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16.06.2013 - 16:36 Uhr


Auf den letzten Drücker in die "Königsklasse"

Guido Buchwald trifft am 34. Spieltag der Saison 1991/92 in der 86. Spielmintue gegen Bayer Leverkusen zum 2:1 und schießt den VfB Stuttgart so in die Champions League (© Imago)

1995 wird Borussia Dortmund erstmals Deutscher Meister in der Bundesliga und qualifiziert sich für die "Königsklasse". Großen Anteil daran hat der FC Bayern München (© Imago)

In der abgelaufenen Saison treffen sich der SC Freiburg und der FC Schalke 04 zum direkten Duell um Platz 4. Am Ende behält "Königsblau" die Oberhand

Frankfurt - Am 21. Juni werden die Spielpläne für die neue Saison vorgestellt. Bis dahin präsentiert bundesliga.de täglich viel Wissenswertes rund um den Spielplan: Wie entsteht der Spielplan eigentlich? Wie fiebern Fans, Verein und Trainer dem Tag der Veröffentlichung entgegen?
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1991/92: Buchwald schießt den VfB in die "Königsklasse"

Mit jeweils 50 Punkten auf dem Konto liegen vor dem 38. Spieltag Eintracht Frankfurt, der VfB Stuttgart und Borussia Dortmund auf den Plätzen 1 bis 3. Durch einen späten Sieg in Leverkusen - Guido Buchwald trifft erst in der 86. Minute zum 2:1 (© Imago) - klettern die Stuttgarter doch noch auf Platz 1, sichern sich die Meisterschaft und qualifizieren sich als erstes deutsches Team für die neu geschaffene Champions League. Die Frankfurter müssen hingegen eine 1:2-Niederlage bei Hansa Rostock hinnehmen und rutschen noch auf den 3. Rang ab. Der BVB macht zwar gegen den MSV Duisburg seine Hausaufgaben, muss sich aufgrund der schlechteren Tordifferenz aber mit dem 2. Platz begnügen.

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1994/95: Bayrische Schützenhilfe für den BVB

Drei Jahre später darf Borussia Dortmund dann aber doch die Meisterschale in Empfang nehmen. Am 34. Spieltag der Saison 1994/95 siegen die Westfalen durch Tore von Andreas Möller und Lars Ricken mit 2:0 gegen den Hamburger SV und schieben sich in letzter Sekunde am bisherigen Tabellenführer Werder Bremen vorbei. Die "Grün-Weißen" verlieren ihr Auswärtsspiel beim FC Bayern München klar mit 1:3. Der Rekordchampion war am ersten Meistertitel des BVB in der Bundesliga also nicht ganz unbeteiligt.

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1998/99: Dortmund profitiert erneut

In der finalen Runde der Spielzeit 1998/99 schafft Borussia Dortmund noch den sensationellen Sprung von Platz 6 auf Rang 4 und sichert sich somit einen Startplatz in der Champions-League-Qualifikation. Der Schweizer Stephane Chapuisat schießt den BVB mit einem Doppelpack zum 2:0-Sieg bei Borussia Mönchengladbach. Der 1. FC Kaiserslautern (1:5 bei Eintracht Frankfurt) und der VfL Wolfsburg (1:6 beim MSV Duisburg) müssen hingegen hohe Niederlagen hinnehmen und verpassen so die Teilnahme an der "Königsklasse".

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2003/04: Leverkusen schafft's im direkten Duell

Am 22. Mai des Jahres 2004 stehen sich Bayer Leverkusen und der VfB Stuttgart gegenüber. Die Ausgangsposition vor dem Spiel ist klar: Wer gewinnt, darf in der Champions-League-Qualifikation ran, den Schwaben auf Platz 3 würde dafür aber auch schon ein Unentschieden reichen. Bis zur Pause steht es noch 0:0, doch in der 63. Spielminute bringt Dimitar Berbatov die "Werkself" mit 1:0 in Führung. Als Bernd Schneider fünf Minuten vor dem Ende auf 2:0 erhöht, ist klar, wer sich in der Saison 2004/05 mit der Elite des europäischen Fußballs messen darf.

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2004/05: Wieder geht dem VfB die Luft aus

Wie schon im Jahr zuvor wird der VfB Stuttgart am 34. Spieltag noch von den Champions-League-Plätzen verdrängt. Mit 1:3 verlieren die Schwaben im eigenen Stadion gegen den bereits feststehenden Deutschen Meister FC Bayern München. Weil auch Hertha BSC gegen Hannover 96 nicht über ein 0:0 hinauskommt, schafft Werder Bremen mit einem 2:1-Sieg beim 1. FC Kaiserslautern noch den sensationellen Sprung auf Platz 3.

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2012/13: "Königsblau" mit dem glücklicheren Ende im K.o.-Spiel

Am 34. Spieltag der abgelaufenen Saison ist der Tabellenvierte FC Schalke 04 zu Gast beim SC Freiburg, der vor dem Anpfiff auf Rang 5 steht. Die Vorzeichen könnten kaum unterschiedlicher sein: Für die Gelsenkirchener geht es im direkten Duell darum, das vor der Saison ausgegebene Minimalziel doch noch zu erreichen. Die Breisgauer können hingegen ihre sensationelle Saison krönen. Am Ende setzt sich der Favorit mit 2:1 durch. Nach Toren von Julian Draxler und Jonathan Schmid entscheidet der Freiburger Kapitän Julian Schuster das Spiel, indem er in der 57. Spielminute ins eigene Tor trifft.

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