Toren von Tolgay Arslan (11.) nach Vorarbeit von Marcell Jansen sowie Petr Jiracek nach schöner Ablage von Dennis Diekmeier (42.) rückten die Rothosen noch vor dem Pausenpfiff die Kräfteverhältnisse gerade.

Son setzt Schlusslicht



Insgesamt sieben Wechsel vollzog Thorsten Fink in der zweiten Halbzeit, und so dauerte es einige Zeit, bis der HSV erneut zuschlagen konnte. Nachdem Heung Min Son im Strafraum elfmeterreif gefoult wurde, verwandelte

Dennis Aogo den fälligen Strafstoß zum 3:1 (76.). Den Schlusspunkt setzte Son dann selbst, als er in der 88. Minute eiskalt zum 4:1 Endstand einnetzte. Vier Tore, die dem HSV Selbstsicherheit im Hinblick auf die nächste Aufgabe in der Liga geben dürften. Der VfB Lübeck hingegen konnte das Endergebnis mit Sicherheit gut verkraften – viel wichtiger war ohnehin ein anderes Ergebnis - nämlich, dass das Retterspiel ein voller Erfolg war.

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