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20.03.2013 - 16:07 Uhr


DFL und DFB führen Fachtagung Fanarbeit durch

Die Fanbeauftragten und Vertreter der Fanprojekte erlebten in Kamen-Kaiserau eine intensive Fachtagung Fanarbeit

Die Fanbeauftragten und Vertreter der Fanprojekte erlebten in Kamen-Kaiserau eine intensive Fachtagung Fanarbeit

Kamen-Kaiserau - Die DFL Deutsche Fußball Liga (DFL) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) haben zusammen mit der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) eine zweitägige Fachtagung für Fanbeauftragte und Fanprojekte veranstaltet. Im SportCentrum Kamen-Kaiserau erarbeiteten am 19. und 20. März etwa 80 Teilnehmer neue und gemeinsame Anforderungen in der Fanarbeit.
Fanbeauftragte aus der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga erörterten mit den sozialpädagogisch arbeitenden Fanprojektlern verschiedener Standorte gemeinsame sowie unterschiedliche Arbeits- und Aufgabenbereiche. "Es ist wichtig, dass auch die Vereine der 3. Liga und der Regionalligen in diese Fachtagungen einbezogen werden. In diesen Ligen spielen viele Traditionsclubs mit einer großen Fanszene, deshalb muss hier auch die Qualität der Fanarbeit stimmen", sagte Gerald von Gorrissen, Fanbeauftragter DFB.

"Anforderungen sind sehr hoch"



"Die Anforderungen an alle Personen, die in der Fanbetreuung arbeiten, sind jetzt schon sehr hoch - und sie werden in Zukunft eher noch steigen. Deshalb ist es unerlässlich, diese Berufsgruppen weiter aus- und fortzubilden, um sie für ihren Stressjob nachhaltig zu qualifizieren", ergänzte Thomas Schneider, Leiter Fanangelegenheiten DFL.

So widmete sich der Psychologe und Stress-Experte Stephan Brauner am zweiten Veranstaltungstag besonders dem Thema Stressmanagement: Wie kann ich meine Leistungsfähigkeit und Gesundheit längerfristig sichern, wie erkenne und pflege ich meine eigenen Ressourcen? In verschiedenen Arbeitseinheiten entwickelten die Teilnehmer anschließend Lösungsansätze, die individuelle Stresskompetenz zu verbessern.

Kontinuierliche Qualifikationsmaßnahmen



Am Vortag hatte der ehemalige Streetworker Edwin Scholz darauf hingewiesen, dass die vielen unterschiedlichen Erwartungen und Forderungen weiterer Personen und Berufsgruppen - wie Polizei, Justiz oder Arbeitgeber - zu hohem Stress bei Streetworkern und Fanbetreuern führen können.

Mit den aktuellen "Kamener Gesprächen" setzt die DFL die gemeinsamen Fachtagungen der Fanbeauftragten und Fanprojekte fort, die an gleicher Stelle vor drei Jahren begonnen haben. Zu weiteren Qualifikationsmaßnahmen von DFL und DFB für Fanbeauftragte gehören regelmäßige Kommunikationsseminare oder Deeskalationstrainings.
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