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05.03.2013 15:25:20
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Noch nicht europareif
Lange Gesichter bei den "Rothosen": Das 1:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth war für den Hamburger SV zu wenig
Thorsten Fink war nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft - zumal der HSV mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung internationale Plätze gemacht hätte
Nikola Djurdjic (M.) erzielte gegen Rene Adler (l.) die 1:0-Führung in Hamburg
Maximilian Beister (l.) glich für die Hanseaten aus
Hamburg - "Druck" hatte Thorsten Fink nach der 1:5-Niederlage des Hamburger SV bei Hannover 96 angekündigt und als erste Maßnahme den trainingsfreien Montag gestrichen, um sein Team "intensiv und optimal auf das Fürth-Spiel vorzubereiten".
"Wir haben gut angefangen, uns dann aber zu Unkonzentriertheiten und Fehlern verleiten lassen", hatte der HSV-Trainer nach dem Nord-Derby analysiert. "Das können wir besser", war sich der 45-Jährige sicher.
Gefruchtet hat die harte Welle offensichtlich nicht. Nach dem 1:1 gegen den Tabellenletzten - übrigens das 99. Duell des Dinos mit einem Schlusslicht in dessen Bundesliga-Geschichte - musste Fink eine ähnliche Bilanz ziehen wie in Hannover.
"Wir haben in der zweiten Halbzeit völlig die Linie verloren, besonders in den letzten 30 Minuten", kritisierte der Coach und gestand den Franken nach ihrem ersten Bundesliga-Auftritt in der Hansestadt einen "verdienten Punkt" zu.
"Die Mannschaft ist noch nicht so weit", wollte Fink über Europa nicht mehr reden. Dabei hatte man an der Elbe nach der 0:1-Niederlage von Eintracht Frankfurt am Freitag gegen Borussia Mönchengladbach Richtung Rang 4 und der Champions-League-Qualifikation geschielt. Mit einem Sieg über Fürth hätte man Rang 5 gefestigt und wäre bis auf einen Punkt an Frankfurt dran gewesen.
"Natürlich spielen die auch Fußball, aber gegen einen Tabellen-Letzten muss man zuhause gewinnen, wenn man sich für höhere Aufgaben qualifizieren will", war für HSV-Kapitän Heiko Westermann nach dem 250. Bundesliga-Spiel seiner Karriere das Jubiläum "versaut".
Da mochte sich der Dauerläufer, der neben Frankfurts Bastian Oczipka und Bayerns Dante als einer von drei Feldspielern alle Spiele der Saison über 90 Minuten absolviert hat, auch nicht über den Punkt für den Club freuen, bei dem er vor über zehn Jahren am 5. Februar 2002 sein Debüt als Profi gegeben hat.
"Wir haben mit der offensivsten Aufstellung in den letzten zwei Jahren gespielt und haben es nicht verstanden, das in Tore umzusetzen", ärgerte sich der 29-Jährige und zeigte Verständnis für die Enttäuschung der Fans der "Rothosen".
"Das muss man verstehen. Wir sind doch auch enttäuscht. Es ist enorm bitter, wenn man gegen den Letzten nur ein Tor schießt", sagte der Innenverteidiger.
Ob Fink in der Trainingswoche nach dem Fürth-Spiel erneut Druck machen wird, blieb offen. Klar ist: Die Mannschaft hat sich mit dem Punktverlust und dem Absturz aus den Europa-League-Rängen selbst unter Druck gesetzt. "Jetzt müssen wir halt in Stuttgart alles daran setzen, uns die Punkte wiederzuholen", so Dennis Diekmeier mit Blick auf die Partie gegen Ex-Trainer Bruno Labbadia am kommenden Sonntag.
Aus Hamburg berichtet Jürgen Blöhs
Fehler wiederholen sich
Gefruchtet hat die harte Welle offensichtlich nicht. Nach dem 1:1 gegen den Tabellenletzten - übrigens das 99. Duell des Dinos mit einem Schlusslicht in dessen Bundesliga-Geschichte - musste Fink eine ähnliche Bilanz ziehen wie in Hannover.
"Wir haben in der zweiten Halbzeit völlig die Linie verloren, besonders in den letzten 30 Minuten", kritisierte der Coach und gestand den Franken nach ihrem ersten Bundesliga-Auftritt in der Hansestadt einen "verdienten Punkt" zu.
"Mannschaft ist noch nicht so weit"
"Die Mannschaft ist noch nicht so weit", wollte Fink über Europa nicht mehr reden. Dabei hatte man an der Elbe nach der 0:1-Niederlage von Eintracht Frankfurt am Freitag gegen Borussia Mönchengladbach Richtung Rang 4 und der Champions-League-Qualifikation geschielt. Mit einem Sieg über Fürth hätte man Rang 5 gefestigt und wäre bis auf einen Punkt an Frankfurt dran gewesen.
"Natürlich spielen die auch Fußball, aber gegen einen Tabellen-Letzten muss man zuhause gewinnen, wenn man sich für höhere Aufgaben qualifizieren will", war für HSV-Kapitän Heiko Westermann nach dem 250. Bundesliga-Spiel seiner Karriere das Jubiläum "versaut".
Offensiv wie nie unter Fink
Da mochte sich der Dauerläufer, der neben Frankfurts Bastian Oczipka und Bayerns Dante als einer von drei Feldspielern alle Spiele der Saison über 90 Minuten absolviert hat, auch nicht über den Punkt für den Club freuen, bei dem er vor über zehn Jahren am 5. Februar 2002 sein Debüt als Profi gegeben hat.
"Wir haben mit der offensivsten Aufstellung in den letzten zwei Jahren gespielt und haben es nicht verstanden, das in Tore umzusetzen", ärgerte sich der 29-Jährige und zeigte Verständnis für die Enttäuschung der Fans der "Rothosen".
Punkte gegen Stuttgart zurückholen
"Das muss man verstehen. Wir sind doch auch enttäuscht. Es ist enorm bitter, wenn man gegen den Letzten nur ein Tor schießt", sagte der Innenverteidiger.
Ob Fink in der Trainingswoche nach dem Fürth-Spiel erneut Druck machen wird, blieb offen. Klar ist: Die Mannschaft hat sich mit dem Punktverlust und dem Absturz aus den Europa-League-Rängen selbst unter Druck gesetzt. "Jetzt müssen wir halt in Stuttgart alles daran setzen, uns die Punkte wiederzuholen", so Dennis Diekmeier mit Blick auf die Partie gegen Ex-Trainer Bruno Labbadia am kommenden Sonntag.
Aus Hamburg berichtet Jürgen Blöhs
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