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08.02.2013 - 10:44 Uhr


Eintracht: Als Aufsteiger auf Kurs Europa

Frankfurt obenauf: 36 Punkte hat der Aufsteiger um Alex Meier (l.) und Srdjan Lakic (2.v.r.) jetzt schon auf dem Konto

Platz 4 nach 20 Spieltagen bedeutet, dass die Veh-Elf der vierbeste Aufsteiger der Liga-Historie ist

Der letzte Aufsteiger, der dermaßen für Furore sorgte, war 1899 Hoffenheim in der Saison 2008/09. Die Kraichgauer um Vedad Ibisevic (2.v.l.) wurden sogar Herbstmeister

München - Auch nach 20 Spieltagen mischt Aufsteiger Eintracht Frankfurt die Bundesliga munter auf. Inzwischen haben die Hessen auch das offizielle Saisonziel "Klassenerhalt" mutig nach oben korrigiert. Jetzt peilt die Eintracht das internationale Geschäft an. Wie gut die Chancen auf Europa stehen, belegen die Fakten, die die bundesliga.de-Datenbank zusammengestellt hat.
Frankfurt hat bereits mehr Punkte auf dem Konto (36) als in der kompletten Abstiegssaison 2010/11 (34). Die Hessen dürfen nicht nur von Europa träumen.

Platz 6 ist zu 93 Prozent sicher



In der Bundesliga-Historie landete der Vierte nach dem 20. Spieltag nur in acht der 49 Jahre am Ende nicht unter den besten sechs Teams. Die Eintracht hat so betrachtet eine Chance von 84 Prozent, nächste Saison international zu spielen. Der Klassenerhalt ist dagegen statistisch gesehen bereits zu 100 Prozent geschafft. Schlechter als Platz 12 (der VfB Stuttgart 1986) schnitt noch nie eine Mannschaft ab, die nach dem 20. Spieltag Vierter war.

Ein Team, das nach dem 20. Spieltag mindestens 36 Punkte auf dem Konto hatte (vor 1995/96 umgerechnet auf die Drei-Punkte-Regel), landete am Saisonende nur zehn Mal nicht unter den besten sechs Teams, 137 Mal aber schon. Das bedeutet eine Wahrscheinlichkeit von 93 Prozent auf Rang 6.

Viertbester Aufsteiger der Bundesliga-Geschichte



Dass das internationale Geschäft so gut wie sicher ist, ist kein Wunder. Frankfurt schaffte für einen Aufsteiger schon jetzt Historisches (Saisonverlauf der Eintracht). Nur drei Neulinge schafften zu diesem Saisonzeitpunkt mehr Punkte und Siege: Kaiserslautern (1997/98), der FC Bayern (1965/66) und Hoffenheim (2008/09) als die Eintracht.

Der letzte Europapokalteilnehmer, der in der Vorvorsaison noch in der 2. Bundesliga gespielt hatte, waren übrigens auch die "Adler": 2006 zogen die Hessen allerdings als Pokalfinalist in den UEFA-Cup ein. Über eine entsprechende Platzierung in der Bundesliga gelang das zuletzt dem VfL Bochum als Fünfter 1997. Der 1. FC Kaiserslautern qualifizierte sich ein Jahr später sogar als Meister direkt für die Champions League.
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