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01.06.2013 - 23:15 Uhr


Die Bayern in der Einzelkritik

Die Pokalsieger des FC Bayern in der Einzelkritik: Zwei Stars ragen heraus

Die Pokalsieger des FC Bayern in der Einzelkritik: Zwei Stars ragen heraus

Berlin - Der FC Bayern München macht im DFB-Pokalfinale gegen den VfB mit einem 3:2-Sieg das erste Triple einer deutschen Mannschaft perfekt. Dabei ragen Philipp Lahm und Doppeltorschütze Mario Gomez heraus.
Manuel Neuer: Starke Doppelparade in der 22. Minute, ansonsten bis in die Schlussphase wenig gefordert. Nicht immer souverän, bei Harniks Treffern aber machtlos.

Philipp Lahm: Anfangs viele ungenaue Zuspiele und hinten wacklig. Biss sich rein, holte clever den Strafstoß raus, der zum 1:0 führte, und legte das 2:0 auf.

Jerome Boateng: Hatte mehr Arbeit als erwartet, aber weniger mit Ibisevic. Lange der Ruhepol im Abwehrzentrum, dann mit Glück, als er Ibisevics Schuss im Strafraum mit der Hand abwehrte (79.).

Daniel van Buyten: Der Dante-Ersatz war nicht immer auf der Höhe. So etwa, als er gegen Maxim zu spät kam (9.). Vermochte es in der hektischen Schlussphase nicht, für Sicherheit zu sorgen.

David Alaba: Hinten mit Problemen mit wechselnden Gegenspielern, erlaubte Harnik den Treffer zum 3:1. Hatte das 1:0 auf dem Fuß, aber auch hier zu ungenau (27.).

Javi Martinez: Häufiger als gewohnt in Tornähe, in der Arbeit gegen den Ball dagegen nicht immer so bissig wie gewohnt. Stand diesmal in Schweinsteigers Schatten.

Bastian Schweinsteiger: Emsiger und häufiger am Brandherd als in London. Wurde beim "Abkippen" zum Spielaufbau kaum gestört, leitete einige gute Szenen und das 3:0 ein.

Arjen Robben: Nahm viel Schwung mit aus London, viel unterwegs. Leitete das 2:0 ein. Am Ende ausgepumpt ausgewechselt.

Thomas Müller: Fand schwer rein, verlor sich mitunter. Traf aber sicher per Elfmeter und bereitete das 3:0 vor. Doch auch danach fand er die Räume, die sonst nur er sieht, selten.

Franck Ribery: Klebte nicht an seiner linken Seite, oft Initiator des vorletzten Passes. Half defensiv häufig und auf beiden Seiten aus. Das ging zu Lasten seiner offensiven Durchschlagskraft.

Mario Gomez: Gegen seinen Ex-Club überraschend für Namensvetter Mandzukic im Spiel. In der ersten Hälfte wenig eingebunden. Stand dann aber zwei Mal da, wo er stehen musste.

Mario Mandzukic: Kam in der 62. für Gomez, hatte nur noch ein paar wenige gute Szenen.

Anatoliy Tymoshchuk: Durfte für Robben ran, um den wankenden Bayern wieder Stabilität zu geben (83.). Tat er.

Xherdan Shaqiri: Seine Einwechslung für Ribery (90.+1) sollte Zeit bringen.

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