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30.06.2013 - 17:13 Uhr


Ginczek: "Die Bundesliga ist die vielleicht beste Liga der Welt"

Neuzugang Daniel Ginczek (M.) soll dem 1. FC Nürnberg in der kommenden Saison zu mehr Durchschlagskraft verhelfen

In der vergangenen Spielzeit gelangen dem von Borussia Dortmund verpflichteten Stürmer auf Leihbasis für den FC St. Pauli immerhin 18 Treffer in der 2. Bundesliga

Zuvor spielte der 22-Jährige auch schon für den VfL Bochum

Nürnberg - In der 2. Bundesliga stürmte sich Daniel Ginczek mit 18 Toren in die Herzen der Fans des FC St. Pauli. Vor allem gegen Ende der Saison traf der zweitbeste Torjäger der 2. Bundesliga für die lange abstiegsbedrohten "Kiez-Kicker" beinahe wie er wollte, elf Mal in den letzten zehn Spielen. Jetzt will sich der 22-Jährige auch in der Bundesliga beim 1. FC Nürnberg durchsetzen. bundesliga.de sprach mit ihm über seine ersten Eindrücke und seine Ziele mit den Franken.
bundesliga.de: Herr Ginczek, der "Club" ist schon am zweiten Tag nach der Sommerpause ins Trainingslager nach Österreich gefahren. Wie sind Ihre ersten Eindrücke? Was ist Ihnen bereits positiv aufgefallen?

Daniel Ginczek: Positiv ist, wie die Mannschaft uns Neuzugänge aufgenommen hat. Ich habe mich im Umfeld auf Anhieb wohlgefühlt. Es war fantastisch, dass am ersten Trainingstag so viele Fans da waren und ich auch von den Fans sehr positiv aufgenommen wurde. Ich glaube, dass es der richtige Weg war, zum "Club" zu wechseln.

bundesliga.de: Nach einem Jahr in Bochum und einem bei St. Pauli haben Sie wieder den Verein gewechselt. Wie schwer fällt Ihnen die Eingewöhnung bei einem neuen Verein?

Ginczek: Ich war jetzt zwei Mal für ein Jahr ausgeliehen und musste mich in Bochum und bei St. Pauli schnell eingewöhnen. Ich glaube, dass es hier auch nicht lange dauern wird. Ich habe hier schon eine Wohnung gefunden. Wenn ich aus dem Trainingslager wiederkomme, kommen meine Möbel. Das geht alles recht fix. Ich glaube, dass ich mich schnell eingewöhnen kann und hier ankommen werde.

bundesliga.de: Kennen Sie Ihre neuen Kollegen schon alle? Wie gut ist Ihr Namensgedächtnis?

Ginczek: Namen kann ich mir relativ gut merken. Auf dem Spielfeld ist das zwar manchmal nicht ganz so einfach, weil man dann ab und an durcheinander kommt. "Essi" (Alexander Esswein; Anm. d. Red.) und "Platte" (Marvin Plattenhardt; Anm. d. Red.) kenne ich aus der U21, Markus Feulner aus Dortmund. Auch mit allen anderen Spielern habe ich mich schon persönlich unterhalten. Bei den Physiotherapeuten und bei den Zeugwarten ist das hingegen noch etwas schwierig. Ich glaube aber, dass ich deren Namen nach dem Trainingslager auch drinhaben werde.

bundesliga.de: Sie kommen aus der 2. Bundesliga mit der Empfehlung des zweitbesten Torschützen der vergangenen Saison. Wie groß ist Ihre Lust auf die Bundesliga? Warum haben Sie sich für den 1. FC Nürnberg entschieden?

Ginczek: Ich habe riesengroße Lust auf die Bundesliga, das ist klar. Es ist der Traum eines jeden Fußballers, in der Bundesliga zu spielen, die mittlerweile die vielleicht beste Liga der Welt ist. Ich kann mich jetzt mit den Besten messen und will für meinen Verein alles geben. Entscheidend für den Wechsel nach Nürnberg war, dass hier junge Spieler immer wieder zum Einsatz kommen und ich glaube, dass ich hier Spielpraxis bekomme. Das Umfeld, das Trainingsgelände, das Stadion und die Fans - da musste ich nicht allzu lange überlegen.

bundesliga.de: Der "Club" hat in der vergangenen Spielzeit die viertwenigsten Tore in der Bundesliga erzielt. Wissen Sie schon, wie Trainer Michael Wiesinger mit Ihnen plant und wie er offensiv spielen möchte?

Ginczek: Wie Michael Wiesinger plant, weiß ich nicht. Wir sind am Anfang des ersten Trainingslagers und es sind noch fünf Wochen Vorbereitung. Da kann noch einiges passieren. Ich möchte mich so gut wie möglich in den Vordergrund spielen und versuche in den Freundschaftsspielen, meine Tore zu erzielen, gute Spiele abzuliefern, dem Trainer zu zeigen, dass ich spielen will und heiß auf die Saison bin. Alles andere liegt beim Trainerteam.

bundesliga.de: Wie sehen Ihre persönlichen Ziele für die Saison aus?

Ginczek: Ich möchte mich in der Vorbereitung in den Vordergrund spielen. Gesund zu bleiben, das ist das Wichtigste. Die Jungs schnell kennenzulernen und es den Trainern so schwer wie möglich zu machen, wen sie vorne aufstellen. Ich möchte natürlich sehr viele Spiele für den "Club" machen und möglichst viele Tore schießen, denn dafür bin ich gekommen.

bundesliga.de: Der FCN gehörte in den letzten drei Jahren zu den Top 10 der Bundesliga. Was trauen Sie der Mannschaft in der kommenden Spielzeit zu?

Ginczek: Unser Ziel ist es, guten Fußball zu zeigen. Wir wollen viele Tore schießen und so wenige wie möglich kassieren. Dazu müssen wir hinten stabil stehen und unsere Gegner vorne aggressiv pressen. Es gilt zunächst, so schnell wie möglich die 40 Punkte zu sammeln. Alles, was darüber hinaus kommt, ist für uns ein Zusatz, den wir gerne mitnehmen.

Die Fragen stellte Tobias Gonscherowski
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