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24.06.2013 - 16:08 Uhr


Guardiolas Trainerstab: Vier Vertraute für Pep

Pep Guardiola setzt in seinem Trainerstab auf enge Vertraute, mit denen er zum Teil ab 2007 beim FC Barcelona zusammengearbeitet hat

Carles Planchart (l. mit Guardiola) ist künftig beim Rekordmeister für die Gegnersichtung und das Talentscouting verantwortlich (© Imago)

Fintesscoach Lorenzo Buenaventura hat schon die argentinische Nationalmannschaft betreut und gilt als Meister seines Fachs

München - Der neue Trainer Pep Guardiola wird den Stab des Triple-Gewinners Bayern München wie erwartet mit vier eigenen Leuten verstärken. Mit dem Quartett hatte der 42-Jährige schon vertrauensvoll beim FC Barcelona zusammengearbeitet.
Als Assistenten bringt Guardiola Domenec Torrent mit. Carles Planchart wird beim deutschen Rekordmeister künftig als Scout und Video-Analyst arbeiten, Lorenzo Buenaventura als Fitnesscoach.

Ein Ex-Wasserballer als engster Vertrauter



Wichtigste Bezugsperson des früheren Trainers des FC Barcelona wird aber weiter Manel Estiarte (51) sein. Der frühere spanische Wasserball-Nationalspieler war schon bei Barca Guardiolas engster Vertrauter. "Er hat an vielen Olympischen Spielen teilgenommen. Die Einflüsse aus anderen Sportarten nehme ich gerne mit, er wird uns helfen", sagte Guardiola am Montag bei seiner Vorstellung in der Allianz Arena.

Der 50 Jahre alte Torrent gilt als Guardiolas "Chefspion" und wurde 2007 sein Assistent beim Nachwuchsteam des FC Barcelona. Er wird beim Rekordmeister künftig für die Gegnerbeobachtung zuständig sein - zusammen mit Planchart, der auch das Talentscouting übernimmt. Auch bei Barca haben Torrent und Planchart bereits eng zusammengearbeitet.

"Toll, dass diese Leute bereit waren, mir zu folgen"



Der 50 Jahre alte Buenaventura ist der einzige Nicht-Katalane im Team Guardiolas. In Spanien eilt dem Konditionstrainer aus Cadiz der Ruf voraus, der beste seines Fachs zu sein. 2008 stieß Buenaventura zum FC Barcelona, zuvor arbeitete er unter anderem für die argentinische Nationalelf und Atletico Madrid.

Grundsätzlich finde er "es toll, dass diese Leute bereit waren, mir zu folgen. Das ist eine Herausforderung auch für die Familien, Ich hoffe, dass wir das gut hinbekommen. Es ist ein großes Geschenk, für diesen Club zu arbeiten." Mehr Veränderungsbedarf sah Guardiola nicht: "Die Struktur beim FC Bayern ist schon sehr stark. Sie haben sehr viele Profis an den richtigen Stellen."
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