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10.05.2013 - 19:06 Uhr


Heynckes gibt Bundesliga-Abschied bekannt

Jupp Heynckes wird nach dieser Saison wohl nicht mehr als Trainer in der Bundesliga arbeiten

Der Weltmeister von 1974 verabschiedet sich mit der Meisterschaft - womöglich kommen noch DFB-Pokal und Champions League dazu

Wieder zurück nach Spanien? Während der 90er Jahre arbeitete Heynckes (l., neben Ewald Lienen) als Trainer der drei spanischen Erstligisten CD Teneriffa, Athletic Bilbao und Real Madrid

München - Bei Trainer Jupp Heynckes vom deutschen Meister Bayern München kommt angesichts seiner letzten beiden Bundesliga-Spiele "Wehmut" auf. "Das ist natürlich eine Konstellation wie in einem Drehbuch", sagte der 68-Jährige am Freitag mit Blick auf die Duelle mit dem FC Augsburg (Sa., ab 15 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio) und bei seiner alten Liebe Borussia Mönchengladbach am 18. Mai. Erst dürfe er sich von den Bayern-Fans mit Meisterschale verabschieden, dann schließe sich in Gladbach für ihn der Kreis, meinte er.
"So wie es aussieht, wird es ein Abschied aus der Bundesliga werden", sagte Heynckes: "Wenn man eine Mannschaft wie Bayern München trainiert, die alle Rekorde knackt, gibt es kein Ziel mehr, in der Bundesliga eine Mannschaft zu trainieren." Diese Aussage kam wenig überraschend. Heynckes wird seine Laufbahn mit dem Weggang von den Bayern am Saisonende aller Voraussicht nach beschließen.

Kein Abschied auf dem Balkon



Wann er seinen Abschied in den Ruhestand bekannt geben wird, wollte er aber auf Nachfrage erneut nicht verraten. "Auf dem Balkon mache ich das nicht", sagte er über eine mögliche Aussage am Rande einer Feier der Bayern nach Meisterschaft, Champions-League- oder Pokal-Sieg. Eher werde er sich wohl in der "Saure-Gurken-Zeit" im Sommer äußern.

Das überschwängliche Lob von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge, der Heynckes als den "wahren Special One" bezeichnet hatte, wies er zurück. Notärzte, Feuerwehrleute, Altenpfleger, "unsere Soldaten in Afghanistan" - das seien besondere Menschen, sagte er. Ein "Trainer, der versucht, seine Mannschaft so zusammenzusetzen und zu trainieren, dass sie Erfolg hat", doch eher nicht.
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