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17.03.2013 - 10:34 Uhr


Eintracht will Befreiungsschlag - Stuttgart aber auch

Im Hinspiel traf Alex Meier (l. gegen Gotoku Sakai und Serdar Tasci) zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich

Christian Gentner (r.) und Vedad Ibisevic trafen für den VfB: die Schwaben gewannen das Hinspiel mit 2:1

In der Europa-League dagegen musste der VfB unter der Woche die Segel streichen: Christian Gentner (v.) wirkte ratlos nach der 1:3-Niederlage

München - Torlos trifft Schlusslicht. Die seit fünf Spielen auf ein eigenes Tor wartende Eintracht aus Frankfurt empfängt am Sonntag den VfB Stuttgart, seines Zeichens Letzter der Rückrundentabelle (ab 15 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio). Beide Teams wollen im direkten Duell ihre jeweilige Blockade lösen.
Die Gastgeber trafen zuletzt beim 2:0-Auswärtssieg am 20. Spieltag beim HSV. Seither erkämpfte sich die Eintracht lediglich drei Zähler. Der VfB holte im selben Zeitraum einen Zähler mehr und findet sich mometan auf Platz 15 wieder. Viel zu wenig für die ambitionierten Schwaben, die als Saisonziel einen Platz im oberen Drittel angepeilt hatten.

"Wir wollen oben dran bleiben"



Bei der Eintracht gibt man sich derweil bescheiden was die Saisonziele angeht, obwohl man punktgleich mit Schalke 04 auf dem 5. Tabellenplatz steht. Der Aufsteiger spielte eine Hinrunde, die die gesamte Bundesliga verzückte und steht trotz der aktuellen Torlos-Serie auf dem Champions-League-Qualifikationsplatz.

"Wir haben ein extrem schweres Spiel vor uns. Dabei wäre es für uns sehr wichtig, dass wir zuhause wieder gewinnen - wir wollen oben dran bleiben", sagt Eintracht-Coach Armin Veh, der als Trainer der Stuttgarter 2007 die Deutsche Meisterschaft feierte. Den kommenden Gegner aus dem Schwabenland schätzt Veh trotz der momentanen Schwächephase stark ein.

"Die Mannschaft hat auf jeden Fall das Ziel, oben mitzuspielen, was ihnen momentan nicht so gelingt. Aber der VfB ist immer in der Lage, richtig gut Fußball zu spielen. Vor allem tun sie sich in dieser Saison auswärts leichter als zuhause - von daher nicht unbedingt ein Vorteil dass die Stuttgarter zu uns müssen", sagt Veh. Außer Martin Amedick, der noch nicht wieder im Kader steht, hat Veh keine weiteren Ausfälle zu beklagen.

"Wir sollten punkten"



Ein gutes Omen für den VfB Stuttgart, nach drei sieglosen Spielen wieder einen "Dreier" zu landen, zeigt die Statistik auf. Denn der VfB verlor keine der vergangenen sieben Begegnungen in Frankfurt, sondern siegte fünf Mal, zwei Partien endeten Remis. Abzuwarten bleibt wie die Mannschaft das Europa-League-Aus unter der Woche in Rom wegsteckt.

"Für uns ist es nun wichtig, in der Bundesliga Fuß zu fassen. Wir hatten in den vergangenen Wochen sehr enge Ergebnisse, aber wir konnten die Spiele nicht für uns entscheiden. Da hinken wir hinterher", sagt Bruno Labbadia. Die Vorgabe an seine Mannschaft ist derweil klar: "Wir sollten jedenfalls punkten." Auch Sportdirektor Fredi Bobic formulierte ganz deutlich: "Aufgrund der Tabellensituation ist es klar, dass wir punkten müssen."

Rückschläge für Didavi und Cacau



Hiobsbotschaften erreichten Trainer Labbadia derweil aus dem VfB-Lazarett. Sowohl Stürmer Cacau als auch Mittelfeldprofi Daniel Didavi erlitten während ihrer Rehabilitationstrainings Rückschläge. Cacau verletzte sich leicht am Innenband seines vom Kreuzbandriss lädierten Knies und Didavi erlitt eine Belastungsreaktion in seinem operierten Knie, in dem ihm nun ein Ödem am einwandfreien Training hindert.

Fraglich bleibt, ob beide Profis in dieser Saison noch in das Spielgeschehen eingreifen können. Außerdem fallen Tunay Torun (Muskelverletzung im Oberschenkel) und Johan Audel (Kahnbeinbruch) für das Spiel in Frankfurt aus.

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