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03.01.2013 - 20:21 Uhr


BVB-Auftakt ohne Fünf: "Waren in der Rückrunde immer besser"

Er hat noch viel vor: Für BVB-Coach Jürgen Klopp und seine Jungs geht es wieder los

Zum Auftakt muss er allerdings auf fünf Spieler verzichten. Verteidiger Lukasz Piszczek (r.) ist einer davon

Zum Rückrundenstart müssen Marco Reus (l.) und Co. nach Bremen. Das Hinspiel gewann Dortmund mit 2:1

Dortmund - Mit einem Laktattest startete Borussia Dortmund am Donnerstag in die Rückrunde. Allerdings waren beim Auftakt des Doublesiegers nach der Winterpause fünf Profis nicht mit dabei. Mit Sven Bender (muskuläre Probleme), Chris Löwe (Leisten-OP), Patrick Owomoyela (Fuß-OP) sowie Lukasz Piszczek und Leonardo Bittencourt (beide grippaler Infekt) fehlten Jürgen Klopp gleich fünf Spieler in der Helmut-Körnig-Halle.
Trotzdem war der Cheftrainer guter Dinge und ist zuversichtlich, bis auf Owomoyela alle angeschlagenen Spieler am Samstag ins Trainingslager nach Spanien mitnehmen zu können: "Wir wollen die gute Form mitnehmen, mit der wir uns in die Pause verabschiedet haben. Dabei haben wir die Zielsetzung, an den Dingen zu arbeiten, die noch nicht perfekt waren."

Klopp erwartet starke Rückrunde



Mit der Hinrunde zeigte sich Klopp insgesamt zufrieden: "Wir haben da eine Basis gelegt, mit der man arbeiten kann. Wir waren in der Rückrunde bisher immer einen Tacken besser und ich gehe davon aus, dass wir uns diesen Puffer auch diesmal gelassen haben."

Am Freitag trainiert Dortmund noch zweimal, ehe es am Samstag für eine Woche in den spanischen Vorfrühling geht: Wie schon im Vorjahr findet das BVB-Wintertrainingslager im spanischen La Manga statt. Während des Trainingslagers sind zwei Testspiele vereinbart: am 10. Januar gegen KV Mechelen aus Belgien sowie am 7. oder 8. Januar gegen einen weiteren Club. Nach der Rückkehr am 12. Januar nimmt der BVB tags darauf am Stadtwerke-Wintercup in Düsseldorf teil. Es ist der Härtetest vor dem Rückrundenstart am darauf folgenden Wochenende in Bremen. In der Tabelle liegt Dortmund zwölf Punkte hinter Tabellenführer Bayern München.

So funktioniert der Laktat-Test



In fünf bis sechs verschiedenen Belastungsstufen (10, 12, 14, 16, 18 und 20 km/h) liefen die Profis jeweils drei Minuten auf der Bahn und ließen sich nach jedem Durchgang von Sportwissenschaftlern aus Saarbrücken eine kleine Blutprobe aus dem Ohrläppchen entnehmen. Vor allem bei den hohen Belastungsstufen mussten Kuba & Co. alles geben. Auch Blutproben vom Ruhezustand und der Regenerationsphase wurden genommen.

Das Team aus Saarbrücken wird die Blutproben nun untersuchen und dabei die Anhäufung von Milchsäure (Laktat) messen. Eine hohe Laktatbildung ist ein Zeichen dafür, dass die Energie der Muskulatur durch eine zu hohe Belastung knapp wird. Dadurch kann es zu einer Übersäuerung durch die Milchsäure kommen, im schlimmsten Fall kann der Muskel nicht mehr arbeiten. Die Ergebnisse sollen dem Trainerteam in den nächsten ein, zwei Tagen vorliegen. Auf dieser Basis kann die Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Spielers bestimmt und das Fitnesstraining individuell gesteuert werden.
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