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08.05.2013 - 14:50 Uhr


Außenseiter im Rennen um Europa: Hamburg, Gladbach, Hannover

Schalkes Julian Draxler, Frankfurts Alex Meier, Freiburgs Oliver Baumann, Hamburgs Rafael van der Vaart, Gladbachs Alvaro Dominguez und Hannovers Mame Diouf: Wer schafft es mit seinem Team nach Europa?

Das einzige direkte Duell zweier Europacup-Aspiranten steigt am letzten Spieltag zwischen Freiburg (mit Oliver Sorg, r.) und Schalke (mit Jefferson Farfan)

Neben diesen beiden darf sich auch die Eintracht große Hoffnungen machen. Das Team um Meier (2.v.r.) steht auf Rang 5

Noch hat auch HSV-Trainer Thorsten Fink den Glauben nicht verloren: "Wir sind noch dran", sagt er. Drei Punkte liegt der HSV hinter dem SCF

Gladbach um Tony Jantschke (h.) und Hannover mit Mame Diouf haben nur noch Minimalchancen. Doch bei der Borussia glaubt man noch an ein Wunder

München - "Rechnerisch ist noch alles drin", sagte HSV-Coach Thorsten Fink nach dem Hamburger 1:1 gegen Wolfsburg. In der Tat: Sechs Teams streiten noch um die begehrten Plätze 4 bis 6 (Tabellenrechner). Während Schalke, das im Moment auf dem Champions-League-Qualifiaktionsrang thront, seinen Vorsprung auf Frankfurt (49) und Freiburg (48) ins Ziel retten will, geht es bei den Außenseitern Hamburg (45), Gladbach (44) und Hannover (42) immerhin noch um die Europa-League-Startplätze 5 und 6.
bundesliga.de analysiert die Chancen der sechs Teams auf das internationale Geschäft - Teil 2 beschäftigt sich mit den Außenseitern Hamburg, Gladbach und Hannover (hier geht's zu Teil 1).
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HSV: Fink hofft noch

"Wir sollten nicht mehr über die theoretische Chance nachdenken", sagte ein frustrierter Dennis Diekmeier nach dem 1:1 gegen Wolfsburg. "Wir sind noch dran", widerspricht Trainer Fink. Die Chance bleibt - nur drei Punkte liegt der HSV hinter Freiburg, hat aber die schwächste Tordifferenz aller Konkurrenten (-13). Bei 1899 müssen jetzt dringend Punkte her, auch wenn Hamburg in vier Spielen dort erst einen einzigen Zähler holte. Sorgen machen die Ausfälle: Zuletzt fehlten Michael Mancienne, Dennis Aogo, Marcel Jansen und Tolgay Arslan.

Form: N - S - S - N - U

Restprogramm: Hoffenheim (A), Leverkusen (H)

Prognose: Kaum vorstellbar, dass die unkonstanten Hamburger ausgerechnet im Schlussspurt zwei Feuerwerke abbrennen. Dennoch: Freiburg ist in Schlagdistanz.

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Gladbach: "Nur" die Wembley-Bayern schlagen

Nach der denkbar knappen 0:1-Pleite gegen Schalke braucht Gladbach schon fast ein Wunder, um doch noch zum zweiten Mal in Folge in den Europapokal einzuziehen. "Das war ein Schlag für uns alle", verriet Coach Lucien Favre (r.). Vier Punkte und zehn Tore beträgt der Rückstand auf den SC, und Gladbach empfängt noch die Bayern zu deren Wembley-Generalprobe. Nur mit zwei Siegen bleiben die formschwachen Rheinländer, die drei der letzten vier Partien verloren, im Rennen. "Wir glauben noch daran, dass wir es packen können", sagt Marc-Andre ter Stegen.

Form: S - N - S - N - N

Restprogramm: Mainz (A), Bayern (H)

Prognose: Nur mit zwei Siegen bleibt Gladbachs Hoffnung am Leben. Das Restprogramm und die Form sprechen aber klar dagegen.

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Hannover: Rein theoretische Chancen

Bei Hannover redet nach dem 2:2 gegen Mainz keiner mehr von der Europa League, die Chancen sind nur noch theoretischer Natur. Sechs Punkte und acht Tore müsste 96 aufholen, und das Restprogramm hat es ohnehin in sich. "Wir haben nicht die Leistung gebracht, um uns reinzuschieben", meinte Christian Schulz (l.). Der Fokus bei den Niedersachsen liegt ganz klar auf der neuen Saison. Neu-Sportchef Dirk Dufner ("frisches Blut wäre nicht negativ") steckt in den Planungen.

Form: U - N - N - S - U

Restprogramm: Leverkusen (A), Düsseldorf (H)

Prognose: Für zwei Siege brauchte Hannover zuletzt neun Spiele. Unwahrscheinlich, dass die Roten gerade jetzt aufdrehen. Aber: Der Druck ist weg - 96 kann befreit aufspielen.

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