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01.01.1970 - 01:00 Uhr


DFL setzt Regionalkonferenzen zu mehr Sicherheit im Fußball fort

Über interessante Entwicklungen im englischen Fußball und in seiner Fankultur wusste Experte Kevin Miles (l.) zu berichten

Über interessante Entwicklungen im englischen Fußball und in seiner Fankultur wusste Experte Kevin Miles (l.) zu berichten

Frankfurt - Mit zwei Regionalkonferenzen hat die DFL Deutsche Fußball Liga aktuelle Maßnahmen im Rahmen des Zehn-Punkte-Plans für mehr Sicherheit im Fußball durchgeführt. Bei den Konferenzen in Düsseldorf am 30./31. Januar und Frankfurt am 13./14. Februar vertieften insgesamt etwa 300 Teilnehmer aus dem Kreis der Bundespolizei und der Polizei der Länder, der Fan- und Sicherheitsbeauftragten und der Ticketverantwortlichen der Clubs sowie der Fanprojekte ihre Zusammenarbeit.
Damit setzten diese an der Sicherheit im Fußball beteiligten Funktionsgruppen den gemeinsamen Dialog fort, der in ähnlicher Organisationsform Anfang des Jahres 2011 mit drei Regionalkonferenzen begonnen hatte.

"Miteinander und nicht übereinander reden"

"Wir sind auf einem guten Weg, wenn wir miteinander und nicht übereinander reden. Der deutsche Fußball wird sich weiter konsequent an den Zehn-Punkte-Plan und die Beschlüsse des Runden Tischs im Bundesinnenministerium vom November 2011 halten", sagte DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus in Frankfurt.

"Es ist notwendig, dass diese an der Sicherheit im Fußball beteiligten Akteure zusammenkommen und Netzwerkarbeit sicherstellen. Dazu ist es wichtig, die Positionen und Perspektiven der anderen Teilnehmer kennen zu lernen und zu verstehen, um letztlich die Abläufe rund um den Fußball zu optimieren", ergänzte Hendrik Große Lefert, Sicherheitsbeauftragter des DFB.

Unterstützung durch Wissenschaftlichen Beirat der DFL

Wie schon 2011 unterstützte der Wissenschaftliche Beirat der DFL bei der Planung und Durchführung der Konferenzen. Professor Thomas Feltes ging in seinem einleitenden Vortrag "Wie viel Sicherheit verträgt der Fußball" auf mögliche Problemfelder ein, verschiedene Kleingruppen befassten sich intensiv mit aktuellen Themen. Kevin Miles, Experte der Football Supporters Federation, gab einen vergleichenden Überblick zu Entwicklungen im englischen Fußball.

Thomas Schneider, Leiter Fangelegenheiten DFL, unterstrich die große Bedeutung der Regionalkonferenzen. Nicht zuletzt würden dabei wichtige Impulse für die "Task Force Sicherheit" und für ein aktualisiertes Nationales Konzept Sport und Sicherheit gesetzt: "Wir wollen keine Parallelstrukturen aufbauen, sondern das Wissen und die Erkenntnisse dieser vielen Experten in bestehende Konzepte integrieren."
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