Bundesliga
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22.02.2008 09:27:52
Szene aus dem Hinspiel: Karlsruhes Tamas Hajnal (r.) im Duell mit Stuttgarts Pavel Pardo
Stuttgart kein gutes Pflaster für den KSC
Kennen Sie Hartmann Madl? Oder wie steht es mit Otto Geisert? Nicht?!
Eingefleischten Fans des Karlsruher SC dürften diese beiden Namen durchaus ein Begriff sein. Mehr noch: sie dürften in den Ohren der Badener Anhängerschaft wie Musik klingen!
Historischer Tag
Samstag, der 13. Februar 1965: Hartmann Madl und Otto Geisert erzielten die Treffer beim bisher einzigen Bundesligasieg des KSC im baden-württembergischen Derby beim VfB Stuttgart überhaupt und sicherten sich somit einen ewigen Platz in der Karlsruher Vereins-Geschichte.
Hartmann Madl, der insgesamt 40 Bundesligaspiele für den KSC bestritt und dabei 15 Tore erzielte, brachte die Mannschaft des damaligen Trainers Helmut Schneider in der 15. Minute in Führung. Otto Geisert, 45 Mal für den KSC in der höchsten deutschen Spielklasse aktiv (zehn Tore), erhöhte nach der Pause auf 2:0 für die Gäste (55.).
Stuttgarts Hartmut Weiß markierte in der 84. Minute zwar noch den Anschlusstreffer. Allerdings zu spät! Der KSC feierte am 21. Spieltag der Saison 1964/65 im Stadion des wenig geliebten Nachbarn einen 2:1-Sieg.
KSC überrascht, VfB tut sich schwer
Fast auf den Tag genau 43 Jahre später wollen die Schützlinge des heutigen KSC-Trainers Edmund Becker am kommenden Samstag an diesen Erfolg anknüpfen.
Und die Voraussetzungen könnten kaum besser sein. Der KSC reist als aktueller Tabellen-6. zum VfB Stuttgart und spielt bisher als Aufsteiger eine sensationelle Saison. Der amtierende Deutsche Meister belegt derzeit den 10. Platz in der Bundesliga und blieb hinter den Erwartungen zurück.
Die Mannschaft von Trainer Armin Veh kassierte in der laufenden Saison bereits drei Heimniederlagen. Der KSC holte dagegen bereits 15 Punkte auf des Gegners Platz. Das Hinspiel gewannen die Karlsruher im Wildparkstadion nach einem Treffer von Tamas Hajnal mit 1:0. Vorteil KSC?
Etwas Statistik
Auf den ersten Blick schon. Aber wie heißt es so schön: Derbys haben ihre eigenen Gesetze! Beide Teams gehen erfahrungsgemäß an ihre Leistungsgrenzen beziehungsweise sogar wiet drüber hinaus. Viel Prestige steht auf dem Spiel!
Und so wird es auch am Samstag wieder sein, wenn es in der Bundesliga zum 42. Duell zwischen dem VfB und dem KSC kommen wird. Dabei spricht die Statistik eine deutliche Sprache: Bisher gingen die Stuttgarter 24 Mal als Sieger vom Platz, nur acht Mal die Karlsruher. Neun Mal teilten sich die beiden Teams die Punkte.
In Stuttgartern Heimspielen fällt die Bilanz noch deutlicher aus: In 20 Bundesligapartien trafen diese beiden Mannschaften in der baden-württembergischen Landeshauptstadt bisher aufeinander. Der VfB siegte 17 Mal, der KSC - wie oben erwähnt - nur ein einziges Mal! Zudem gab es zwei Unentschieden.
Erfolgserlebnisse
Am vergangenen Spieltag holten sich beide Mannschaften noch frisches Selbstbewusstsein für das anstehende Derby. Der VfB siegte durch ein Last-Minute-Tor von Thomas Hitzlsperger in der Nachspielzeit mit 3:2 beim MSV Duisburg.
Der KSC erkämpfte sich mit toller Moral nach einem 0:2-Rückstand im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen noch einen Punkt. Am Ende der 90 Minuten hieß es 2:2.
Aber am Samstag zählen die bisherigen Saisonergebnisse nicht mehr. Überraschungsmannschaft hin, enttäuschender Meister her.
VfB-Sieg an der Playstation
Einen ersten Teilsieg errang der VfB übrigens schon vier Tage vor dem Derby gegen den KSC. Die Stuttgarter gewannen ein auf Initiative des gemeinsamen Hauptsponsors EnBW zu Stande gekommenes Duell von Fans und Spielern beider Vereine auf der Playstation am vergangenen Dienstag mit 6:2.
Vor 600 Zuschauern in der Stuttgarter Carl-Benz-Arena saßen für den VfB die Nationalspieler Roberto Hilbert, Andreas Beck, Alexander Farnerud und Manuel Fischer an der Spielekonsole. Sie duellierten sich mit den in der Karlsruher Schwarzwaldhalle online verbundenen KSC-Spielern Michael Mutzel, Timo Staffeldt, Florian Dick und Maik Franz, die von rund 1.000 KSC-Fans angefeuert wurden.
Am Samstag werden rund 57.000 Zuschauer das Derby im Gottlieb-Daimler-Stadion verfolgen. Und das Spiel geht wieder bei Null los...
Sven Becker
Historischer Tag
Samstag, der 13. Februar 1965: Hartmann Madl und Otto Geisert erzielten die Treffer beim bisher einzigen Bundesligasieg des KSC im baden-württembergischen Derby beim VfB Stuttgart überhaupt und sicherten sich somit einen ewigen Platz in der Karlsruher Vereins-Geschichte.
Hartmann Madl, der insgesamt 40 Bundesligaspiele für den KSC bestritt und dabei 15 Tore erzielte, brachte die Mannschaft des damaligen Trainers Helmut Schneider in der 15. Minute in Führung. Otto Geisert, 45 Mal für den KSC in der höchsten deutschen Spielklasse aktiv (zehn Tore), erhöhte nach der Pause auf 2:0 für die Gäste (55.).
Stuttgarts Hartmut Weiß markierte in der 84. Minute zwar noch den Anschlusstreffer. Allerdings zu spät! Der KSC feierte am 21. Spieltag der Saison 1964/65 im Stadion des wenig geliebten Nachbarn einen 2:1-Sieg.
KSC überrascht, VfB tut sich schwer
Fast auf den Tag genau 43 Jahre später wollen die Schützlinge des heutigen KSC-Trainers Edmund Becker am kommenden Samstag an diesen Erfolg anknüpfen.
Und die Voraussetzungen könnten kaum besser sein. Der KSC reist als aktueller Tabellen-6. zum VfB Stuttgart und spielt bisher als Aufsteiger eine sensationelle Saison. Der amtierende Deutsche Meister belegt derzeit den 10. Platz in der Bundesliga und blieb hinter den Erwartungen zurück.
Die Mannschaft von Trainer Armin Veh kassierte in der laufenden Saison bereits drei Heimniederlagen. Der KSC holte dagegen bereits 15 Punkte auf des Gegners Platz. Das Hinspiel gewannen die Karlsruher im Wildparkstadion nach einem Treffer von Tamas Hajnal mit 1:0. Vorteil KSC?
Etwas Statistik
Auf den ersten Blick schon. Aber wie heißt es so schön: Derbys haben ihre eigenen Gesetze! Beide Teams gehen erfahrungsgemäß an ihre Leistungsgrenzen beziehungsweise sogar wiet drüber hinaus. Viel Prestige steht auf dem Spiel!
Und so wird es auch am Samstag wieder sein, wenn es in der Bundesliga zum 42. Duell zwischen dem VfB und dem KSC kommen wird. Dabei spricht die Statistik eine deutliche Sprache: Bisher gingen die Stuttgarter 24 Mal als Sieger vom Platz, nur acht Mal die Karlsruher. Neun Mal teilten sich die beiden Teams die Punkte.
In Stuttgartern Heimspielen fällt die Bilanz noch deutlicher aus: In 20 Bundesligapartien trafen diese beiden Mannschaften in der baden-württembergischen Landeshauptstadt bisher aufeinander. Der VfB siegte 17 Mal, der KSC - wie oben erwähnt - nur ein einziges Mal! Zudem gab es zwei Unentschieden.
Erfolgserlebnisse
Am vergangenen Spieltag holten sich beide Mannschaften noch frisches Selbstbewusstsein für das anstehende Derby. Der VfB siegte durch ein Last-Minute-Tor von Thomas Hitzlsperger in der Nachspielzeit mit 3:2 beim MSV Duisburg.
Der KSC erkämpfte sich mit toller Moral nach einem 0:2-Rückstand im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen noch einen Punkt. Am Ende der 90 Minuten hieß es 2:2.
Aber am Samstag zählen die bisherigen Saisonergebnisse nicht mehr. Überraschungsmannschaft hin, enttäuschender Meister her.
VfB-Sieg an der Playstation
Einen ersten Teilsieg errang der VfB übrigens schon vier Tage vor dem Derby gegen den KSC. Die Stuttgarter gewannen ein auf Initiative des gemeinsamen Hauptsponsors EnBW zu Stande gekommenes Duell von Fans und Spielern beider Vereine auf der Playstation am vergangenen Dienstag mit 6:2.
Vor 600 Zuschauern in der Stuttgarter Carl-Benz-Arena saßen für den VfB die Nationalspieler Roberto Hilbert, Andreas Beck, Alexander Farnerud und Manuel Fischer an der Spielekonsole. Sie duellierten sich mit den in der Karlsruher Schwarzwaldhalle online verbundenen KSC-Spielern Michael Mutzel, Timo Staffeldt, Florian Dick und Maik Franz, die von rund 1.000 KSC-Fans angefeuert wurden.
Am Samstag werden rund 57.000 Zuschauer das Derby im Gottlieb-Daimler-Stadion verfolgen. Und das Spiel geht wieder bei Null los...
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