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01.01.1970 - 01:00 Uhr


Die neuen Bayern als BVB 2.0 - Teil 2

Der FC Bayern München hat sich im Vergleich zu den Vorjahren stark verbessert. So ziehen Franck Ribery und Co. nun häufiger zum Sprint an als noch in den vergangenen Spielzeiten - das Resultat ist mehr Tempo und Spielwitz

Darüber hinaus hat der Rekordmeister um Bastian Schweinsteiger (l.) seine individuelle Fehlerquote minimiert

Der FCB kann jederzeit qualitativ hochwertig nachlegen: Joker wie Mario Gomez (2. v. r.) waren in dieser Saison schon sechs Mal erfolgreich

München - Im siebten Anlauf soll es endlich klappen: Nach zuletzt sechs sieglosen Partien gegen Borussia Dortmund in Liga und DFB-Pokal will der FC Bayern München im Viertelfinale des Pokals am Mittwochabend den Bock umstoßen. Ein Erfolg über den Erzrivalen würde nicht nur den Einzug in die Vorschlussrunde mit sich bringen, sondern gewissermaßen die bestandene Meisterprüfung bedeuten.
bundesliga.de hat vorab die Statistiken beider Teams aus den vergangenen Jahren ausgewertet und beleuchtet, wo sich der Rekordmeister gegenüber dem Titelverteidiger verbessert hat. In Teil 2 geht es um die Laufleistung, die individuelle Fehlerquote und die Jokertore.


Hier geht's zu Teil 1: Verhalten bei Kontern, Defensivreihen und Außenverteidiger
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BVB gewohnt laufstark

Was die Trackingwerte angeht, hat sich nicht viel verändert: Bayern läuft im Schnitt wie in der Vorsaison fünf Kilometer weniger als Dortmund (118 gegenüber 113 km), auch was Sprints und die Kompaktheit angeht, sind die Zahlen fast identisch. Beim FCB greifen die Rädchen in dieser Saison aber besser ineinander, der Kader wurde in der Breite verstärkt, so dass es sich kein Spieler mehr erlauben kann, einen Gang zurückzuschalten. Mehr Sprints pro Spiel sind die Folge. Plus: Der Hunger der Münchner auf Erfolge ist nach zwei titellosen Jahren riesig - das merkt man.

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Bayern fast fehlerfrei

Bayern erlaubt sich kaum noch individuelle Fehler: In dieser Saison führten nur drei Ballverluste zu Gegentoren, in den vergangenen beiden Jahren waren es zusammengenommen 19 (Dortmund in der gleichen Zeit 13 - diese Saison schon acht). Das machte den Münchnern auch in den direkten Duellen oft zu schaffen - man erinnert sich sofort an Luiz Gustavos Fehlpass vor Shinji Kagawas 1:0 im Pokalfinale 2012 oder Bastian Schweinsteigers Ballverlust vor Lucas Barrios' 1:0 in München 2010/11.

In den vergangenen beiden Jahren gelangen den Bayern in der Bundesliga insgesamt nur elf Jokertore (2010/11 nur eines und damit ligaweit die wenigsten, 2011/12 aber immerhin zehn) - in dieser Saison kommt nun auch von der Bank viel mehr Qualität ins Spiel (sieben Jokertore sind Ligaspitze). Die Rotation ist so gut wie nie mit einem Qualitätsverlust verbunden (siehe die Auftritte von Mario Gomez und Arjen Robben zuletzt beim 6:1 gegen Werder Bremen).

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