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24.01.2013 - 19:58 Uhr


"Lauf für Brasilien!": Dante zwischen Stuttgart, Rooney und Guardiola

Sprinten für den Coach: Bayerns Brasilianer Dante, hier im Trainingslager in Doha, wurde beim Donnerstagstraining "Opfer" einer Frotzelei von Coach Jupp Heynckes

Bayerns Nummer vier wurde am Mittwoch erstmals für die Nationalmannschaft seines Landes nominiert

Im Sommer wechselte der Verteidiger (r.) aus Gladbach nach München

München - "Komm schon, lauf für Brasilien!" - Bayern-Trainer Jupp Heynckes erlaubte sich mit seinem Abwehrchef Dante beim Donnerstagstraining einen Spaß. Als die Spieler der Reihe nach sprinten mussten, konnte sich Heynckes eine Bemerkung zur erstmaligen Nationalmannschafts-Nominierung seines Neuzugangs nicht verkneifen.
Der Lockenkopf nahm es seinem Coach nicht krumm, als er sich nach der intensiven Einheit den Fragen der Reporter vor dem Spiel beim VfB Stuttgart stellte: "Er versucht uns immer, uns zu motivieren, manchmal gibt es dabei auch was zu lachen." Drei Tage vor dem Süd-Schlager in Schwaben ging es im Medien-Center des Rekordmeisters um den Gegner VfB, Pep Guardiola - und Wayne Rooney.

Dante über...

...das Spiel in Stuttgart (Fakten zur Partie): "Es wird ein sehr, sehr, sehr schweres Spiel. Aber wir haben sehr gut trainiert und wollen da natürlich auch gewinnen. Aber dazu müssen wir eine Top-Leistung bringen."

…Neu-Coach Pep Guardiola: "Das ist im Moment noch alles Zukunft. Klar sieht Guardiola jetzt unsere Stärken und Schwächen im Fernsehen. Aber keiner von uns steht auf dem Platz und denkt darüber nach. Wir wollen Jupp Heynckes für den Abschied die Meisterschaft schenken. Ich hoffe, dass wir dafür konzentriert bleiben."

…die Nachricht über seine Nominierung: "Als ich am Mittwoch nach dem Training in die Kabine kam, waren auf meinen Handy 45 Anrufe in Abwesenheit! Das war unfassbar. Luiz Gustavo hat es mir dann gesagt und ich habe im ersten Moment gar nicht gewusst, was ich machen soll. Das war mir fast ein wenig unangenehm."

...Brasiliens Nationalmannschaft und die WM 2014: "Als mich die Leute im Sommer gefragt haben, warum ich von Mönchengladbach zu den Bayern wechsle, obwohl es da viel Konkurrenz gibt, dann habe ich gesagt: Weil ich eines Tages in der Nationalelf spielen möchte. In Gladbach hätte ich machen können, was ich will: Man hätte mich nie, nie, niemals bemerkt. Die WM ist im ganzen Land jetzt schon ein großes Thema. Bei uns ist Fußball wie eine Religion, alle machen mit: Männer, Frauen oder Kinder. Die WM ist jetzt zum zweiten Mal in unserem Land und wir wollen auf jeden Fall Weltmeister werden."

...das Spiel in Wembley und Wayne Rooney als Gegenspieler: "Wenn du eine Sekunde schläfst, macht er ein Tor. Er ist ein Weltklasse-Spieler, seine Bewegungen sind fantastisch. Er hat alles, was ein Stürmer haben kann."

Von der Säbener Straße berichtet Christopher Mayer-Lodge
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